Am 1. Juni ist der von der Milchlobby eingeführte „Tag der Milch“ und in der Zeit um den 1. Juni herum wird die Milchlobby besonders viel Energie in Öffentlichkeits- und Medienarbeit investieren, um Milch als gesundes, unproblematisches Lebensmittel zu präsentieren. Lasst uns in der Aktionswoche vom 1. bis 8. Juni 2013 eine Gegenstimme bilden! In verschiedenen Städten werden in dieser Zeit dezentrale Aktionen durchgeführt werden, die von regionaler und bundesweiter Pressearbeit begleitet werden. (mehr…)
Worum geht's?
In Wietze (Landkreis Celle, Niedersachsen) ist im September 2011 ein Schlachthof in Betrieb gegangen, der ursprünglich einmal Europas größte Schlachtfabrik für Vögel werden sollte. Für die geplanten über 400.000 Schlachtungen pro Tag müssten in der Region über vierhundert neue Hühnermastfabriken mit jeweils zirka 40.000 Hühnern errichtet werden.
Vom 11. – 16. Juli im Kreis Nienburg.
„Wenn es noch mehr Ärger gibt, dann macht mein Chef in Visbek den Laden hier komplett dicht“, so Bodenburg (Wietzens Wiesenhof-Geschäftsführer) im Hickhack um den Standort Wietzen, den er selbst als sein „Lebenswerk“ betrachtet.“ (1)
Wir, ein Zusammenhang von unabhängigen Umwelt- und Tierbefreiungsaktiven, organisieren vom 11. – 16. Juli diesen Jahres ein einwöchiges Aktionscamp gegen die Schlacht- und Tierfabriken im allgemeinen. Das Camp soll als Plattform für möglichst vielfältige und kreative Aktionen dienen. Um einen langfristigen Druck gegenüber den Konzern Wiesenhof aufzubauen und ihn zu der Schließung der Schlachtfabrik zu bewegen.
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Mit Vokü und Vortrag über den Widerstand gegen die Geflügelschlachtfabriken in Wietze + Wietzen und deren Mastanlagen.
Inhalt sind dabei sowohl vergangene Aktionen, als auch der aktuelle Stand der Schlachtfabriken und zukünftige Handlungsspielräume.
Die Soli-Kohle wird in zukünftige Aktionen investiert, aber ebenso für alte Repressionskosten verwendet.
Weitere Infos auf:
antiindustryfarm.blogsport.de //klingklang.blogsport.de //
1.06.13, ab19.00 im Fischladen – Rigaer Str.83 – Berlin – nähe U5 Samariterstr
19:00 :Vortrag Wietze/n
21:00 :vegane Vokü
21:30 :purple7 (dnstep)
23:00 :frequenzsuppe (techhouse, tekkno)
01:00 :Transmitter (techno/minimal)
03:00 :Mogli Tagtraumbomben (Mashups, Electricplayground)
Vom 4. bis 9. Mai 2013 findet die Internationale Fleischerei-Fachausstellung (IFFA) in den Hallen der Messe Frankfurt statt. Seit 1949 präsentiert die fleischwirtschaftliche Industrie im Rahmen dieser Ausstellung ihre neuesten Techniken und Produkte, um Tiere „sachgerecht“ zu töten und die daraus gewonnenen Leichenteile weiterzuverarbeiten. Die IFFA versteht sich als internationale Leitmesse unter Anwesenheit aller Marktführer und betont den ausgeprägten Innovationsgrad und die Effizienz der vorgestellten Produkte und Lösungen. (mehr…)
»„Wenn es noch mehr Ärger gibt, dann macht mein Chef in Visbek den Laden hier komplett dicht“, so [Wiesenhof-Geschäftsführer Gerhard; Ergänzung] Bodenburg im Hickhack um den Standort Wietzen, den er selbst als sein „Lebenswerk“ betrachtet.« Link
Wiesenhof, Wietzen, Wietze – wie???
Der Konzern Wiesenhof will bis 2014 seine Schlachtfabrik in Wietzen im Kreis Nienburg vergrößern und die Schlachtkapazität von täglich 140.000 Masthühnern auf bis zu 250.000 Tiere steigern. Doch im September letzten Jahres machten rund 1.300 Einwendungen, die beim Gewerbeaufsichtsamt Hannover eingingen, diesem Vorhaben vorerst einen Strich durch die Rechnung, sodass das Genehmigungsverfahren sich nun auf unbestimmte Zeit in die Länge zieht. Zudem läuft mindestens ein Klageverfahren von Anwohner_innen beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg. (mehr…)
Ein Statement vom Aktionsbündnis „Mastanlagen
Widerstand“ zu der Schlachtfabrikblockade in Bogen.

Neue Infos zum Aktionsbündins:
Sieben Aktivist_innen und zwei Dutzend Unterstützer_innen des Aktionsbündnisses MASTANLAGEN WIDERSTAND haben am vergangenen Samstag die Zu- und Ausfahrten der Schlachtfabrik in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) für 6 Stunden blockiert, um ein Zeichen gegen das tägliche Leiden der Tiere
für den Fleischkonsum zu setzen.
Das Aktionsbündnis will den Bau weiterer Mastanlagen und damit Zulieferbetrieben für die Schlachtfabrik direkt verhindern. Die Schlachtfabrik mit dem Namen „Donauthal Geflügelspezialitäten“
gehört zum größten Geflügelkonzern Deutschlands, Wiesenhof. Die Blockade der Schlachtfabrikgegner_innen zielte darauf ab, den Betrieb des Unternehmens vor Ort zu stören und aufzuhalten – vier der Aktivist_innen waren an jeweils zwei Eingangstoren an Betonfässer gekettet und konnten sich nach eigenen Angaben nicht selbst befreien. Zwei Aktivist_innen waren mit Bügleschlössern an ein weiteres Tor gekettet. Eine weitere Aktivistin befand sich in mehreren Metern Höhe auf einem Tripod – einem Metalldreibein – direkt vor dem Hauptzufahrtstor der Schlachtfabrik und hat angegeben, dort nicht mehr freiwillig herunter zu kommen, um gegen das Leid und den Tod der Tiere zu
protestieren. (mehr…)
Die folgende Mail wurde als Reaktion auf den Artikel „Vandalen ‚entglasen‘ Scheiben des Bauamtes“ und auf vorherigen Mailverkehr an die Redaktion des Nachrichtenportals CelleHeute.de geschickt. Sie soll hier zusammen mit der Antwort der Redaktion dokumentiert werden, um öffentlich zu machen, wie journalistisch mangelhaft und diffamierend dort vorgegangen wird.
Mail von Tierhaltungsgegner*innen vom 26.1.2013 an CelleHeute:
Kommentar zu „Vandalen ‚entglasen‘ Scheiben des Bauamtes“
In Anbetracht der Aussagen und besonders der Arroganz Ihrer letzten Emails
an uns ist Ihre gestrige Veröffentlichung bemerkenswert. (mehr…)
Das folgende Schreiben wurde heute auf www.linksunten.indymedia.org veröffentlicht.
in der nacht vom 24.01.13 auf den 25.01.13 haben wir das bauamt in celle entglast und mit schwarzer farbe den spruch „bis alle frei sind!“ hinterlassen. diese aktion wurde durchgeführt um unsere wut über die im celler bauamt genehmigten mastanlagen, sowie über die kriminalisierung von tierbefreiungsaktivist_innen von seiten dieser behörde auszudrücken. (mehr…)

Der zweite Prozesstag begann ähnlich wie der erste mit doppelter Eingangskontrolle, die gemeinschaftlich von Richterin Precht und Amtsgericht Direktor Günter Busche angeordnet wurden.
Karl-C. stieg in die Verhandlung mit einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin ein. Gründe dafür waren ihre Beschneidung der Öffentlichkeit durch diskriminierende und eklige Einlasskontrollen.
Auszug aus dem Antrag: “ Das es sich hierbei nicht nur um willkürliche Entscheidungen und ekelhaftes Gebahren seitens der Justizwachmeister_innen handelt, belegt der Aushang zu den Sicherheitbestimmungen. Die Kontrollen dienen der Abschreckung und Verunsicherung des Publikums und machen somit ein faires Verfahren unmöglich. Das Gericht versucht dadurch seine absolute Macht, auch über die intimsten Körperbereiche der Zuhörer_innen und Angeklagten zu demonstrieren und dadurch Widerstände zu unterdrücken.“
Es folgten weitere Anträge, die, wie der Vertreter der Staatsanwalt in seiner Stellungnahme feststellte, die tiefgehende Verachtung des Angeklagten gegenüber der Justiz beinhalteten. Als ob Richterin Precht mit ihren Justizwachmeister_innen diese Verachtung gegenüber ihrer Institution noch einmal unter den Anwesenden verfestigen wollte, folgte dieser Aussage eine „Prügelorgie“, in der die Justizwachtmeister_innen 6 Prozessbeobachter_innen aus dem Saal prügelten, weil diese sich nicht von ihr den Mund verbieten lassen wollten. (mehr…)
Nächster Termin:
23.01.2013
09.00 Uhr
Saal 144, Amtsgericht Celle
Wie bei Prozessen am Amtsgericht Celle, zu denen öffentlich aufgerufen wird, sie kritisch zu beobachten, üblich, mussten alle Prozessbeobachter_innen auf Anordnung des Gerichts vor Betreten des Gerichtssaals eine doppelte Leibesvisitation durch Justizwachtmeister_innen über sich ergehen lassen.
Eingeleitet wurde die Verhandlung mit einigen Anträgen, in denen Karl-C. seine Ablehnung gegenüber der Justiz, die Menschen bestraft und kriminalisiert um die herrschenden Verhältnisse, in denen Profitinteressen über die Bedürfnisse von Menschen und anderen Tieren gestellt werden, zu wahren. Desweiteren wurde folgende Solidaritätsbekundung mit der Aktivistin Isabelle Jahnke verlesen, die derzeit im Gefängnis sitzt, da sie im Sommer 2009 an der sogenannten Boehringer-Besetzung beteiligt gewesen sein soll.: (mehr…)
Pressemitteilung, 15. Januar 2013
Dieselbe Behörde, die im Landkreis Celle Mastanlagen für die Schlachtfabrik in Wietze genehmigt, unterdrückt den Widerstand gegen die Tierhaltungsindustrie, indem sie Aktivist_innen kriminalisiert.
Deshalb haben heute Vormittag mehrere Tierbefreiungsaktivist_innen in einem Büro des Amtes für Wirtschaftsförderung, Bauen und Kreisentwicklung in Celle protestiert. Sie verklebten Fotos von Hühnern, die das Leid in Mastanlagen dokumentieren. Zudem verteilten sie im Gebäude tausende kleine Zettel mit Botschaften wie z. B. „Hier wird lebenslange Gefangenschaft genehmigt“, „Hier wird Widerstand bestraft“ und „Tiere wollen leben“. (mehr…)
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Künstler: Hartmut Kiewert Quelle: linksunten.indymedia.org
am 16.01.2013 09 Uhr
Im Saal 144
Amtsgericht Celle
Angesetzter Folgetermin: 23.01.2013 09.00 Uhr
Dem Tierbefreiungsaktivisten Karl-C. wird vorgeworfen, am 23.05.2012 mit anderen Aktivist_innen eine sogenannte Anhörung zum geplanten Neubau von zwei Mastanlagen im Kreis Celle „gestört“ und Aufforderungen den Saal zu verlassen nicht Folge geleistet zu haben.
Hier der Aktionsbericht:
Gegen die Vorverurteilung durch einen Strafbefehl in Höhe von 10 Tagessätzen legte er Widerspruch ein, so dass darüber nun öffentlich verhandelt wird.
Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen. Ihr seid alle eingeladen euch an dem Spektakel zu beteiligen …
Aktionen vor während und nach der Verhandlung sind gern gesehen.
Für eine Welt ohne Knäste, Tierausbeutung und strukturelle Diskriminierung.
Für ein herrschaftsfreies Leben für alle!
Falls ihr Schlafplätze in Celle benötigt, meldet euch doch unter: criticalmast@riseup.net
Mehr Berichte zu u.a. Aktionen während der „Criticalmast Aktionsfahrradtour“ findet ihr unter criticalmast.blogsport.de
Der politische Hintergrund: (mehr…)
Folgender Beitrag erschien am 2. Dezember auf Liksunten.indymedia.org:
„Wir haben in der Nacht zum 22. November eine zwischen zwei Mastperioden leerstehende Hähnchenmastanlage in Klein Fullen in Brand gesetzt.
Im Kapitalismus ist fast alles eine Ware. Der Tauschwert einer Sache bestimmt was erbracht werden muss, um etwas zu bekommen. Wer was braucht, um zufrieden leben zu können, ist unwichtig.
Manche Menschen können viele Dinge als ihr Eigentum in Beschlag nehmen, die sie nicht benutzen, obwohl die dann anderen fehlen. Dinge werden nicht produziert wenn die, die sie brauchen, kein Geld haben. Wenn Dinge nicht mehr gut verkauft werden können, werden sie oft zerstört, obwohl sie gebraucht würden. Bei unrentabel hohem Angebot wird z.B. Getreide verbrannt, damit die Preise nicht sinken.
Auch Tiere werden zur Ware gemacht. „Nutztiere“ können mit minimalen Kosten am Leben erhalten und ausgebeutet werden: Maximaler Profit aus einem Lebewesen, das keinen Widerstand leisten kann. Bei der Fleischproduktion schafft erst der Tod der Tiere den Mehrwert. Bei anderen Tierprodukten ist er die ökonomische Konsequenz, sobald die Existenz von z.B. Milchkühen oder Legehennen nicht mehr maximal rentabel ist. Menschen und Tiere weden ausgebeutet und getötet. Das ist auf keinen Fall gleichsetzbar, aber in beiden Fällen abzulehnen.
Wir setzen nicht auf verbalen Austausch. Dieser ist wichtig, aber nicht genug. Die gegenwärtigen Verhältnisse sind viel destruktiver als es Brandstiftung an Sachen je sein könnte. Die Verhältnisse sind extrem miserabel für die meisten Lebewesen und müssen radikal bekämpft werden. Egal wie gut sich der Sozialstaat darstellen mag, wie viele Quadratzentimeter einem Huhn oder Schwein zur Verfügung stehen. Es ändert nichts daran, dass in den Lebewesen an sich nichts als ihr Nutzen zur Schaffung von Mehrwert gesehen wird. In der Anlage werden Hühner für Rothkötter gemästet. Rothkötter und Wiesenhof sind die größten Geflügelfleischkonzerne Deutschlands.
Es gibt noch viel mehr Anlagen, in denen Tiere gehalten werden.“
Am 22.11.2012 brannten in Meppen in einer Hühnermastanlage drei leerstehende Hallen komplett aus. Der Schaden wird von der Polizei mit mehr als einer Million Euro angegeben. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und die „Niedersächsische Geflügelwirtschaft“ vermutet die Täter in Kreisen, die sie als militante Tierschützer bezeichnet.
Obwohl es bisher keine Bekennung zu einem Brandanschlag gibt, könnten sie damit durchaus Recht haben. (mehr…)
Feige Anschläge und Sachliche Dialoge.
In den frühen Morgenstunden brannten drei Mastanlagen bis auf ihre Grundmauern nieder.
Über die Gründe lässt sich momentan nur spekulieren aber schenkt mensch den Berichten von Betreibern der Anlagen, Polizei und der Feuerwehr glauben dann sieht es wohl so aus, als ob Menschen diese Fabriken angezündet hätten. Was sie dazu veranlasste lässt sich ebenfalls nur spekulieren. Fakt ist, dass es hin und wieder Brände in Mastanlagen gibt. Oft ergaben Ermittlungen der Polizei, dass es sich dabei um Unfälle handelte bei denen auch oft Tiere ums leben kamen. Paradoxerweise gingen hier -wie auch bei Unfällen von Tiertransportern- Diskurse von Betroffenheit durch die Bürgerlichen Meiden. Betroffen von der Nachricht das irgendwo 1000 Schweine sterben? (mehr…)
Wie auf den NDR Onlineportal berichtet wurde, entdeckten Landwirte gestern um 07.00 Uhr drei brennende Mastanlagen im Meppener Stadtteil Klein Füllen. Sie alarmierten die Feuerwehr, die aber erfreulicherweise nicht verhindern konnte das von den drei Ställen nun lediglich das Gerüst übrig ist. Die Anlagen standen zur Zeit des Brandes leer, heute hätten sie mit 63.000 Küken „bestückt“ werden sollen. Insgesamt befanden sich auf den Gelände 10 solcher Anlagen, wovon jetzt nur noch 7 übrig sind … Die Polizei schätzt den schaden auf mehr als eine Million €. (mehr…)

- Diese Mail kann gerne weitergeleitet werden -
Einladung zum Prozesstraining
Wan?
vom 14. bis 16.12. 2012
Beginn Freitag 18.00 Uhr und Ende Sonntag 15.00 Uhr
Wo?
im Nexus (www.dasnexus.de)
Frankfurter Str. 253
Braunschweig
Anlässlich aktuell laufendender Strafverfahren die sich angeblich
wehrend der Critical Mast Aktionsfahrradtour ereigneten
(Hausfriedensbruch im Rahmen einer Anhörung zu zwei neu geplanten
Mastanlagen in Celle und Nötigung und Verdacht des gefährlichen
Eingriffs in den Straßenverkehr bei einer Blockade eines
Tiertransporters beim Megaschlachthof in Wietze) Hintergrundinfos unter
: criticalmast.blogsport.de, organisieren wir ein Training zur
Vorbereitung auf kreativ offensive Prozessführung Das Training richtet
sich sowohl an Angeklagte, die sich selbst verteidigen wollen, als auch
an Unterstützer_innen im Publikum. Es wird sich auf diese konkreten
Fälle beziehen und ist ebenso für die Angeklagten wie
Unterstützer_innen gedacht. (mehr…)

Diese Zeilen sind für alle, die sich jemals hilflos und
ohnmächtig gefühlt haben angesichts eines Gegners, der
tausendfach größer ist, als man selbst.
In den letzten Jahren wuchs die Repression gegen
Befreiungsbewegungen. In unterschiedlichen Ländern rücken
die Behörden unterschiedliche Bewegungen in den Fokus, aber
eines ist allen Repressionsfällen gemein: Staat und
Regierung verteidigen die Ausbeuter, nicht die
Ausgebeuteten. Sie schützen die Täter, nicht die Opfer. Sie
schützen diejenigen, die vergewaltigen, morden und
versklaven. Nicht diejenigen, die gegen die Existenz der
Käfige kämpfen. Um dies zu bewerkstelligen, erlassen sie
neue Gesetze, setzen Spezialeinheiten der Polizei ein und
nutzen immer mehr und immer bessere Überwachungstechniken. (mehr…)
“ 05.07.2012
Hallo Herr Fischer,
wie können Sie bloß , dass die psychischen Belastungen, die mich nach der Ordnungshaft beschäftigten beiweitem kein Grund seien der Haupterhandlung fern zu bleiben?!
Mich hat das wütend gemacht und ich war irritieret davon, dass Dr. Schänzlin Ihnen gegenüber von Kopfschmerzen geredet haben soll, die mit handelsüblichen Schmerzmitteln zu behandeln seien. Ich habe den Dr. Schänzlin dann am 19.06.2012 angerufen. Auch e r war verwundert darüber, was Sie über seine Aussagen am Telefon geschrieben haben. Er meinte weder mir noch ihm gegenüber erwähnt zu haben, dass die Kopfschmerzen mit handelsüblichen Medikamenten zu behandeln seien. Er hätte Ihnen nochmal geschildert, weshalb er denke, dass ich für den Zeitraum von etwa einer Woche verhandlungs- und reiseuntauglich bin und sei sich dabei durchaus sicher gewesen, hat er mir gegenüber gesagt.
Ob ich jetzt seinen Aussagen oder Ihnen über seine glauben soll, das weiß ich nicht… aber es würde mich nicht wundern, wenn Sie Dr. Schänzlins Aussagen zu Ihrem Vorteil bzw. zum Vorteil des reibungslosen Ablaufes und Abstempelns des Gerichts ausgelegt haben. (mehr…)

Folgende Mail erreichte die Mailadresse zum Blog:
„Stellungnahme des Forums ethischer WissenschaftlerInnen Hannover zu der Berichterstattung um den Farbanschlag auf eine Mastanlage in Wendesse (Kreis Peine)
Im Zuge der Berichterstattung über den Farbanschlag auf eine Hühnermastanlage bei Peine wurde in der Lokalpresse berichtet, dass Unbekannte den Schriftzug „Fleisch ist Mord“ auf das Dach der Wendesser Mastanlage „geschmiert“ hätten. Weiterhin wird aus der Pressemitteilung der Polizei übernommen, dass „durch den von Tätern verursachten Lärm die Hühner in Stress gerieten und einige dabei verendeten“. Die Darstellungen des Betreibers der Anlage, Erich Hansen, dass der nächtliche Angriff eine „neue Dimension“ darstelle wie auch dass in den nächsten Tagen noch mehrere „Hähnchen“ an den Folgen des Stresses verenden würden, werden unkommentiert übernommen. (mehr…)
Folgender Artikel wurde Gestern auf linksunten.indymedia.org (https://linksunten.indymedia.org/de/node/63860) entdeckt:
„Farbaktion gegen Wietze-Mastanlage Wendesse
„Fleisch ist Mord“ schrieben wir in der nacht auf den 15. juli in riesigen buchstaben auf dem mit solarzellen belegten dach der hühnermastanlage wendesse bei peine. dort werden bisher ca. 39000 fühlende individuen gefangengehalten. die tiere werden so gezüchtet und gehalten, dass sie in kürzester zeit höchstmögliches gewicht zulegen. nach 30 tagen lebenszeit sollen sie dann im wietzer schlachthof getötet werden.
Eeine weitere anlage mit 45000 tieren plant landwirt erich hansen neben der bestehenden zu errichten. doch dem wollen wir nicht tatenlos zusehen…
alle die vom projekt wietze profitieren wollen müssen mit angriffen rechnen. auch du, erich hansen.
arbeitskreis „nur reden nützt nichts““
Am Sonntag, den 15.7.2012, findet ab 19 Uhr im Polyvolt (Kurt Dunkelmann Straße 10) in Rostock
eine Info-Veranstaltung zur Kampagne gegen die Schlachtfabrik in Wietze
statt.
Thematisiert wird dabei – neben Fakten über und gegen die Anlage – der
nun fast zweijährige Widerstand, der das Großprojekt der Firma
Rothkötter ins wanken brachte.
Die Veranstaltung soll ein Überblick über die Formen und Aktionen des
Widerstands in der Vergangenheit geben, über Termine im Jahr 2012
informieren, Perspektiven aufzeigen und motivieren, den Widerstand
mitzugestalten.
Davor gibt es vegane Vokü!
„Nach Ansicht der Richter sind durch den Geflügelschlachthof keine Gesundheitsrisiken oder erhöhte Lärmbelastungen zu befürchten. Der Ammoniak- und Stickstoffausstoß werde laut einem Gutachten nicht überschritten. Schwebstoffe und Stäube würden durch Filter zurückgehalten. Der Verkehr von rund 400 Lastwagen täglich führe zudem nach einem Gutachten nicht zu einer Überschreitung der zulässigen Lärm-Werte.“ http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/schlachthof149.html
(mehr…)
„In dem Genehmigungsverfahren wird ein Plan aufgestellt der eigentlich nie eingehalten wird“
So ein Vertreter vom Gewerbeaufsichtsamt.
Noch weitaus vor der Verhandlung standen vier Aktivist_innen vor den Eingang des Verwaltungsgerichtes in Lüneburg. Sie hielten Transparente mit den Aufschriften „Tiere Frei statt Quälerei“ und „Gegen Käfige und Knäste – Freiheit für Mensch und Tier“, malten Parolen wie, „Freiheit für alle Tiere“ und „Rothkötters Schlachtfabriken stoppen“ mit Kreide auf den Bürger_innensteig vor den Eingang und verteilten Flyer. Kurze Zeit später tauchte ein „Ansturm“ von Journalist_innen auf, die zunächst nur die Aktivist_innen wahrnahmen, sich aber größtenteils nachdem sie die Transparente abfotografiert und -gefilmt hatten, auf Vertreter_innen des „Nabus“ (Naturschutzbund Deutschland e.V., der gegen die Bebauungspläne der Schlachtfabrik klagt) und der „Bürgerinitiative Wietze¹“ „stürzten“. (mehr…)
Aufruf: zur kritischen Beobachtung der öffentlichen Verhandlung
Donnerstag, 28. Juni 2012,
ab 10.45 Uhr,
Verwaltungsgericht Lüneburg (Adolf-Kolping-Str. 16)
Saal II
„Am Donnerstag verhandelt das Verwaltungsgericht Lüneburg über die Rechtmäßigkeit der Betriebsgenehmigung für den Wietzer Schlachthof. Der NABU hatte im vorigen Jahr Klage gegen Rothkötter eingereicht (CelleHeute berichtete). Finanziert wird die Klage von der BI Wietze. (mehr…)

Die Vorgeschichte
Anfang des Jahres setzten sich mehrere unabhängige Aktivist_innen, motiviert die Kampagne gegen Europas größte „Geflügel“Schlachtfabrik in Wietze bei Celle weiter voranzubringen, zusammen und stellten Überlegungen an wie sie das anstellen könnten. Nach der Räumung der Besetzung des „Schlachtfabrik Geländes“ vor 2 Jahren, wurden die geplanten Zulieferbetriebe als empfindlichsten Punkt des „Schlachtfabrik“ ausgemacht. (mehr…)
Braunschweig. Sieben Stunden etwa dauerte die heutige Verhandlung gegen Karl C., dem vorgeworfen wurde, Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet zu haben.
Nach einer Reihe von Rauswürfen und Rechtsbrüchen von Seiten Richter Steinbergs endete die Verhandlung mit einem Schuldspruch, aufgrund der Geringfügigkeit (da der Richter auf Antrag der Verteidigung zugestand das die Möglichkeit bestand das Karl-C, zum „Tat“zeitpunkt annahm die Polizeimaßnahme sei rechtswidrig, ohne das er dabei Aussagen zur Sache tätigte.) wurde jedoch von einer Strafe abgesehen.
„Für mich war das Verfahren ein voller Erfolg. Wir haben sowohl politisch – in dem wir das fließbandartige Aburteilen verzögert haben und es immer wieder geschafft haben, unsere Kritik an der Strafjustiz, dem Staat, Kapitalismus und Tierausbeutung zu thematisieren – als auch juristisch gewonnen. Richter Steinberg sprach mich zwar letztendlich schuldig, sah jedoch von einer Strafe ab.“ so der Angeklagte über das Verfahren. (mehr…)
Im Rahmen der CRITICAL MAST Aktionsfahrradtour fand gestern Abend eine siebenstündige Blockade eines leeren Tiertransporters vor der größten Schlachtfabrik Europas in Wietze (Niedersachsen) statt. Dabei besetzten acht Aktivist_innen das Dach des Transporters, während dieser von vier weiteren gestoppt wurde.
Gegen Tierfabriken und Schlachthöfe – Für die Befreiung der Tiere Aufruf
zur Demonstration zum Schlachthof Wietze
Samstag, 26.05.2012
Beginn: 14 Uhr
Auftaktkundgebung: Steinförder Str.66 (auf Höhe des Netto-Parkplatzes)
Am Samstag, den 26.05. werden wir mit einer Demonstration durch Wietze
unsere Wut und unseren Protest gegen die tausendfache Ermordung von
fühlenden Individuen im Megaschlachthof von Rothkötter auf die Straße
tragen. Wir werden zudem auch am Ort des Geschehens, direkt vor den Toren
des Schlachthofes, demonstrieren und unsere Forderung nach einer Befreiung
der Tiere an diese Stätte des Todes bringen, die leider nur exemplarisch
für die viele anderen Orte in unserer Gesellschaft steht, an denen die
Interessen von Tieren mit Füßen getreten und systematisch übergangen
werden. Kommt zahlreich und zeigt auch ihr euren Protest, bunt und laut,
kreativ und entschlossen, subversiv und direkt!
(mehr…)


