Dieser Blog wird nicht weiter betreut. Neue Website: kampagne-gegen-tierfabriken.info.


OVG bestätigt Baustopp in Groß Haßlow

Die Märkische Onlinezeitung berichtete gestern1:

Groß Haßlow (MZV) Die Bürgerinitiative gegen den Bau von Hähnchenmastanlagen hat einen weiteren Etappenerfolg verbuchen können. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat am Freitag die Beschwerde eines Großstallbetreibers gegen ein Verwaltungsgerichturteil abgewiesen.

Ältere Artikel über diese Mastanlage:

Informationen zu weiteren Tierfabriken, die in Ostdeutschland geplant sind, gibt es auf der Interpräsenz von Tierfabriken-Widerstand.

  1. http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1320183/ [zurück]

Erdlingshof benötigt dringend Unterstützung

Erdlingshof

Der Erdlingshof, ein Lebenshof im Bayrischen Wald, benötigt dringend Unterstützung. Nähere Infos dazu gibt’s auf seiner Facebook-Seite.

Demonstration gegen Tierfabriken in Nienburg


Als die Ak­ti­vist*innen nach einer 13 stün­di­gen Blo­cka­de­ak­ti­on am Schlacht­hof von Wie­sen­hof in Wiet­zen die­sen um 07.​30 Uhr ver­lie­ßen, war die Ru­he­pha­se nicht lang, bis um 10.​30 Uhr die Kund­ge­bung und um 14.​00 Uhr die De­mons­tra­ti­on in der In­nen­stadt von Nien­burg be­gann. Die Kund­ge­bung soll­te noch­mals die in und um Nien­burg herum le­ben­den Men­schen über Wie­sen­hof und das Lei­den der Tiere in des­sen Pro­duk­ti­ons-​ und Schlacht­an­la­gen in­for­mie­ren, die De­mons­tra­ti­on die Leute in die Pro­tes­te gegen den Tier­aus­beu­tungs­kon­zern ein­bin­den. Ei­ni­ge der orts­an­säs­si­gen Men­schen folg­ten dem De­mo­auf­ruf und zogen zu­sam­men mit den an­de­ren Ak­ti­vist*innen laut­stark durch den Stadt­kern. Etwa 50 De­mons­trant*innen waren es am Ende ins­ge­samt, aus ver­schie­de­nen Zu­sam­men­hän­gen kom­mend, von Tier­be­frei­ungs­grup­pen, der An­ti­fa und an­de­ren Grup­pen sowie Ein­zel­ak­ti­vist*innen. Die De­mons­tra­ti­on war be­glei­tet von kur­zen Re­de­bei­trä­gen zu den ka­ta­stro­pha­len Fol­gen von Wirt­schafts­be­trie­ben wie Wie­sen­hof auf Men­schen, Tiere und die Natur.

Wiesenhof-Schlachthof für 13 Stunden blockiert

Wiet­zen, 08.​08.​ und 09.08. 2014 13 Stunden haben Tier­rechts­ak­ti­vis­tIn­nen die zwei Zu­fahr­ten des Wie­sen­hof-​Schlacht­hofs in Wiet­zen-​Hol­te blo­ckiert. Zwei Per­so­nen haben sich mit Bü­gel­schlös­sern an einem Tor be­fes­tigt; wei­te­re Ak­ti­vis­tIn­nen be­fin­den sich in einer Sitz­blo­cka­de am an­de­ren Ein­gang. Die Blo­cka­de be­gann am Frei­tag um 18:30 Uhr und dau­er­te bis Samstag gegen 07:30 Uhr an. Be­la­de­ne „Fleisch“-​Trans­por­ter konn­ten den Schlacht­hof nicht auf nor­ma­lem Weg ver­las­sen. Ein LKW brach durch eine Hecke neben der Zu­fahrt, um auf die Stra­ße zu ge­lan­gen. Nach Auf­lö­sung der Blo­cka­de durch die Ak­ti­vis­tIn­nen selbst haben meh­re­re Trans­por­ter das Ge­län­de ver­las­sen. (mehr…)

Aktionscamp im Gang!

Seit dem 6. August bis zum 11. August läuft das Aktionscamp gegen Tierfabriken in Asendorf (bei Nienburg an der Weser). Manchmal gibt’s vielleicht aktuelle Informationen auf dem Campblog.

Besetzung von Wiesenhof-Baufirma

Tierbefreiungsaktivist_innen kritisieren Beteiligung an der Tierausbeutungsindustrie

Am heutigen Morgen haben Umwelt- und Tierbefreiungsaktivist_innen das Bürogebäude des Bauunternehmens D+S Montage GmbH in der Ernst-Abbe-Straße 4 in Stuhr-Brinkum bei Bremen besetzt.

Wir zitieren aus der Pressemitteilung:

Die Besetzung richtet sich gezielt gegen das genannte Unternehmen, um dessen Beteiligung am geplanten Neubau der Wiesenhofschlachtfabrik in Wietzen-Holte öffentlich zu thematisieren.
Zwei Aktivist_innen haben sich in den Räumen des Unternehmens angekettet und mehrere weitere halten sich in den Büroräumen auf. Darüber hinaus stehen mehrere Aktivist_innen vor dem Gebäude mit Transparenten. Die Mitarbeiter_innen des Unternehmens sind äußerst aggresiv, haben Aktivist_innen gewaltsam herumgeschubst und sie zeitweise durch Schließen des Eingangstors innerhalb des Geländes eingesperrt. (mehr…)

Neues Flugblatt zur Wietze/n-Kampagne

Auf einem neuen Flugblatt vorstellt sich die Wietze/n-Kampagne. Studiert, vervielfältigt und verbreitet es nach Belieben!

Pressemitteilung und Ankündigung

Aktionscamp gegen Tierfabriken in Asendorf bei Nienburg

Vom 6. bis 10. August findet in Asendorf (Kampsheider Weg 6) bei Nienburg das diesjährige Aktionscamp gegen Tierfabriken statt. Unabhängige Tierbefreiungs- und Umweltaktivist_innen wollen damit gegen den Wiesenhof-Schlachthof und den anstehenden Ausbau in Holte/Wietzen protestieren. (mehr…)

Aktionen auf den Aktions Camp gegen Tierfabriken

Frei­tag, 8. Au­gust
von 20.​00 Uhr bis 01.​00 Uhr: Mahn­wa­che für die Schlie­ßung der Wie­sen­hof-​Schlacht­fa­brik in Hol­te-​Wiet­zenD­a­bei ab 22.​00 Uhr: „Ga­le­rie des Ent­set­zens“ – live Per­for­mance und Kunst­aus­stel­lung mit dem Mu­si­ker und Ly­ri­ker To­bi­as Hai­ner.

Sams­tag, 9. Au­gust
11.​00 bis 14.​00 Uhr: Krea­ti­ve Kund­ge­bung und In­fo­tisch gegen Tier­fa­bri­ken auf der Lan­ge­stra­ße/Ecke We­ser­stra­ße in der Nien­bur­ger In­nen­stadt.

Die Kund­ge­bung wird um 14.​00 Uhr in eine De­mons­tra­ti­on gegen Tier­fa­bri­ken über­ge­hen, die durch die Nien­bur­ger In­nen­stadt di­rekt zum Kul­tur­werk geht. Dort fin­det um 17.​00 Uhr die Le­sung mit Hilal Sez­kin statt.

Sonn­tag, 10. Au­gust
13.​00 Uhr: Fahr­rad­tour zur Auf­klä­rung der Be­völ­ke­rung über Wie­sen­hof und das da­hin­ter ste­hen­de Sys­tem.
Die Fahr­rad­tour star­tet im Camp und wird u.a. in den Orten Sie­den­burg, Holte und Wiet­zen hal­ten, wo wir Ge­sprä­che und an­de­re Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den An­woh­ner_in­nen su­chen wer­den.

Mit der Mahn­wa­che, der Kund­ge­bung, der De­mons­tra­ti­on und der Fahr­rad­tour wol­len wir viele Zei­chen set­zen: Gegen die Wie­sen­hof-​Schlacht­fa­brik in Wiet­zen-​Hol­te, gegen ihren Aus­bau, aber auch gegen alle an­de­ren Tier­fa­bri­ken und eine Ge­sell­schaft, die sie mög­lich macht. (mehr…)

Rothkötters Mastanlagenkomplex in Groß Haßlow vorerst gestoppt

Diese freudige Nachricht erreichte heute Aktive der Wietze/n-Kampagne. Offenbar hat Rothkötter bei seinen Plänen Mastanlagen zu finden mal wieder nicht mit den Widerstand gerechnet …

Es folgt eine Pressemitteilung des NABU-Pressedienstes Brandenburg

04.07.2014

Verwaltungsgericht gibt NABU Recht

Hähnchenmastanlage Groß Haßlow vorerst gestoppt

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat in einem Eilbeschluss vom 4.7.2014 dem Antrag des NABU Brandenburg auf vorläufige Untersagung der Bauarbeiten an der Hähnchenmastanlage Groß Haßlow stattgegeben. Das VG Potsdam äußert Zweifel daran, dass die ursprüngliche Genehmigung für die Hähnchenmastanlage mit 380.000 Tierplätzen in Groß Haßlow noch Bestand hat, da die Geltungsdauer der Genehmigung abgelaufen ist und die Verlängerung der Genehmigung vom NABU angegriffen worden ist. (mehr…)

Erfolgreiches Aktionswochenende in Stemmern – wir wollen mehr davon

Vom Bündnis Tierfabriken Widerstand:

Am Wochenende vom 21./22.6. rief Tierfabriken-Widerstand gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Kontramast“ zum großen Aktionswochenende in Stemmern bei Magdeburg auf. In dem Ortsteil von Sülzetal will der Investor Gerrit Tonkens eine 350.000er Hühnermastanlage bauen. Darin sollen jährlich 2,8 Mio. Hühner bis zur „Schlachtreife“ gemästet werden. Den vollständigen Text findet ihr unter tierfabriken-widerstand.org

Presseinfo zum aktuellen grünen blatt

Medieninformation
23.06.2014

Neues gruenes blatt:
Kampagne gegen „Foreign Agents“

Magdeburg/Doebeln Gerade ist die neueste Ausgabe „Sommer 2014″ des „gruenen blatts – Zeitung fuer Umweltschutz von unten“ erschienen und kann kostenlos als Probeexemplar bestellt werden. Ein Thema ist die Verfolgung von Umweltschuetzer*innen und Menschenrechts-Aktivist*innen in Russland mit dem „Foreign Agent“-Gesetz. Themenfelder der Sommerausgabe sind ausserdem die nicht-konventionelle Oelindustrie (Tar Sands), diesjaehrige Aktions-Sommercamps, Analyse des derzeitigen Veganismus-Trends, Reflexion der Organisierungsmoeglichkeiten von
Gefangenen, Updates von der Besetzung des geplanten Kohleabbaus im Hambacher Forst, Schlachtfabrik-Aktionsberichte und die Proteste gegen Flughaefen. Auf insgesamt 68 Seiten informiert das neue Heft ueber vielfaeltige Themen aus deutschen und internationalen sozialen Bewegungen. (mehr…)

Nutzen wir die sorgen der Fleischindustrie!

Wie aus einer Studie der Universität Göttingen hervorging, befindet sich die deutsche Fleischindustrie in einer Krise. Auf gesellschaftlich einflussreichen Online-Nachrichten-Portalen, wie z.B. dem Focus, wurde die Nachricht mit der Überschrift „ Die Fleischindustrie blickt sorgen erfüllt in die Zukunft“ veröffentlicht. Grund hierfür sei „die anhaltende Importsperre in Russland, die Krim-Krise und die generelle Diskussion über Tierhaltung und Fleischkonsum hierzulande“.

Ausführlicher berichtete die taz bereits am 3. Juni am Beispiel von Big Dutchman. Dem weltweit führende Unternehmen in der Entwicklung und Produktion für Hühner- und Schweinemastanlagen mit seinem Sitz im niedersächsichen Vechta ist der Umsatz im letzten halben Jahr um 15 % eingebrochen mit weiteren 15% ist bis September zu rechnen. Als Grund gibt der Leiter für Kommunikation bei Big Dutchmann, Andreas Böske, die Krise in der Ukraine an. Die FAZ berichtete am 16. März, dass der Kreml als Reaktion auf die angedrohten Sanktionen der EU an einer Gesetzesänderung arbeitet, „die es dem russischen Präsidenten erlauben würde, das Eigentum ausländischer Unternehmen zu konfiszieren. Für diese ist Russland ein wichtiger Markt. Das Land gilt etwa für die Agrarindustrie mit den daran hängenden Zulieferindustrien, wie dem Maschinenbau, in den vergangenen Jahren als die wachstumsstärkste Region. (…) Im Industriepark Detchino in der Region Kaluga im Westen des Landes, gut 100 Kilometer südwestlich von Moskau, eröffnete erst im vergangenen Jahr der deutsche Stallanlagenbauer Big Dutchman ein rund 20 Millionen Euro teures Warenlager“ (mehr…)

„Wiesenhof – nix als Lügen und der Tod“ – Musikvideo mit Fotos und Videos von Schlachtfabrik-Blockaden

In seinem Song „Wiesenhof“ singt und schreit Augustins Aufruhr darüber, was Wiesenhof bedeutet. Im dazu veröffentlichten Musikvideo sind neben Aufnahmen aus Hühner-Schlachtereien und -Mastanlagen auch zahlreiche Fotos und Videoaufnahmen von mehreren Schlachtfabrik-Blockaden sowie von Aktionen vor und gegen Gerichtsgebäude zu sehen.

Letztes Jahr haben wir an dieser Stelle schon auf ein Video zur Blockade der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Bogen (März 2013) verwiesen. Auch dieses ist mit hörenswerter Musik unterlegt:

Nicht nur anschauen! Auch selber blockieren! Oder anderweitig widerständig sein!

Aufruf zum zweiten Aktionscamp gegen Tierfabriken

Vom 6. – 10. Au­gust in Asen­dorf bei Nien­burg

Für An­fang 2014 plan­te der Kon­zern Wie­sen­hof die Schlacht­fa­brik in Holte/Wiet­zen zu er­wei­tern um dort statt wie bis­her 140.​000, täg­lich 250.​000 Hüh­ner töten zu kön­nen und ihre Kör­per­tei­le als Waren zu ver­mark­ten.

Doch noch immer liegt das Feld auf dem der Neu­bau er­rich­tet wer­den soll brach. Damit das auch so bleibt und Wie­sen­hof sich von sei­nen Plä­nen sowie sei­nen be­ste­hen­den Schlacht­fa­bri­ken ver­ab­schie­den kann, rufen wir dazu auf euch an un­se­rem dies­jäh­ri­gen Ak­ti­ons­camp gegen Tier­fa­bri­ken zu be­tei­li­gen und auch dar­über hin­aus Wi­der­stand gegen Aus­beu­tung und Un­ter­drü­ckung zu leis­ten.
Wie be­reits im letz­ten Jahr soll das Camp als Platt­form für viel­fäl­ti­ge und krea­ti­ve Ak­tio­nen, Work­shops, Vor­trä­ge und zur Ver­net­zung die­nen. (mehr…)

Aktionswochenende gegen Tierfabriken in Stemmern

Ein Aufruf des Aktionsnetzwerkes Tierfabriken-Widerstand:

Nein zur geplanten Hühnermastanlage!
Verhindert mit uns den Mastanlagenbau – Kommt nach Stemmern!

2,8 Millionen Individuen pro Jahr will der Investor Gerrit Tonkens in seiner geplanten Hühnermastanlage in Stemmern bei Magdeburg bis zur „Schlachtreife“ mästen und dann töten lassen. Sein Agrar- und Milchhof in der Nachbarschaft ist ihm offenbar nicht genug. Eine „rasche Zunahme der Lebendmasse“ der Hühner, so wörtlich im Antrag, soll dem Investor maximale Profitsteigerungen gewährleisten. Ihr „Mastendgewicht“ sollen die Tiere bis zu ihrem 35. Lebenstag erreichen, um möglichst schnell Platz für den nächsten „Mastdurchgang“ zu machen.

Am 7.7. endet die Einwendungsfrist. Deshalb laden wir alle* ein, mit den Stemmerner Bürger_innen und uns am Aktionswochenende zwei Tage lang zu protestieren. Solidarisiert euch mit den Leidtragenden der Profitgier – verteidigt mit uns das Recht der Hühner (und aller Tiere) auf ein qualfreies Leben frei von Gefangenschaft, Ausbeutung und Fremdbestimmung! (mehr…)

Zwei „Geflügel“-Schlachtfabriken von Tierbefreiungsaktivist_innen BLOCKUPYrt

- ein Aktionsbericht -

Als am 19. Mai 2014 gegen 11:00 Uhr, nach etwa fünfeinhalb Stunden Blockade der Zufahrtswege zu Europas größter „Geflügel“-Schlachtfabrik in Wietze (Niedersachsen) acht Tiertransporter an der zu dieser Zeit teils geräumten Blockadeaktion an der Hauptzufahrt vorbei und in den Schlachthof fuhren, machte sich Wut und Traurigkeit bei den Aktivist*innen des Bündnisses für Tierbefreiung breit. Die Machtverhältnisse, die von der Klasse der Kapitalist*innen dominiert werden, wurden einmal mehr spürbar und sichtbar. Stundenlang konnte zuvor das gestoppt werden, was sonst dort das alltägliche, ganz normale Inferno ist: die Makrogewalt der Schlachtfabrik, deren Wertsteigerung auf dem optimierten Management der Massentötung von Tieren, der Ausbeutung der dort arbeitenden Menschen und der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen beruht. (mehr…)

Spendenaufruf!

Eine Aktion kostet Geld und kann kostenintensive Prozesse zu Folge haben, wenn ihr was übrigt habt gerne an:

Kon­to­in­ha­ber*in: Spen­den und Ak­tio­nen
In­ter­na­tio­nal Bank Ac­count Num­ber (IBAN): DE29 5139 0000 0092 8818 06
Busi­ness Iden­ti­fier Code (BIC): VB­MH­DE5F
Geld­in­sti­tut: Volks­bank Mit­tel­hes­sen
Ver­wen­dungs­zweck: Wiet­ze*n

Außerdem gab es rund um die Aktion eine Autopanne, wodurch eine Rechnung von 750 Euro entstanden ist.
Solidarität ist ein Waffe!

Solidaritätserklärung aus dem Hambacher Forst

Im Hambacher Forst besetzen Anti-Kohle-Aktivist*innen mehrere Flächen, um Widerstand zu leisten gegen den Braunkohleabbau durch RWE. Sie erklärten gestern ihre Solidarität mit den zwei Schlachtfabrik-Blockaden in Wietze und Möckern.

PM und Presse zu der Wiesenhofblockade in Möckern

Zeitgleich zu der Blockade in Wietze fand gestern eine Blockade gegen die Wiesenhofschlachtfabrik in Möckern in Sachsen Anhalt statt. Alle Berichte und Infos findet ihr unter: mastanlagenwiderstand.de

Bilder Schlachthofblockade Wietze

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Bildmaterial Schlachtofblockade in hoher Auflösung

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Presse-Echo zur Schlachthofblockade in Wietze

Cellesche Zeitung online

nrd.de

HAZ online

Taz

Bild Zeitung

VeganArto

Ticker zur Schlachthofblockade in Wietze

13:55 Neuer Artikel auf nrd.de

13:19 die Aktivist_innen am Osttor befreien sich selbst mittels Schlüssel.

12:30 Die Blockade ist geräumt. Das Auto+ Betonklotz+ Aktivist_innen wurden von der Polizei mit entsprechendem Gerät verschoben, um die Zufahrt frei zu räumen. Die Aktivist_innen sind aber noch angekettet. Alle Aktiven sind wohlauf, keine länger andauernden Ingewahrsamnahmen.

12:29 Erneut wurden Platzverweise für die Aktivist_innen am Osttor ausgesprochen.

12:18 Die Meldung in der Celleschen Zeitung wurde inzwischen erweitert, und u.a. ein Zitat aus der Pressemitteilunng aufgenommen.

12:12 Polizei fordert Aktivist_innen am Osttor auf, zu gehen. Es wird ihnen nicht geglaubt, dass sie im Fass angekettet sind.

11:48 Am Osttor ist die Polizei bis auf zwei Streifen abgezogen. Die AktivistInnen sind immer noch am Fass angekettet, welches jedoch vom Tor weggehoben wurde.

11:40 Erste Fotos von der zweiten Blockade-Aktion in Sachsen-Anhalt.

11:35 Eine Meldung auf der Webseite der Celleschen Zeitung ist erschienen

11:23 Der Einsatz der Technischen Einheit ist vorerst beendet.

11:22 Fass und Aktivist_innen sind nun neben das Tor geräumt. Zwischenrufe zur Gefahr von Armbrüchen wurden ignoriert.

11:12 Polizei öffnet die Tür des Blockadeautos und guckt sich das Ganze näher an.

11:09 Die am Fass angeketteten Akvisti_innen sollen nun samt Fass weggetragen werden.

11:08 Acht voll „beladene“ Tierstransporter schaffen es leider an der Blockade am Haupttor vorbei in den Schlachthof.

10:55 Das Betonfass wird nun mit einem Kran angehoben.

10.47 Beim Osttor befinden sich nur noch die festgeketteten Aktivist_innen.

10:45 Polizei verteilt Platzverweise, bisher keine Ingewahrsamnahmen. Ca. 20 Aktivist_innen sind vor Ort, ebenso viele Schaulustige.

10:34 Polizei möchte die Versammlung der nicht-angeketteten Aktivist_innen auflösen. Einige von diesen blockieren sitzend und werden nun angefangen wegzutragen. Sprüche werden skandiert.

10:30 Presse ist vor Ort

10:29 Die Technische Einheit inspiziert das Schloss am Osttor.

10:21 Das Bügelschloss, mit dem sich ein Aktivist an einen LKW gekettet hatte, wurde geknackt. Er befindet sich nun in Gewahrsam.

10:12 Die Technische Einheit der Polizei lobt die Qualität des Bügelschlosses um den Hals eines Aktivisten, der sich an einen LKW gekettet hat um zusätzlich zu den anderen Angeketteten den Haupteingang zu blockieren.

10:07 Die erste der drei Teilblockaden soll gleich geräumt werden.

Foto des Blockade-Autos

09:10 Ein Arbeiter des Schlachthofes teilte den Aktivist_innen mit, dass derzeit ca. 700 Personen im Schlachthof nicht arbeiten können. Der Betrieb der Schlachtfabrik wurde also effektiv unterbochen!

09:06 Soeben wurde von einem Aktivisten versucht, sich an einen Veolia Entsorgungs LKW zu ketten, bzw. Aktivist_nnen stellen sich vor das Auto. Der Fahrer fuhr einfach weiter, Aktivist_innen blieben jedoch zum Glück unverletzt und sind mit einem Schrecken davon gekommen.

08:18 Die Ausweise weiterer Aktivist_innen werden kontrolliert. Die Blockade dauert an!

08:05 Ein Polizist rät den Aktivist_innen, zu gehen, wenn seine Kollegen kommen würden. Ansonsten könne die Blockade gewaltsam geräumt werden.

06:42 Von der Polizei werden Personalien der Aktivist_innen am Osttor augenommen

05:45 Der Schlachthof in Wietze ist blockiert, der Schlachtbetrieb ist unterbrochen.

Schlachtfabrik in Wietze blockiert!

Pressemitteilung

- Bündnis für Tierbefreiung legt Schlachtfabrik lahm -

Tierbefreiungsaktivist_innen schließen sich den Blockupy Protesten an Wietze – Im Rahmen der europaweiten dezentralen Blockupy Aktionstage haben Tierbefreiungsaktivist_innen in einer direkten antikapitalistischen Aktion den Betrieb einer Hühnerschlachtfabrik bei Celle gestoppt. Zeitgleich findet in Möckern/Sachsenanhalt eine Blockade von einer Wiesenhof Schlachtfabrik der Gruppe „Mastanlagen Widerstand“ statt. Seit dem frühen Morgen blockieren mehrere AktivistInnen die Zufahrtswegen zur Schlachtfabrik der der Rothkötter-Tochter Firma „Celler Frischgeflügel“. Zwei AktivistInnen haben sich mit ihren Armen in ein mit Beton ausgegossenes Fass gekettet und zwei weitere sind an einen ebenfalls mit Beton gefüllten Klotz gekettet, der sich in einem Auto befindet. Auf dem Hauptzufahrtsweg direkt neben dem Auto nehmen weitere TierausbeutungsgegnerInnen an einer Sitzblockade teil. (mehr…)

Freisprüche bei Prozessen wegen Wiesenhof-Blockade

Schlachtfabriken stilllegen!

Vier Freisprüche, drei Einstellungen ohne Auflagen sowie eine Verfahrensabtrennung sind das Ergebnis des Verhandlungstages am 08. Mai 2014 im Prozess wegen der Blockade von Wiesenhof-Transportern im Juli 2013 in Wietzen-Holte (Hintergrund hier).

Bei der Ankunft am Amtsgericht Nienburg (Weser) wurden die etwa zehn Prozessbesuchenden und die Angeklagten von etwa fünfzig Polizist_innen, mehreren Zivilstreifen und Polizeihunden empfangen. Die Polizei hatte im Vorfeld großflächig Absperrgitter um das Amtsgericht aufgestellt. Auch das Innere des Gerichtsgebäudes ließ sich nur durch eine improvisierte Sicherheitschleuse aus Gittern und Polizist_innen betreten. Wer keinen gültigen Personalausweis oder keine Ladung dabei hatte, dem wurde der Zutritt verwehrt. (mehr…)

Kein Fleischgericht!

Prozess gegen acht mutmaßliche Wiesenhof-Blockierer_innen – Spitzel als Zeuge geladen

Presseerklärung

Nienburg – Am 12. Juli 2013 blockierten zehn Tierbefreiungsaktivist_innen drei Fleischtranspor­ter vor Wiesenhofs Schlachtfabrik in Holte/Wietzen. Fast ein Jahr später werden nun acht der Blockierenden vor dem Amtsgericht in Nienburg erscheinen. Für kommenden Donnerstag, den 08. Mai 2014, um 8.00 Uhr und um 10.00 Uhr wurden Prozesstermine gegen jeweils vier Aktivist_innen veranschlagt – vorgeworfen wird ihnen Hausfriedensbruch. Die Angeklagten ge­hen davon aus, dass das Verfahren nicht nur deshalb viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, weil hier erneut ein Agrarkonzern in Kooperation mit dem Staat gegen seine politischen Gegner_innen vorgeht – der Konzern Wiesenhof, der für seine Profitmaximierung die Unter­drückung und Tötung der Tiere in seinen Mastanlagen bzw. in der Schlachtfabrik bis ins Extrem steigerte, die Arbeiter_innen in den Schlachthallen durch Billiglöhne und schlechte Arbeitsbedin­gungen ausbeutet, den Agrarmarkt in den weniger reichen Ländern mit seinen Exporten be­herrscht und schädigt und die Natur zerstört. Interessant wird ihrer Ansicht nach der Prozess auch dadurch, dass möglicherweise der LKA Spitzel Ralf Gross im Zeugenstand erscheinen wird, der an der Aktion beteiligt war und durch die Ange­klagten geladen wurde. (mehr…)

Soldaritätsaufruf von against Racism Nienburg

Prozesse gegen AktivistInnen im Nienburger Amtsgericht
Der folgende Artikel hat nichts mit der üblichen Thematik zu tun, jedoch setzt sich ein Großteil unserer Gruppe auch für Tierrechte ein.

Am Donnerstag,den 8. Mai 2014, finden im Nienburger Amtsgericht zwei Prozesse gegen mutmaßliche Schlachtfabrik-BlockiererInnen statt. Die acht angeklagten AktivistInnen sollen sich am 12. Juli 2013 an einer Blockadeaktion gegen die Schlachtfabrik von Wiesenhof in Holte/Wietzen beteiligt haben.

Auch wir rufen dazu auf, die Prozesse zu begleiten und am 8. Mai zum Amtsgericht Nienburg zu kommen. Seid solidarisch und zeigt den Herrschenden, dass sie mit Widerstand zu rechnen haben, wenn sie linke Politik kriminalisieren und mit repressiven Maßnahmen gegen politische Gegner vorgehen, um eigene Macht zu erhalten.

Zeigt Präsenz gegen ihre Repression!

against-racism-nienburg.blogspot.de/

PROZESS GEGEN MUTMASSLICHE SCHLACHTFABRIKBLOCKIERER_INNEN IN NIENBURG

*** Öffentliche Verhandlung
*** am 8. Mai 2014
*** Prozess der ersten Gruppe: 8:00 Uhr
*** Prozess der zweiten Gruppe: 10:00 Uhr
*** im Amtsgericht Nienburg, Berliner Ring 98, 31582 Nienburg, Saal 1

Am 8. Mai finden die zwei Prozesse der insgesamt acht angeklagten Tierbefreiungsaktivist_innen in Nienburg statt. Ihnen wird vorgeworfen, sich an einer Blockade der Schlachtfabrik von Wiesenhof in Holte/Wietzen, Kreis Nienburg, am 12. Juli 2013 beteiligt zu haben, bei der mehrere LKWs besetzt wurden und eine Straßenblockade stattfand. (mehr…)

- Mastanlagenkomplex von Rothkötter und Fortwengel im Brandenburgischen Groß Haßlow mitten im Bau -

Wie Fotos zeigen, die Aktiven der Wietze/n-Kampagne am 10. April zugeschickt wurden, ist der Mastanlagenkomplex – der insgesamt 8 Mastanlagen beinhaltet – bereits mitten im Bau. Pro Mastdurchlauf sollen hier nach den Plänen der Konzerne zukünftig 380.000 Hühner gehalten werden. In welcher Schlachtfabrik sie anschließend getötet werden sollen, darüber schweigen die Unternehmen.

Aktive der Wietze/n-Kampagne sehen in diesem Bau eine Reaktion auf den fehlgeschlagenen Plan, 400 Mastanlagen im Umkreis von Wietze (Celle) anzuwerben. Dort steht Rothkötters Megaschlachtfabrik. Die hatte sich durch den Widerstand von AnwohnerInnen und TierrechtlerInnen gegen den Bau und die geplanten Zulieferbetriebe seit Bekanntwerden der Pläne 2009 vom Prestigeprojekt zum unrentablen Fiasko gewandelt. Nun lässt der Konzern des „Hühnerbarons“ Rothkötter einen eigenen Mastanlagenkomplex in Brandenburg errichten, wo er wohl mit weniger Schwierigkeiten rechnet. (mehr…)