Archiv für Mai 2010

Aktueller Stand

Seit nun einer Woche ist das Feld am Ortsrand des Dorfes Wietze besetzt, auf welchem Europas gröster Hähnchenmastschlachtof gebaut werden soll. Die BesetzerInnen haben sich weder von einem Ultimatum der Besitzerin noch von schlechtem Wetter abschrecken lassen, das Feld weiterhin besetzt zu halten.
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Solidarität mit der Boehringer-Besetzung

Vierter Prozesstag gegen die Besetzer_innen des „Boehringer-Geländes“
Am Fr. 4.6. ab 8 Uhr morgens im Saal 001 Landgericht Hannover, Volgersweg 65
Gebaut werden soll ein Tierversuchslabor in dem Impfstoffe zur Optimierung der Massentierhaltung etwickelt werden sollen.
Der Bauplatz wurde letztes Jahr für 6 Wochen besetzt, nun stehen 5 Besetzer_innen vor Gericht. Bisher verlief die Verhandlung nicht nach den Vorstellungen des Gerichts: die Angeklagten setzten sich kreativ der Entpolitisierung entgegen und brachten das eigentliche Thema immer wieder ein und widersetzten sich auch sonst, unterstützt durch ein aktives Publikum, der Fließbandjustiz. Gestört wurde die Verhandlung immer wieder durch ewig lange und erniedrigende Einlasskontrollen, einen ausrastenden Rcihter und hart durchgreifende Juztizwachtmeister_innen.
Begleitet wurde die bisherige Verhandlung von einem breiten regionalen Medieninteresse:
Erster Prozesstag: SAT1
Zweiter Prozesstag: HAZ, BILD, NDR
Dritter Prozesstag: HAZ, HR, BILD

Website der Boehringer-Besetzung

Die Besetzung geht weiter

Nachdem den Besetzer_innen am Mittwoch ein Ultimatum gestellt wurde, das Gelände bis zum Morgen des Folgetages zu verlassen und auf dieses nicht eingegangen wurde, geschah seit dem nichts mehr.
Die Besetzung geht weiter und das Camp nimmt immer mehr Gestalt an. Mittlerweile stehen auch schon die ersten Holzhütten.
Die Besetzer_innen stellen für die kommenden Wochen Programm zusammen, zu dem sie alle herzlich einladen.
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Räumungsgefahr

Nachdem das Feld in Wietze auf welchem Europas größter Schlachthof gebaut werden soll 3 Tage lang besetzt war und alles relativ ruhig war, die Polizei nur Anfangs auftauchten und sich danach darauf beschränkten jeden Morgen zum „guten Morgen“ wünschen vorbeikahm, sieht es nun so aus als ob relativ schnell geräumt werden könnte.
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Bauplatz für Europas größten Hähnchenschlachthof besetzt

Zu den vielen tausend bestehenden Massentierhaltungsanlagen sollen in den nächsten Monaten und Jahren in Deutschland noch hunderte dazukommen. Allein im Jahr 2009 wurden mindestens 120 neue Anlagen beantragt, beraten oder genehmigt. Bei diesen 120 handelt es sich ausschließlich um Großanlagen. Die Auswirkungen, dieser Anlagen sind schlimm und genauso vielfach wie gute Argumente gegen diese Anlagen: angefangen damit, dass Tiere keine Waren sind – oder nicht sein sollten – und schon gar nicht auf diese Weiße gequält werden sollten, über ökologische Argumente, da Massentierhaltung einen erheblichen Anteil am globalen Klimawandel verursacht (aber auch versäuerte Böden und Gewässern) bis hin zu den Negativauswirkungen vor Ort wie Gestank, Feinstaub, oder die Umstrukturierung der Landwirtschaft hin zu immer größeren Einheiten (ohne eine kleinbäuerliche Struktur idealisieren zu wollen, ohne dahinterstehenden Wirtschaftsstrukturen zu beachten). Auf alle diese Argumente will dieser Artikel näher eingehen.
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