Archiv für Juni 2012

Lüneburg: Öffentliche Verhandlung gegen Rothkötters Schlachtfabrik in Wietze -

„In dem Genehmigungsverfahren wird ein Plan aufgestellt der eigentlich nie eingehalten wird“
So ein Vertreter vom Gewerbeaufsichtsamt.

Noch weitaus vor der Verhandlung standen vier Aktivist_innen vor den Eingang des Verwaltungsgerichtes in Lüneburg. Sie hielten Transparente mit den Aufschriften „Tiere Frei statt Quälerei“ und „Gegen Käfige und Knäste – Freiheit für Mensch und Tier“, malten Parolen wie, „Freiheit für alle Tiere“ und „Rothkötters Schlachtfabriken stoppen“ mit Kreide auf den Bürger_innensteig vor den Eingang und verteilten Flyer. Kurze Zeit später tauchte ein „Ansturm“ von Journalist_innen auf, die zunächst nur die Aktivist_innen wahrnahmen, sich aber größtenteils nachdem sie die Transparente abfotografiert und -gefilmt hatten, auf Vertreter_innen des „Nabus“ (Naturschutzbund Deutschland e.V., der gegen die Bebauungspläne der Schlachtfabrik klagt) und der „Bürgerinitiative Wietze¹“ „stürzten“. (mehr…)

Lüneburg:Der Nabu (Naturschutzbund Deutschland e.V.) klagt gegen die Schlachtfabrik in Wietze.

Aufruf: zur kritischen Beobachtung der öffentlichen Verhandlung

Donnerstag, 28. Juni 2012,
ab 10.45 Uhr,
Verwaltungsgericht Lüneburg (Adolf-Kolping-Str. 16)
Saal II

„Am Donnerstag verhandelt das Verwaltungsgericht Lüneburg über die Rechtmäßigkeit der Betriebsgenehmigung für den Wietzer Schlachthof. Der NABU hatte im vorigen Jahr Klage gegen Rothkötter eingereicht (CelleHeute berichtete). Finanziert wird die Klage von der BI Wietze. (mehr…)

Critical Mast: Drei Wochen Fahrradfahren, Aktionen, Campen, Debattieren, Disskutieren, Vernetzen, … gegen die Schlachtfabrik in Wietze und deren Zulieferbetriebe.

Die Vorgeschichte

Anfang des Jahres setzten sich mehrere unabhängige Aktivist_innen, motiviert die Kampagne gegen Europas größte „Geflügel“Schlachtfabrik in Wietze bei Celle weiter voranzubringen, zusammen und stellten Überlegungen an wie sie das anstellen könnten. Nach der Räumung der Besetzung des „Schlachtfabrik Geländes“ vor 2 Jahren, wurden die geplanten Zulieferbetriebe als empfindlichsten Punkt des „Schlachtfabrik“ ausgemacht. (mehr…)