Archiv für Juli 2012

Öffentlich Brief an Richter Fischer aus Celle

“ 05.07.2012

Hallo Herr Fischer,

wie können Sie bloß , dass die psychischen Belastungen, die mich nach der Ordnungshaft beschäftigten beiweitem kein Grund seien der Haupterhandlung fern zu bleiben?!
Mich hat das wütend gemacht und ich war irritieret davon, dass Dr. Schänzlin Ihnen gegenüber von Kopfschmerzen geredet haben soll, die mit handelsüblichen Schmerzmitteln zu behandeln seien. Ich habe den Dr. Schänzlin dann am 19.06.2012 angerufen. Auch e r war verwundert darüber, was Sie über seine Aussagen am Telefon geschrieben haben. Er meinte weder mir noch ihm gegenüber erwähnt zu haben, dass die Kopfschmerzen mit handelsüblichen Medikamenten zu behandeln seien. Er hätte Ihnen nochmal geschildert, weshalb er denke, dass ich für den Zeitraum von etwa einer Woche verhandlungs- und reiseuntauglich bin und sei sich dabei durchaus sicher gewesen, hat er mir gegenüber gesagt.
Ob ich jetzt seinen Aussagen oder Ihnen über seine glauben soll, das weiß ich nicht… aber es würde mich nicht wundern, wenn Sie Dr. Schänzlins Aussagen zu Ihrem Vorteil bzw. zum Vorteil des reibungslosen Ablaufes und Abstempelns des Gerichts ausgelegt haben. (mehr…)

Stellungnahme des Forums ethischer WissenschaftlerInnen Hannover zu der Berichterstattung um den Farbanschlag auf eine Mastanlage in Wendesse (Kreis Peine)

Folgende Mail erreichte die Mailadresse zum Blog:

„Stellungnahme des Forums ethischer WissenschaftlerInnen Hannover zu der Berichterstattung um den Farbanschlag auf eine Mastanlage in Wendesse (Kreis Peine)

Im Zuge der Berichterstattung über den Farbanschlag auf eine Hühnermastanlage bei Peine wurde in der Lokalpresse berichtet, dass Unbekannte den Schriftzug „Fleisch ist Mord“ auf das Dach der Wendesser Mastanlage „geschmiert“ hätten. Weiterhin wird aus der Pressemitteilung der Polizei übernommen, dass „durch den von Tätern verursachten Lärm die Hühner in Stress gerieten und einige dabei verendeten“. Die Darstellungen des Betreibers der Anlage, Erich Hansen, dass der nächtliche Angriff eine „neue Dimension“ darstelle wie auch dass in den nächsten Tagen noch mehrere „Hähnchen“ an den Folgen des Stresses verenden würden, werden unkommentiert übernommen. (mehr…)

Farbaktion gegen Wietze-Mastanlage Wendesse

Folgender Artikel wurde Gestern auf linksunten.indymedia.org (https://linksunten.indymedia.org/de/node/63860) entdeckt:

„Farbaktion gegen Wietze-Mastanlage Wendesse

„Fleisch ist Mord“ schrieben wir in der nacht auf den 15. juli in riesigen buchstaben auf dem mit solarzellen belegten dach der hühnermastanlage wendesse bei peine. dort werden bisher ca. 39000 fühlende individuen gefangengehalten. die tiere werden so gezüchtet und gehalten, dass sie in kürzester zeit höchstmögliches gewicht zulegen. nach 30 tagen lebenszeit sollen sie dann im wietzer schlachthof getötet werden.
Eeine weitere anlage mit 45000 tieren plant landwirt erich hansen neben der bestehenden zu errichten. doch dem wollen wir nicht tatenlos zusehen…
alle die vom projekt wietze profitieren wollen müssen mit angriffen rechnen. auch du, erich hansen.

arbeitskreis „nur reden nützt nichts““

Infoveranstaltung zum Widerstand gegen die Schlachtfabrik in Wietze am 15.7. in Rostock

Am Sonntag, den 15.7.2012, findet ab 19 Uhr im Polyvolt (Kurt Dunkelmann Straße 10) in Rostock
eine Info-Veranstaltung zur Kampagne gegen die Schlachtfabrik in Wietze
statt.

Thematisiert wird dabei – neben Fakten über und gegen die Anlage – der
nun fast zweijährige Widerstand, der das Großprojekt der Firma
Rothkötter ins wanken brachte.
Die Veranstaltung soll ein Überblick über die Formen und Aktionen des
Widerstands in der Vergangenheit geben, über Termine im Jahr 2012
informieren, Perspektiven aufzeigen und motivieren, den Widerstand
mitzugestalten.

Davor gibt es vegane Vokü!

(K)eine Überraschung aus Lüneburg: In Wietze darf jetzt legal gemordet werden!

„Nach Ansicht der Richter sind durch den Geflügelschlachthof keine Gesundheitsrisiken oder erhöhte Lärmbelastungen zu befürchten. Der Ammoniak- und Stickstoffausstoß werde laut einem Gutachten nicht überschritten. Schwebstoffe und Stäube würden durch Filter zurückgehalten. Der Verkehr von rund 400 Lastwagen täglich führe zudem nach einem Gutachten nicht zu einer Überschreitung der zulässigen Lärm-Werte.“ http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/schlachthof149.html
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