Archiv für März 2013

Keine Leidmesse – nirgendwo!

Vom 4. bis 9. Mai 2013 findet die Internationale Fleischerei-Fachausstellung (IFFA) in den Hallen der Messe Frankfurt statt. Seit 1949 präsentiert die fleischwirtschaftliche Industrie im Rahmen dieser Ausstellung ihre neuesten Techniken und Produkte, um Tiere „sachgerecht“ zu töten und die daraus gewonnenen Leichenteile weiterzuverarbeiten. Die IFFA versteht sich als internationale Leitmesse unter Anwesenheit aller Marktführer und betont den ausgeprägten Innovationsgrad und die Effizienz der vorgestellten Produkte und Lösungen. (mehr…)

Aus Wietze wird Wietze/n

»„Wenn es noch mehr Ärger gibt, dann macht mein Chef in Visbek den Laden hier komplett dicht“, so [Wiesenhof-Geschäftsführer Gerhard; Ergänzung] Bo­denburg im Hickhack um den Standort Wietzen, den er selbst als sein „Lebenswerk“ betrachtet.« Link

Wiesenhof, Wietzen, Wietze – wie???

Der Konzern Wiesenhof will bis 2014 seine Schlachtfabrik in Wietzen im Kreis Nienburg vergrö­ßern und die Schlachtkapazität von täglich 140.000 Masthühnern auf bis zu 250.000 Tiere stei­gern. Doch im September letzten Jahres machten rund 1.300 Einwendungen, die beim Gewerbe­aufsichtsamt Hannover eingingen, diesem Vorhaben vorerst einen Strich durch die Rechnung, so­dass das Genehmigungsverfahren sich nun auf unbe­stimmte Zeit in die Länge zieht. Zudem läuft mindestens ein Klageverfahren von Anwohner_innen beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg. (mehr…)

Video von der Schlachtfabrikblockade in Bogen

Schlachtfabrikblockade in Bogen (Bayern)

Ein Statement vom Aktionsbündnis „Mastanlagen
Widerstand“ zu der Schlachtfabrikblockade in Bogen.

Neue Infos zum Aktionsbündins:

Sieben Aktivist_innen und zwei Dutzend Unterstützer_innen des Aktionsbündnisses MASTANLAGEN WIDERSTAND haben am vergangenen Samstag die Zu- und Ausfahrten der Schlachtfabrik in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) für 6 Stunden blockiert, um ein Zeichen gegen das tägliche Leiden der Tiere
für den Fleischkonsum zu setzen.

Das Aktionsbündnis will den Bau weiterer Mastanlagen und damit Zulieferbetrieben für die Schlachtfabrik direkt verhindern. Die Schlachtfabrik mit dem Namen „Donauthal Geflügelspezialitäten“
gehört zum größten Geflügelkonzern Deutschlands, Wiesenhof. Die Blockade der Schlachtfabrikgegner_innen zielte darauf ab, den Betrieb des Unternehmens vor Ort zu stören und aufzuhalten – vier der Aktivist_innen waren an jeweils zwei Eingangstoren an Betonfässer gekettet und konnten sich nach eigenen Angaben nicht selbst befreien. Zwei Aktivist_innen waren mit Bügleschlössern an ein weiteres Tor gekettet. Eine weitere Aktivistin befand sich in mehreren Metern Höhe auf einem Tripod – einem Metalldreibein – direkt vor dem Hauptzufahrtstor der Schlachtfabrik und hat angegeben, dort nicht mehr freiwillig herunter zu kommen, um gegen das Leid und den Tod der Tiere zu
protestieren. (mehr…)