Schlachtfabrikblockade in Bogen (Bayern)

Ein Statement vom Aktionsbündnis „Mastanlagen
Widerstand“ zu der Schlachtfabrikblockade in Bogen.

Neue Infos zum Aktionsbündins:

Sieben Aktivist_innen und zwei Dutzend Unterstützer_innen des Aktionsbündnisses MASTANLAGEN WIDERSTAND haben am vergangenen Samstag die Zu- und Ausfahrten der Schlachtfabrik in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) für 6 Stunden blockiert, um ein Zeichen gegen das tägliche Leiden der Tiere
für den Fleischkonsum zu setzen.

Das Aktionsbündnis will den Bau weiterer Mastanlagen und damit Zulieferbetrieben für die Schlachtfabrik direkt verhindern. Die Schlachtfabrik mit dem Namen „Donauthal Geflügelspezialitäten“
gehört zum größten Geflügelkonzern Deutschlands, Wiesenhof. Die Blockade der Schlachtfabrikgegner_innen zielte darauf ab, den Betrieb des Unternehmens vor Ort zu stören und aufzuhalten – vier der Aktivist_innen waren an jeweils zwei Eingangstoren an Betonfässer gekettet und konnten sich nach eigenen Angaben nicht selbst befreien. Zwei Aktivist_innen waren mit Bügleschlössern an ein weiteres Tor gekettet. Eine weitere Aktivistin befand sich in mehreren Metern Höhe auf einem Tripod – einem Metalldreibein – direkt vor dem Hauptzufahrtstor der Schlachtfabrik und hat angegeben, dort nicht mehr freiwillig herunter zu kommen, um gegen das Leid und den Tod der Tiere zu
protestieren.

,,Nicht nur den Umstand, dass hier tagtäglich eine Unzahl von Lebewesen getötet wird, finde ich problematisch – die Schlachtfabrik stellt gleichzeitig eine ökologische und soziale Katastrophe dar“, kommentiert eine beteiligte Aktivistin die Situation.

Genauere Infos und Fotos zu der Blockade findet ihr auf dem Blog:
http://mastanlagenwiderstand.blogsport.de/
oder auch bei facebook:
http://www.facebook.com/mastanlagenwiderstandbuendnis

Zu der Schlachtfabrik-Blockade haben wir bereits viel bestärkende
Rückmeldung
bekommen. Wir freuen uns, dass die Aktion so viele Menschen erreicht hat!
Besonders wichtig ist uns, dadurch Informationen veröffentlichen und Inhalte
transportieren zu können – dass Wiesenhof tagtäglich tausende Hühner mästen
und töten lässt, finden wir unerträglich.
Um die Arbeit von MASTANLAGEN WIDERSTAND leisten zu können, brauchen wir
manchmal leider auch finanzielle Mittel – durch die Blockade vor der
Wiesenhof
Schlachtfabrik in Bogen(Landkreis Straubing-Bogen) sind Kosten
entstanden, die
noch gedeckt werden müssen. Zusätzlich ist damit zu rechnen, dass die
Blockierenden von Repression betroffen sein werden.

Praktische Solidarität wie Spenden an untenstehendes Konto sind für unsere
Arbeit manchmal hilfreich und wichtig! Vielen Dank an alle
Unterstützer_innen!

Spendenkonto:
„Spenden & Aktionen“
KontoNr. 92881806,
Volksbank Mittelhessen
BLZ 513 900 00
Betreff: ,,MASTANLAGEN WIDERSTAND“ (bitte unbedingt mit angeben!)

Wir bitten euch diese Nachicht an interessierte Menschen weiterzuleiten.
Das Aktionsbündnis „Mastanlagen? Widerstand!“


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