Archiv für August 2013

ALF-Offensive gegen Fleisch- und Milchindustrie in USA

Verfasst am: 28.08.2013 Quelle linksunten.indymedia.org

„Wir sind aktiv um ihnen zu zeigen, dass ihre speziesistische Gewalt immer auf Widerstand stossen wird.“

Nachdem die Tierausbeutungsindustrie, insbesondere die Fleisch- und Milchindustrie, in diesem Sommer bereits in Costa Mesa, Montana, Idaho, San Diego, Oakland, Iowa und Portland angegriffen wurde, haben sich Tierbefreiungsaktivist*innen in San Francisco durch diese Offensive inspirieren lassen. Die ALF-Aktivist*innen haben die Schlösser einer neuen Fleischverabeitungsanalge verklebt, die Reifen aller dort abgestellten Fahrzeuge zerstochen und die Fenster einer weiteren Metzgerei in San Francisco verätzt.

Im August gab es teils täglich Aktionen gegen die Fleisch- und Milchinsdutrie in den USA. Angegriffen wurden Metzgereien, Schlachthöfe und Restaurants. Dabei wurden die Schlösser verklebt, Scheiben eingeschlagen, Autoreifen zerstochen und Botschaften gegen Tierausbeutung hinterlassen. Viele der Aktionen fanden explizit auch in Solidarität mit anarchistischen Gefangenen und deren Widerstand gegen Staat und Gerichte statt. (mehr…)

Ominöses Schreiben von Wiesenhof

Gestern erhielten wir ein Mail in der uns mitgeteilt wurde das folgendes Schreiben an Haushalte in Wietzen, Holte, Bücken und auch in Nienburg verschickt wurde:

[Lkr. Nienburg/Weser] Hunderte Plakate gegen Wiesenhof, Tierausbeutung und Umweltzerstörung

Folgender Beitrag erschien Gestern auf linksunten.indymedia.org:

„In der Nacht auf den 20. August 2013 führten einige Tierbefreiungs- und Umweltaktivist_innen in Nienburg und Umgebung eine großflächige Plakatieraktion durch. Es wurden mehrere hundert Plakate mit Abbildungen aus Wiesenhofs Mastanlagen und tierhaltungskritischen Schriften in den verschiedenen Ortschaften verklebt. Gut sichtbar für die Anwohner_innen von gut zwanzig Orten wie Nienburg, Wietzen und Hoya lassen sich nun die unerträglichen Bedingungen in der Tierhal­tung nicht mehr so leicht übersehen. An belebten Orten des Alltags wird nun zum Nachdenken angeregt; über die ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse bei Wiesenhof und anderen Akteuren der Fleischindustrie, über die massive Umweltzerstörung infolge der Tierhaltung und über die alltäg­liche, systematische Gewalt an Hühnern.

Ein aktuelles Foto, dass Mitte August dieses Jahres ent­stand, wurde auf mehreren Plakaten verbreitet. Es zeigt eine Mülltonne vor einer Wiesenhof-Mastanlage bei Hülsen, die – gefüllt mit toten Hühnern –, beispielgebend dafür ist, wie viele Hühner schon während der kurzen Mastzeit sterben.

Mit dieser Aktion soll nochmals auf die Schlachtfabrik in Wietzen-Holte und deren geplanten Ausbau aufmerksam gemacht werden. Es soll allen so oft wie möglich vor Augen geführt werden, was dort und in den Brütereien wie Mastanlagen passiert. Damit erkannt wird, dass die einzige Lösung nur sein kann, die Schlachtfabrik in Holte nicht auszubauen, sondern sie stattdessen – mit allen anderen tierausbeutenden Betrieben – schlussendlich abzureißen. Jede_r soll dazu ermutigt werden, sich mit kreativen und individuellen Aktionen am Widerstand gegen die Holter Schlachtanlage zu beteiligen.“

Wieder gibt es schwere Vorwürfe gegen Wiesenhof


Quelle: soko-tierschutz.org

Ein Recharcheteam von Soko-Tierschutz e.V. veröffentlichten am 20.8.13 Videomaterial aus Putenmastbetrieben von Wiesenhof. In den Aufnahmen ist u.a. zu sehen wie Menschen von Wiesenhofs Fangkolonnen die Puten beim „ausstallen“ der Anlagen brutal treten und werfen.

Die Rechercheaufnahmen findest du auf der Homepage von Soko-Tierschutz

Hier ein Beitrag von Report Mainz

Hier ein NDR Bericht

Dutzende Bauern blockieren Braker Futtermittelhafen

„Fast 40 Menschen haben aus Protest gegen Soja-Importe die Zufahrt zum Braker Futtermittelhafen mit einem Trecker versperrt.
Mit der spontanen Protestaktion am Dienstagmittag wollte die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft mit einem Bündnis aus Verbrauchern und Landwirten ein Zeichen gegen die industrielle Massentierhaltung setzen. Auch ein Bauer aus Brasilien hat während der Demonstration gesprochen. „Wir fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Doch Soja-Importe sind der Schmierstoff für die Massentierhaltung“, sagte Organisatorin Annemarie Volling.“

Quelle: focus

Tierschutzbund kuschelt mit der Fleischindustrie – Proteste beim Greentunes-Festival in München

Bericht von Ariwa e.V:

28.07.2013: Beim Greentunes-Festival am heutigen Sonntag in der Münchener Muffathalle drehte sich alles um „vegane, vegetarische und fleischreduzierte Ernährung“. Um 13 Uhr luden die Veranstalter zu einer Podiumsdiskussion über das neue „Tierschutzlabel“ des Deutschen Tierschutzbundes (DTB). Als im Vorfeld auch ein Vertreter von Animal Rights Watch zu der Diskussion eingeladen werden sollte, drohte DTB-Präsident Thomas Schröder offenbar mit der Absage der Runde.

Tierrechtler von ARIWA und anderen Organisationen ließen es sich aber nicht nehmen, aus dem Publikum heraus kritische Fragen zu stellen. Einige Tierrechtlerinnen und Tierrechtler aus München protestierten mit Schildern, Zwischenrufen und einem Plakat, auf dem das Motto des Festivals „Friends, not just food“ mit durchgestrichenem Wort „just“ zu lesen war. (mehr…)

Demo-Aufruf gegen die Norla 2013

Demo-Aufruf gegen die Norla 2013
7. September 2013, ab 11 Uhr, Messegelände Am Kamp 15 — 17, Rendsburg

Nachdem erstmals 2011 mit einem Aktionstag gegen Propaganda der
Tierausbeutungsindustrie auf der „Norla“ (Norddeutsche
Landwirtschaftliche Fachausstellung) vorgegangen wurde, rufen wir als
Teil der Tierbefreiungsbewegung mit einer Demonstration sowie weiteren
kreativen Aktionen in diesem Jahr zu erneutem Protest auf. Wir wollen
deutlich machen, dass die Haltung und Nutzung von Tieren für die
Nahrungsmittelproduktion und ähnliche Zwecke immer mit nicht zu
rechtfertigender Gewalt einhergeht, und das die tiernutzende Industrie
ihren Profit nicht mehr ungestört und ohne Widerstand erwirtschaften kann. (mehr…)