Demonstration gegen Überwachung und Tierfabriken

Am 08.02.2014 sammelten sich in der Hannoveraner Innenstadt ca. 150 Menschen zu einer Demonstration unter dem Motto „Gegen Überwachung und Tierfabriken“. So wurde nochmals auf die Aufdeckung des Polizeispitzels Ralf Gross aufmerksam gemacht und die Möglichkeit gegeben Solidarität mit den betroffenen Aktivist_innen zu zeigen.

Diese kam unter anderem aus Wien von der Basisgruppe Tierrechte und ihren Unterstützer_innen, die in einem Grußwort folgendes verfassten: „In Zeiten wie diesen haben wir, hier in Wien, gelernt, dass es kaum eine Frechheit gibt, der sich der repressive Staat nicht erlaubt. Seien es Einbrüche in unsere Wohnungen oder bezahlte Spitzel. Was der Staat aber nie geschafft hat zu brechen, ist die Solidarität unserer Freund_innen und Mitstreiter_innen, die sich für eine Welt ohne Gewalt, ohne Knäste und ohne Schlachtungen einsetzen“.

Nachdem sich die Demo in Bewegung setzte wurde mit mehreren Redebeiträgen beispielgebend über Tierfabriken in Niedersachsen, Repression gegen soziale Bewegungen und Erfahrungen mit den Spitzeln der Polizei informiert. Aus der Innenstadt heraus ging die Demonstration an den verschiedenen Sitzen einiger Akteure von Repression und Agrarindustrie, wie dem Innen- und Landwirtschaftsministerium vorrüber und endete letztendlich vor dem Landeskriminalamt am Schützenplatz.

Das bewegungsübergreifende Solidarität mehr als wichtig für von Repression betroffene Menschen ist wird auch vor dem LKA in einem Redebeitrag noch einmal deutlich formuliert: „Eins lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, wenn wir die vielen Kämpfe für eine befreite Gesellschaft weiterhin isoliert voneinander betrachten und uns der Repression nicht gemeinsam in den Weg stellen, wird es ihnen leicht fallen diese Kämpfe einzeln zu zerschlagen.“


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