Aktionen auf den Aktions Camp gegen Tierfabriken

Frei­tag, 8. Au­gust
von 20.​00 Uhr bis 01.​00 Uhr: Mahn­wa­che für die Schlie­ßung der Wie­sen­hof-​Schlacht­fa­brik in Hol­te-​Wiet­zenD­a­bei ab 22.​00 Uhr: „Ga­le­rie des Ent­set­zens“ – live Per­for­mance und Kunst­aus­stel­lung mit dem Mu­si­ker und Ly­ri­ker To­bi­as Hai­ner.

Sams­tag, 9. Au­gust
11.​00 bis 14.​00 Uhr: Krea­ti­ve Kund­ge­bung und In­fo­tisch gegen Tier­fa­bri­ken auf der Lan­ge­stra­ße/Ecke We­ser­stra­ße in der Nien­bur­ger In­nen­stadt.

Die Kund­ge­bung wird um 14.​00 Uhr in eine De­mons­tra­ti­on gegen Tier­fa­bri­ken über­ge­hen, die durch die Nien­bur­ger In­nen­stadt di­rekt zum Kul­tur­werk geht. Dort fin­det um 17.​00 Uhr die Le­sung mit Hilal Sez­kin statt.

Sonn­tag, 10. Au­gust
13.​00 Uhr: Fahr­rad­tour zur Auf­klä­rung der Be­völ­ke­rung über Wie­sen­hof und das da­hin­ter ste­hen­de Sys­tem.
Die Fahr­rad­tour star­tet im Camp und wird u.a. in den Orten Sie­den­burg, Holte und Wiet­zen hal­ten, wo wir Ge­sprä­che und an­de­re Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den An­woh­ner_in­nen su­chen wer­den.

Mit der Mahn­wa­che, der Kund­ge­bung, der De­mons­tra­ti­on und der Fahr­rad­tour wol­len wir viele Zei­chen set­zen: Gegen die Wie­sen­hof-​Schlacht­fa­brik in Wiet­zen-​Hol­te, gegen ihren Aus­bau, aber auch gegen alle an­de­ren Tier­fa­bri­ken und eine Ge­sell­schaft, die sie mög­lich macht.

Hin­ter­grund:
Ei­gent­lich woll­te Wie­sen­hof An­fang die­sen Jah­res den Schlacht­hof­neu­bau in Wiet­zen-​Hol­te fer­tig­stel­len. In der neuen Fa­brik könn­ten dann täg­lich 250 000 Hüh­ner ge­tö­tet wer­den, statt wie bis­her 140 000. Doch viele Ein­wen­dun­gen und ein bis heute an­dau­ern­des Kla­ge­ver­fah­ren konn­ten ihnen bis­her ein Strich durch die Rech­nung ma­chen. Ein sehr güns­ti­ger Zeit­punkt also, den Druck mit die­ser De­mons­tra­ti­on und vie­len wei­te­ren Ak­tio­nen zu er­hö­hen – auf dass Wie­sen­hof nicht nur den Aus­bau ab­sa­gen, son­dern auch die kom­plet­te Schlacht­fa­brik schlie­ßen muss!

Wie­sen­hof steht immer noch ex­em­pla­risch für eine Ge­sell­schafts­ord­nung und ein Sys­tem,
- in dem Tiere aus­ge­beu­tet, ent­frem­det, ge­tö­tet und zur Ware ge­macht wer­den,
- in dem Men­schen ge­zwun­gen wer­den ihre Ar­beits­kraft zu ver­kau­fen, um auf Kos­ten ihrer Ge­sund­heit und ihren Be­dürf­nis­sen für Nied­rig­löh­ne zu schuf­ten,
- in dem Tiere und Men­schen mit mul­ti­re­sis­ten­ten Kei­men und Pes­ti­zi­den krank ge­macht wer­den, weil ihre Ge­sund­heit und ihr Leben we­ni­ger Wert ist als der Pro­fit der Kon­zer­ne
- in dem Men­schen Land weg­ge­nom­men wird, das sie zum leben brau­chen, um Fut­ter­mit­tel für die Tier­fa­bri­ken an­zu­bau­en
- in dem die Um­welt zer­stört wird
- in dem Men­schen Bau­pro­jek­te vor die Tür ge­setzt be­kom­men, die ihr Leben be­ein­träch­ti­gen und die sie nicht wol­len.

Kommt zahl­reich und zeigt auch ihr euren Pro­test, bunt und laut,
krea­tiv und ent­schlos­sen, sub­ver­siv und di­rekt!
Für eine So­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft!
Für die Be­frei­ung von Mensch und Tier!

Mehr Infos unter: aktionscampgegentierfabriken.blogsport.de


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