Kundgebung vor Feld

10.08.2010 [Während der Räumung]


Soli-Transpi bei der Kundgebung

Beim Kreisel vor dem Feld gibt’s übrigens schon fast den ganzen Tag ’ne spontane Kundgebung von ca. 30 Menschen. Mit Musik, Transpis, Sprechchören und Kreideaktionen. Viele Menschen sind schon in Celle und üben Solidarität mit den Geräumten.

Solidemo in Stuttgart 19h

10.08.2010

Die Bauplatzbesetzung in Wietze wird seit den frühen Morgenstunden geräumt!
Macht Aktionen, zeigt Solidarität – der Widerstand kann viele Gesichter
haben!

Heute Abend findet eine Solidaritäts-Demo in Stuttgart um 19 Uhr statt und zwar in der Königstrasse 4 (Vor Schlemmermeyer).
Demozug dann ab 19:20Uhr
Kommt alle. Kommt laut!

Soli-Demo in Stuttgart

11.08.2010

soli.stuttgart

Gestern abend fand um 19 Uhr in der Stuttgarter Innenstadt eine Soli-Demo der Tierrechtsinitiative Raum Stuttgart für die Besetzer_innen in Wietze und die Opfer der Fleischindustrie statt.

Solidarität vom TBK

12.08.2010

You'll never squat alone – Wietze
Soli-Banner „You‘ll never squat alone – Wietze“

Auf dem Tierbefreiungskongress (TBK) wurde ein großes Soli-Banner gemalt. Außerdem sind am Räumungstag spontan Menschen nach Wietze gekommen.

UPDATE:
Die Menschen vom TBK haben auch ein Statement verfasst:

Statement des Tierbefreiungskongresses 2010 zur Räumung der Besetzung in Wietze
Vom 24.05.2010 bis zum 10.08.2010 besetzten Tierbefreiungs- und UmweltaktivistInnen das Baugelände des geplanten Geflügelschlachthofs in Wietze/Niedersachsen. Am 10.08.2010 wurde die Besetzung durch die Polizei geräumt, damit die Firma Rothkötter wie geplant zum 14.08.2010 mit dem Bau beginnen kann.
Der Tierbefreiungskongress 2010 erklärt hiermit seine Solidarität mit den BesetzerInnen und fordert, dass der Schlachthof nicht gebaut wird!
Im Schlachten der Tiere findet die Gleichgültigkeit ihren Ausdruck, mit der die menschliche Gesellschaft am Leiden der Tiere vorbeisieht. Der Schlachthof ist eine gesellschaftliche Institution, die das Scheitern der Zivilisation zum Ausdruck bringt, Not und Elend zu beenden. Der Schlachthof ist Gewalt, nichts als Gewalt, gleich einer Gewaltmaschine, die an ihrem einen Ende tierliche Individuen verschlingt und an ihrem anderen zerstückelte Leiber ausspuckt, die nichts mehr erkennen lassen vom einstigen Individuum. Das tierliche Opfer ist Ding geworden – totes Fleisch. Dabei ist es von geringer Bedeutung, dass der neugebaute Schlachthof einmal der größte Europas sein soll. Auch der Bau eines kleinen wäre eine große Katastrophe. Aber der Schlachthof in Wietze verdeutlicht die gigantischen Mordspläne, die verwaltete und rationalisierte Tötung von Tieren sogar noch zu steigern. Die Beendigung der Schlachthofkultur ist Vorbedingung einer Gesellschaft, die nicht mehr auf Zerstörung und Vernichtung gründet, sondern auf befriedeten Verhältnissen. Es gilt also, eben dieser Kultur des Schlachthofs ihre Legitimität abzusprechen und sie zu bekämpfen. Die Tierbefreiungsbewegung kann und wird nicht dulden, dass weiterhin neue Stätten der Tierausbeutung gebaut werden. Wir werden den politischen Kampf gegen diese gewaltsame Kultur führen und den reibungslosen Ablauf der Ermordung der Tiere immer wieder stören, bis jeder Schlachthof abgerissen wurde.
Die Besetzung in Wietze ist eine unserer Reaktionen auf die Ohnmacht, die auf uns lastet. Aber genau diese Ohnmacht, der wir uns angesichts der Allgegenwart des Schlachthofs als Prinzip der bestehenden Gesellschaft gegenüberstehen, geht ein in unseren Protest und lässt unsere Wut zu Widerstand werden.
Mit der Bauplatzbesetzung des geplanten Schlachthofs in Wietze erkämpft sich die Tierbefreiungsbewegung Handlungsräume zurück, die ihr genommen wurden. Der aktive Widerstand gegen den Bau von Schlachtanlagen provoziert die staatlichen Repressionsorgane, und erneut ist eine politische Verfolgung der Tierbefreiungsbewegung zu erwarten. Der Kampf gegen diese Ermordungsanlagen ist jedoch legitim, auch wenn er illegalisiert wird. Ziviler Ungehorsam ist eine notwendige Reaktion auf das gesellschaftliche Unrecht, das Tieren widerfährt.
Der Tierbefreiungskongress 2010 fordert, dass jegliche Pläne, den Schlachthof in Wietze zu bauen, gestoppt werden. Die BesetzerInnen dürfen nicht kriminalisiert werden. Wir fordern eine Gesellschaft, in der Schlachthöfe und Tierversuchslabore, Pelzfarmen und Mastanlagen zur dunklen Geschichte, aber nicht mehr zur Gegenwart gehören.
In Wietze werden zwei Möglichkeiten deutlich: Unsere Gesellschaft muss sich entscheiden zwischen der Ausbeutung von Tieren und deren Befreiung.
Wir solidarisieren uns mit den BesetzerInnen und danken ihnen für ihr Durchhaltevermögen und ihren Kampf für die Befreiung der Tiere!
Tierbefreiungskongress 2010

Soli-Aktionen in Dortmund und Frankfurt

13.08.2010

Solidarität mit der Besetzung wird auch morgen beim diesjährigen Veggie Street Day in Dortmund ein Thema sein. Zwischen 13h und 14h wird es ein Interview mit zwei Besetzer_innen auf der Bühne geben. Später am Tag folgt – ebenfalls auf der Bühne – ein Redebeitrag. Bei diesem Ereignis ist traditionell ein extrem großes und breitgefächertes Publikum anwesend, das zum Protest gegen den Schlachthof und zur Solidarität mit den Besetzis aufgefordert wird.

Fotos: Besetzis beim Interview auf der VSD-Bühne
Besetzis beim Interview auf der VSD-Bühne 1
Besetzis beim Interview auf der VSD-Bühne 2

Am Montag wird es im Rahmen eines Klaus der Geiger-Konzertes an der Mahnwache im Kelsterbacher Wald zudem einen Vortrag unter dem Motto: „Ob Feld oder Wald – Repression lässt uns nicht kalt“ geben, der über den geplanten Schlachthof, bisherigen Widerstand und die Perspektiven nach der Räumung informiert.

Foto: Soli-Banner Im Kelsterbacher Wald
Soli-Banner im Kelsterbacher Wald

Soli-Demo in Lübeck

15.08.2010

Am 13. August gab es in Lübeck eine „Sponti gegen die Räumung in Wietze“. „Es versammelten sich spontan ca. 20 Menschen vor dem Holstentor in Lübeck, um ihren Protest gegen die Räumung der Feldbesetzung in Wietze in die Öffentlichkeit zu tragen.“
Indymedia-Artikel

Soli-Demo in Erfurt

15.08.2010

„Am Freitag, den 13.08.10 zogen etwa 70 Personen lautstark durch die Erfurter Innenstadt. Die Demo sollte ein Ausdruck der Solidarität mit den Besetzer_Innen von Wietze und ein Zeichen gegen die Räumung der Feldbesetzung und den geplanten Bau des Geflügelschlachthofs in Wietze sein.“
Indymedia linksunten-Artikel

Solikuchen für Wietze

19.08.2010

Gestern fand in Hannover ein Konzert der Band Früchte des Zorns statt.
Das nahmen einige Menschen zum Anlass, dort Solikuchen für die Besetzer_innen aus Wietze zu verkaufen. Das Geld, was durch den Kuchen eingenommen wurde, kann für Repressionskosten, die evtl. auf die Besetzer_innen zukommen könnten, verwendet werden.
Obwohl es für diese Aktion einige Startschwierigkeiten gab, verlief sie recht erfolgreich und es sind einige Euros für die Besetzer_innen zusammengekommen.
Auch Die Menschen von Früchte des Zorns solidarisierten sich mit den Besetzer_innen und widmeten ihnen das Lied „In meinem Kopf ist eine Bombe“.

Soli-Aktion in Freiburg

22.08.2010


Etwa 20 Aktivist_innen drückten am Samstag, den 21.08.2010 mit einem „DIE-IN“ in der Freiburger Innenstadt ihre Solidarität mit den Wietze-Besetzenden aus.

Neben der Solidarität mit Wietze war es auch ein Ziel der Aktion, auf die Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft grundsätzlich aufmerksam zu machen. Die herrschaftliche Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere drückt sich unter anderem darin aus, dass sie als Eigentum betrachtet und als Waren gehandelt werden. Das akzeptieren wir nicht! Unser Ziel ist es diese und andere Herrschaftsformen abzuschaffen. MAKE SPECIESISM HISTORY!

Bodycount der getöteten Tiere allein in „Deutschland“:

RINDER UND KÄLBER
o PRO JAHR: 3,7 MILLIONEN
o IN DEN NÄCHSTEN 30 MINUTEN WERDEN 217 RINDER GETÖTET

SCHWEINE
o PRO JAHR: 54,5 MILLIONEN
o IN DEN NÄCHSTEN 30 MINUTEN WERDEN 3125 SCHWEINE GETÖTET

SCHAFE
o PRO JAHR: 1 MILLION
o IN DEN NÄCHSTEN 30 MINUTEN WERDEN 61 SCHAFE GETÖTET

HÜHNER
o PRO JAHR: 217,5 MILLIONEN
o IN DEN NÄCHSTEN 30 MINUTEN WERDEN 12 500 HÜHNER GETÖTET

ENTEN UND TRUTHÜHNER
o PRO JAHR: 100 MILLIONEN
o IN DEN NÄCHSTEN 30 MINUTEN WERDEN 5700 ENTEN UND TRUTHÜHNER GETÖTET

IM JAHR 2008 IN SCHLACHTHÄUSERN IN DEUTSCHLAND GETÖTETE LEBEWESEN INSGESAMT: 377,5 MILLIONEN TIERE:
o PRO MONAT: 31,5 MILLIONEN
o PRO WOCHE: 7,3 MILLIONEN
o PRO TAG: 1 MILLION
o IN DEN NÄCHSTEN 30 MINUTEN WERDEN IN DEUTSCHEN SCHLACHTHÖFEN 21 500 TIERE GETÖTET

JEDE/R FLEISCHESSER/IN IM ALS „Deutschland“ definierten Raum VERSPEIST IM LEBEN DURCHSCHNITTLICH:

o 4 RINDER
o 46 SCHWEINE
o 4 SCHAFE
o 46 TRUTHÜHNER
o 12 GÄNSE
o 37 ENTEN
o 945 HÜHNER

Soli-Aktion in Berlin

24.08.2010


In der Nacht zu Samstag (21.08.2010) wurde am ehemaligen Schlachthof in Berlin-Friedrichshain ein etwa fünf Meter langes Banner mit der Aufschrift „Kein Schlachthof nirgendwo – Bauplätze besetzen überall!“ aufgehangen. Die Aktivist_innen drücken damit ihre Solidarität mit den Besetzer_innen des geplanten Schlachthofs in Wietze aus.

Mit der Schließung des ehemaligen Schlachthofs 1990 (u.a. aus Günden der Lärm- und Geruchsbelästigung, der Schlachtbetrieb wurde nur verlegt) wird dem Verdrängen des Bewusstseins über die Herkunft von „Fleisch“ Vorschub geleistet, scheinbar möchten auch „Fleischesser“ nicht gerne in Nachbarschaft zu Schlachthäusern leben.

Auf dem Gelände werden mittlerweile teure (Eigentums-)Wohnungen gebaut. Dies trägt zur Gentrifizierung Friedrichshains und Berlins bei, mit dem Ziel die Innenstadt für Reiche zu attraktivieren und Armut und alternatives Leben zu verdrängen.

Wie in Wietze sind es die sogenannten „Kapitalinteressen“ die die Gestaltung der Lebensbereiche bestimmen sollen. Doch teure Luxuswohnungen für wenige und billiges „Fleisch“ für viele ist nicht was wir wollen! Leben ist wichtiger als Profite!

Soli-Aktion in Mainz

07.09.2010

Am Freitag, den 03.09.10 hat die mainzer Tierrechtsgruppe „Tierbefreiung jetzt!“ eine Soli-Mahnwache in der Innenstadt abgehalten.
Die Mahnwache richtete sich u.a. gegen den Bau des Schlachthofes sowie allgemein gegen Fleischkonsum. Im Anschluss gab es noch eine Spontandemo zur Metzgerei „Schlemmermeyer“, vor der die Gruppe einen Sarg abgelegt hatte. Des Weiteren trauerten die Demoteilnehmer_innen um die Individuen, die täglich der Fleischindustrie millionenfach zum Opfer fallen.

sponti

25.9.: Demo (Tübingen) gegen Schlachthof in Wietze und Fleisch generell

19.09.2010

In der Woche vom 20. – 26. September 2010 findet die Internationale Woche zur Abschaffung von Fleisch und diesmal richtet sich der Protest schwerpunktmässig gegen den Bau von Europas grösstem Schlachthof aussprechen: Wietze.

Auch in München und Montpellier in Südfrankreich wird es am Samstag Demonstrationen für die gleichen Forderungen geben.

In Wietze (Landkreis Celle) will die Gruppe Rothkötter diese gigantische Schlachtanlage bauen, in der 27.000 Tiere stündlich umgebracht werden sollen.
Um diese Schlachtanlage auszulasten müssen 420 weitere Mastbetriebe im Umkreis von 150 km gebaut werden, so hat die A7 schon den verniedlichenden Namen „Hähnchen Highway“ bekommen.

Kommt zahlreich zur Demo oder / und macht eigene Aktionen, wenn ihr weit weg wohnt!
* Samstag, 25.09.2010
* In Tübingen, an der Stiftkirche am Holzmarkt
* 10-12h
* Treffpunkt der tirs 9h am Hauptbahnhof Stuttgart bei der Rolltreppe zur S-Bahn, von dort fahren
4 Autos nach Tübingen. Bitte meldet Euch an, wenn ihr mitfahren wollt (www.tirs-online.de)

Lasst uns gemeinsam für die Abschaffung von Fleisch einstehen und macht mit am nächsten Samstag in Tübingen!

Mehr Infos unter: http://www.tirs-online.de/
http://www.nomoremeat.org/
http://www.facebook.com/event.php?eid=132484653465978#!/event.php?eid=132484653465978&ref=mf

Wietze-Soli in Zürich

22.10.2010

Um den 15.Oktober 2010 gabs ne Soliaktion in Zürich.

Die Tierrechtsgruppe Zürich möchte damit ihre Solidarität mit den AktivistInnen ausdrücken, welche das Baugelände des Geflügelschlachthofs in Wietze besetzt hielten und im August geräumt wurden.

Die Tierrechtsgruppe Zürich möchte mit der Aktion vor dem Schlachthof in Zürich ihre Solidarität mit den AktivistInnen ausdrücken, welche das Baugelände des Geflügelschlachthofs in Wietze besetzt hielten. Im geplanten Schlachthof sollen in jeder Sekunde 7-8 Hühner getötet werden, 135 Mio. Hühner pro Jahr. Für dessen Belieferung sind in der Region 420 Mast-Anlagen geplant. Wietze ist kein Einzelphänomen, sondern illustriert lediglich auf grausame Weise eine Kultur, welche auf Naturbeherrschung beruht. Dieser Kultur des Schlachthofes gilt es in jeder Stadt den Kampf anzusagen, um der Versöhnung von Mensch und Tier willen

.