Anti Industry Farm http://antiindustryfarm.blogsport.de Besetzung und Widerstand gegen Europas größte Hühnerschlachtfabrik in Wietze Fri, 04 May 2012 15:35:36 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Tierbefreiungsaktivistin in Abwesenheit verurteilt http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/04/tierbefreiungsaktivistin-in-abwesenheit-verurteilt/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/04/tierbefreiungsaktivistin-in-abwesenheit-verurteilt/#comments Fri, 04 May 2012 11:28:04 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/04/tierbefreiungsaktivistin-in-abwesenheit-verurteilt/ abstempeln

Der Wietzer-Schlachthofprozess ist vorerst vorbei. Die Betroffene konnte am Mittwoch wegen attestierter Reise- und Prozessunfähigkeit nicht zur Verhandlung erscheinen. Das Gericht erkannte dies jedoch nicht an und verurteile die Aktivistin in Abwesenheit.

Aktivist_innen gegen die größte Schlachtfabrik Europas in Wietze bei Celle, in der einmal eine halbe Millionen Tiere am Tag getötet werden sollen,
machten schon mit dem ersten Prozesstermin auf sich aufmerksam. Die betroffene Aktivistin soll bei der Besetzung des Schlachtfabrikbauplatzes vor zwei Jahren nicht freiwillig gegangen sein. Ihr wurde eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen und sie sollte 263,22 Euro zahlen. Tierrechtsaktivist_innen nutzten die Verhandlung Mitte April dazu, ihre eigenen Inhalte zu platzieren und den Prozess in die Länge zu ziehen, um immer wieder politische Botschaften senden zu
können. So wurde die katastrophale Wirkung der Schlachtfabrik auf Menschen, nichtmenschliche Tiere und Umwelt dargestellt und in den Kontext einer Herrschafts- und Kapitalismuskritik gestellt. Es wurde betont, wie wichtig der Widerstand gegen Projekte wie die Schlachtfabrik in Wietze ist und warum es wichtig ist gegen ein System zu kämpfen, das auf Ausbeutung beruht. Richter David Fischer versuchte dies jedoch zu
unterbinden, ließ Leute aus dem Gerichtssaal entfernen und untersagte der
Angeklagten, weitere Anträge zu stellen.

Den zweiten Prozesstermin konnte die Angeklagte nicht wahrnehmen, da sie
in Schwäbisch-Gmünd in Ordnungshaft saß. Sie weigerte sich in einem
Verfahren gegen Tierversuchsgegner bei der Urteilsverkündung auf zustehen. Was den Richter zutiefst in seiner Ehre verletzt zu haben scheint, denn er verdonnerte die Aktivistin gleich zu 7 Tagen Ordnungshaft (ersatzweise 300 Euro Ordnungsgeld).
Der Termin war einen Tag nach ihrer theoretischen Entlassung und damit für
die Betroffene aufgrund physischer und psychischer Belastung nicht
wahr zunehmen. Ihre attestierte Prozessunfähigkeit wurde vom Amtsgericht
in Celle jedoch nicht anerkannt. „Dies sei keine hinreichende
Entschuldigung“, so Amtsgerichtsprecher Günter Busche.

„Mich hat das ziemlich schockiert, als ich erfuhr, dass in ich in
Abwesenheit verurteilt wurde, obwohl ich ein ärztliches Attest hatte, das
meine Reise- und Prozessunfähigkeit bestätigt“, teilte Alissa W. mit. „Es
ist mir so wichtig, aufzuzeigen, welche fürchterlichen Dinge durch Gesetze
geschützt und ermöglicht werden. Ich hätte gerne noch so viel angesprochen
und jetzt wurde mir selbst mein Recht genommen, Beweisanträge zu stellen.
Das zeigt doch in aller Deutlichkeit, dass es der Justiz darum geht,
Inhalte und Hintergründe raus zu halten und Menschen zu bestrafen, die
sich politisch engagieren. Ich bin richtig wütend auf den Richter David
Fischer.“

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CRITICAL MAST Aktionsfahrradtour startet morgen im Wendland http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/04/critical-mast-aktionsfahrradtour-startet-morgen-im-wendland/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/04/critical-mast-aktionsfahrradtour-startet-morgen-im-wendland/#comments Fri, 04 May 2012 07:07:58 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/04/critical-mast-aktionsfahrradtour-startet-morgen-im-wendland/ Drei Wochen tourt die CRITICAL MAST ab morgen durch Niedersachsen. Salzwedel, Buchholz und Celle sind die Stationen, an denen Camps gegen die größte Schlachtfabrik Europas entstehen werden. Dabei sollen vom 05. bis zum 28. Mai Vernetzung, Austausch, Workshops, Diskussionen, und Aktionen gegen die Zulieferbetriebe der Fabrik und sie selbst stattfinden.

Morgen, am Samstag, den 05. Mai, startet die CRITICAL MAST Aktionsfahrradtour. Diese soll den Druck ausbauen, der in den letzten zwei Jahren aufgebaut wurde und nun auf allen lastet, die überlegen, sich an dem Geschäft mit der größten Schlachtfabrik Europas zu beteiligen. In den Regionen Salzwedel, Buchholz, Celle und Wietze werden für jeweils ca. eine Woche in Camp errichtet. Es gibt ein vielfältiges Programm, dass viele Bewegungen und Argumente gegen die Fabrik anspricht. (Massen-) Tierhaltung ist in einem hohen Maße mitverantwortlich für die sozialen und ökologischen Katastrophen auf diesem Planeten und die Verhinderung der Fabrik ein wichtiges Ziel aller emanzipatorischer Bewegungen.

Eine Beschreibung der Critical Mast findet ihr hier.

Das vorläufige Programm hier.

Berichte und Ankündigungen kommender Aktionen folgen.

Alles weitere zur Tour auf
www.criticalmast.blogsport.de

Kontakt: criticalmast (ät) riseup (dot) net

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Stellungnahme von Tierbefreiung Hamburg zur Apel-Rede auf der Tierversuchsdemo in Bremen am 28.04.2012 http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/01/stellungnahme-von-tierbefreiung-hamburg-zur-apel-rede-auf-der-tierversuchsdemo-in-bremen-am-28-04-2012/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/01/stellungnahme-von-tierbefreiung-hamburg-zur-apel-rede-auf-der-tierversuchsdemo-in-bremen-am-28-04-2012/#comments Tue, 01 May 2012 14:59:52 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/05/01/stellungnahme-von-tierbefreiung-hamburg-zur-apel-rede-auf-der-tierversuchsdemo-in-bremen-am-28-04-2012/ Stellungnahme von Tierbefreiung Hamburg zur Apel-Rede auf der
Tierversuchsdemo in Bremen am 28.04.2012

Mit diesem Schreiben nehmen wir Stellung zur Protestaktion gegen die Rede
von Wolfgang Apel, den Übergriffen durch die Securities des Deutschen
Tierschutzbundes und den zu erwartenden Reaktionen aus dem
Tierschutz-Spektrum bezüglich unserer Aktion.

Hintergrund der Geschehnisse:
Die Gruppe Tierbefreiung Hamburg hat sich, trotz deutlicher inhaltlicher
Kritik an anderen teilnehmenden Gruppen, an den Protestaktionen gegen
Tierversuche in Bremen beteiligt. In einem offenen Brief [1] an die
Veranstalter Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) haben wir bereits im Vorfeld
unseren Protest gegen Wolfgang Apel deutlich gemacht. Apel ist
Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes und gleichzeitig
Vorstandsvorsitzender von Neuland Fleisch. Somit ist er Teil der
(Bio-)Fleischindustrie und legitimiert Gewalt an Tieren. Viele Gruppen
(u.a. die Tierfreunde, Free Animal, Kreaktivisten) und Einzelpersonen aus
der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung schlossen sich unserem offenen
Brief durch eigene Protestschreiben an. Bereits in unserem offenen Brief
machten wir deutlich: „Um es vorweg zu sagen und pauschalisierenden
Befürchtungen den Wind aus den Segeln zu nehmen: Wir werden weder die
Bühne stürmen, noch anderweitig die Rede aktiv verhindern.“

Was war passiert?
Kurz nachdem Apel mit seiner Rede begonnen hatte, platzierten sich drei
Aktive des Tierbefreiungsblocks mit Schildern vor der Bühne, um still und
friedlich gegen Apel zu protestieren. Die Schilder stellten diejenigen
Informationen über Apel bereit, die die VeranstalterInnen der
Demonstration den TeilnehmerInnen schuldig blieben – dass Apel ein
Vertreter der Fleischindustrie ist. Es bestand unter den Beteiligten der
explizite Konsens, die Rede weder verbal zu stören, noch die Bühne zu
besteigen oder sonst wie aktiv zu stören. Wir gingen davon aus, dass auch
seitens der Ärzte gegen Tierversuche diese Geste als Deeskalation erkannt
würde und Apel somit in Ruhe, aber nicht unkommentiert, die Rede beenden
könnte. Wir betonen hiermit noch einmal, vor allem um möglichen
Diffamierungen als Krawallmacher oder ähnlichem den Wind aus den Segeln zu
nehmen, dass wir still und passiv die Rede kommentiert und in keiner Weise
aggressiv oder lautstark eingegriffen haben, auch wenn wir vollstes
Verständnis für AktivistInnen haben, die auch aktiv die Rede hätten
verhindern wollen.

Nach wenigen Sekunden signalisierte die Anmelderin der Demonstration (von
den ÄgT) jedoch dem eigens vom Deutschen Tierschutzbund angeheuerten
privaten Sicherheitsdienst einzuschreiten, was dieser dann auch tat und
den drei TierbefreierInnen die Schilder zu entreißen versuchte und sie
gewaltsam zur Seite stieß. Erst auf Grund der Tatsache, dass Securities
einer privaten Sicherheitsfirma von der Demoleitung auf die eigenen Leute
angesetzt wurden, um diese gewaltsam von ihrem Protest abzuhalten,
eskalierte die Situation kurzzeitig. Immer mehr Menschen gesellten sich
hinzu, beschwerten sich lautstark über die Angriffe auf die Aktiven und
machten nunmehr ihren Ärger über Apel deutlich, z.B. mit Parolen wie „Wer
Tiere respektiert, der isst sie nicht“. Kurz darauf schritt auch die
Polizei ein, nicht aber um die Demonstrationsfreiheit zu schützen und die
Amtsanmaßung der Securities zu unterbinden, sondern um diese noch zu
unterstützen. Polizei und der Sicherheitsdienst des Tierschutzbundes
wurden somit von den Ärzten gegen Tierversuche auf TierrechtsaktivistInnen
losgelassen, die gegen Apels Rolle als Vertreter der Fleischindustrie
protestieren! Auch wenn wir normalerweise vor derlei Begriffen
zurückschrecken, aber dies ist ein handfester Skandal!

Zum Umgang mit Kritik und dem Mythos des gemeinsamen Ziels
Der Umgang mit unserer Kritik an der Demonstration ist dabei symptomatisch
für die Tierschutzbewegung: Anstatt der Kritik inhaltlich zu begegnen,
indem die eigene Kooperation mit der Fleischbranche verteidigt wird, wird
zum Angriff gegen die Kritiker geblasen. Kritik wäre ‚Spaltung‘ und von
ihr würden lediglich unsere ‚gemeinsamen Gegner, die Vivisektoren‘
profitieren. Dabei wird Wesentliches verwechselt: Wir legen lediglich den
Finger in die Wunde, in dem wir auf den eklatanten Widerspruch hinweisen,
einige Tiere (‚Versuchstiere‘) zu ’schützen‘ und gleichzeitig andere
(‚Nutztiere‘) umzubringen. Anstelle nun die Wunde zu schließen wird der
Finger attackiert.

Wir wollen an dieser Stelle deutlich machen: Wir haben nicht das gleiche
Ziel wie die Tierschutzbewegung![2] Uns geht es um die Befreiung der Tiere
aus der Herrschaft des Menschen, ihr geht es um eine Verbesserung ihrer
Ausbeutungssituation, nicht aber um das Ende der Gewalt. Wenn diejenigen,
die Tiermord durch ‚Bio‘-mythen legitimieren, nicht mehr auf
Demonstrationen erscheinen, empfinden wir dies als Erfolg, da wir unsere
politischen Gegner nicht mehr in unseren eigenen Reihen befürchten müssen.
Der traditionelle, politische Tierschutz ist nicht Teil der Lösung,
sondern Teil des Problems. Er hilft, Gewalthandlungen an Tieren zu
legitimieren, solange diese unter ‚artgerechten‘ oder ‚humanen‘
Bedingungen erfolgen. Die Tierschutzbewegung hat es in über 100 Jahren
nicht geschafft, das Ausmaß der Ausbeutung von Tieren grundsätzlich zu
verringern, sondern im Gegenteil dazu beigetragen, Gewalthandlungen an
Tieren noch weiter zu institutionalisieren. Uns ist bewusst, dass wir die
Ausbeutung der Tiere nicht von heute auf morgen beenden können. Wird diese
jedoch lediglich durch Reformen weiter sedimentiert, werden wir dieses
Ziel nie erreichen. Letztendlich geht es Organisationen wie dem
Tierschutzbund jedoch überhaupt nicht um ein Ende jeglicher Gewalt an
Tieren, weshalb Entgegnungen, es handele sich lediglich um
unterschiedliche Strategien bei der Verfolgung des gleichen Ziels, reine
Ausflüchte sind. Es ist uns überdies viel an der Klarstellung gelegen,
dass nicht wir die kurzzeitige Eskalation herbeigeführt haben, sondern die
Ärzte gegen Tierversuche mit der Einladung Wolfgang Apels als Redner diese
Eskalation bereits begonnen haben. Unsere Protestaktion war lediglich die
logische und zu erwartende Konsequenz auf einen derartigen Affront gegen
die Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung. Der Versuch, speziesistischen
Tierschutz und abolitionistische Tierbefreiungspositionen auf einer
Veranstaltung harmonisch koexistieren zu lassen, war spätestens nach der
Einladung Apels bereits objektiv zum Scheitern verurteilt.

Aufarbeitung und Ausblick
Wir empfinden die Tatsache, dass uns unser stiller Protest gegen Apel
nicht gewährt wurde und stattdessen ein Angriff auf TierrechtlerInnen von
der Demoleitung in Auftrag gegeben wurde, als einen unfassbaren Angriff
auf die Tierbefreiungsbewegung im Allgemeinen. Unser Vorhaben, eine
diskursiv-kritische Stimmung zu erzeugen, wurde dadurch unterbunden und
stattdessen eine Eskalation provoziert. Bei allem Verständnis für den
Stress auf Seiten der Demoleitung, sind die Ärzte gegen Tierversuche durch
ihr Handeln deutlich zu weit gegangen und haben selbst Mindeststandards
kritischer Debattenkultur völlig missachtet.

Menschen, die aktiv und offensiv Gewalt an Tieren befürworten und
legitimieren, haben auf Demonstrationen gegen Tierversuche nichts zu
suchen!Private Sicherheitsfirmen haben auf Demos ebenso nichts zu suchen.
Interne Konflikte dürfen nicht durch Außenstehende unterdrückt werden!

Die Ereignisse vom 28.04.2012 haben uns noch einmal in unserem Willen
bestätigt, für die Befreiung der Tiere zu kämpfen. Wir werden uns nicht in
diesem Kampf aufhalten lassen, weder von angeheuerten ‚Securities‘ noch
von Diffamierungen unserer Kritik oder anderen Repressalien. Wir sind es
den Tieren schuldig, immer wieder für ihre Befreiung auf die Straße zu
gehen und dort auch diejenigen zu kritisieren, die ihre Ausbeutung durch
Tierschutzmythen verfestigen wollen.

Die Zeit des Tierschutzes ist abgelaufen. Die Tiere warten auf ihre
Befreiung!
Bis jeder Käfig leer steht
Tierbefreiung Hamburg, April 2012

[1] http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1203
[2] Vgl. hierzu unseren Redebeitrag auf der Demo am 28.04.
http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/1227

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CRITICAL MAST Aktionsfahrradtour startet in einer Woche http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/29/critical-mast-aktionsfahrradtour-startet-in-einer-woche/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/29/critical-mast-aktionsfahrradtour-startet-in-einer-woche/#comments Sun, 29 Apr 2012 07:57:40 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/29/critical-mast-aktionsfahrradtour-startet-in-einer-woche/ karreCM

Die CRITICAL MAST ist eine Fahrradtour gegen Mastanlagen und die größte Schlachtfabrik Europas in Wietze bei Celle, in der einmal eine halbe Millionen Tiere am Tag sterben sollen. Vom 05. bis zum 28. Mai werden vier verschiedene Orte angefahren um in ihnen Camps zu errichten, die eine Ausgangsplattform für Vernetzung, Austausch und Aktionen sein soll.

In Wietze bei Celle wird seid zwei Jahren die größte Hühnerschlachtfabrik Europas gebaut. Rund eine halbe Millionen Tiere am Tag sollen hier einmal sterben. 420 Mastanlagen mit jeweils 40.000 Tieren, die dort im Dreiwochentakt „aufgezogen“ werden sollen, sollen im Umkreis von 150km um die Fabrik gebaut werden. Der Widerstand regte sich von Anfang an. Schon vor zwei Jahren wurde der Bauplatz der Schlachtfabrik für drei Monate besetzt. Mittlerweile haben sich zahlreiche Bürgerinitiativen gegründet, darunter mit über 1000 Mitgliedern die größte Norddeutschlands, die vor allem gegen die regionale Verschmutzung und Ausbeutung der Natur vorgehen. Zudem fanden in letzter Zeit verstärkt Aktionen gegen die Zulieferbetriebe der Fabrik – die Mastanlagen – statt. Schon fünf mal wurden die Bauplätze der Mastanlagen besetzt, vier mal kam es zu Brandanschlägen der Animal Liberation Fron. Von den 420 Mastanlagen sind zur Zeit gerade einmal um die 20 in Betrieb. Zu groß war der Druck, der dem Unternehmen durch zahlreiche Aktionen und entschlossenen Widerstand entgegenschlug. Nun steht das Projekt auf der Kippe. Ist die Fabrik nicht bis ende des Jahres richtig in Betrieb, soll das Unternehmen die 6,5 Millionen Euro Subventionen an das Land Niedersachsen zurückzahlen.

Die CRITICAL MAST Aktionsfahrradtour soll diese Situation nutzen, um erneut gegen (Massen-) Tierhaltung und Riesenschlachtfabriken vor zugehen und ein Zeichen zu setzen. Drei Wochen lang soll eine Fahrradtour durch Niedersachsen stattfinden und dabei Orte angesteuert werden, in denen weitere Mastanlagen geplant- oder in Bau sind. Dabei wird in den Regionen Salzwedel, Buchholz und Celle für jeweils eine Woche ein Camp aufgeschlagen, von wo aus sich die Aktivist_innen vernetzen- und Aktionen starten wollen. Auf dem Programm der Tour stehen bisher Workhops, Vorträge, Diskussionen und Aktionen rund um die Themen Tierbefreiung, Kapitalismuskritik, Ökologie und vielen weiteren. Das momentane Programm lässt sich hier einsehen.

Dabei gehe es vor allem darum, eine Vielzahl an Bewegungen und Problemen anzusprechen. Von den leidenden und sterbenden Tieren über ArbeiterInnen in der Fabrik, die bis zu zehn Stunden bei Minusgraden für einen Hungerlohn arbeiten müssen, über die Umweltzerstörung vor Ort bis zu den globalen Katastrophen wie Regenwaldrodung, Hungersnöte, Wassermangel und Klimawandel – die einzige die von dieser Fabrik einen Vorteil hat, ist die Unternehmensgruppe Rothkötter. Wir wollen zeigen, dass wir alle betroffen sind von diesem Auswuchs des Kapitalismus und dass es Zeit ist gemeinsam und entschlossen zu handeln!

Es gibt kein ruhiges Hinterland für Tierausbeutung!

Alles weitere zur Tour auf
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Nächster Prozesstag? http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/21/naechster-prozesstag/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/21/naechster-prozesstag/#comments Sat, 21 Apr 2012 12:42:25 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/21/naechster-prozesstag/ Wann der nächste Prozesstag im, Wietze Besetzungs Prozess, stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.
Sobald er feststeht wird der Termin hier bekannt gegeben.

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Erster Prozesstag wegen Wietzebesetzung – Justizfabriken wegkicken! http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/19/erster-prozesstag-wegen-wietzebesetzung-justizfabriken-wegkicken/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/19/erster-prozesstag-wegen-wietzebesetzung-justizfabriken-wegkicken/#comments Thu, 19 Apr 2012 09:50:56 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/19/erster-prozesstag-wegen-wietzebesetzung-justizfabriken-wegkicken/ s+b_celle

Am 17.04.2012 fand im Amtsgericht Celle der erste Prozesstag im Bußgeldverfahren gegen eine Schlachtfabrikgegnerin statt. Vorgeworfen wurde ihr, dass sie den besetzten Bauplatzes in Wietze, auf dem die umstrittene Schlachtfabrik der Firma Rothkötter gebaut werden sollte nicht freiwillig verließ. Nach vielen Repressionen, Kontrollen, Einschüchterungen und fast sieben Stunden Verhandlung wurde der Prozess vertagt.

Gleich von Anfang an wurde versucht, das unterstützende Publikum und die Angeklagte ein zuschüchtern. Es gab doppelte Einlasskontrollen mit zum Teil belästigenden Durchsuchungen und ein großes Aufgebot an Sitzungspolizei. Diese wurde zum Teil extra aus Hannover herbeigeholt, da sie schon im Zusammenhang mit Prozessen wegen der Böhrunger Besetzung Erfahrungen im Verletzen und Rausschmeißen von unbeugsamen Publikum gemacht hatten. Diese „Sicherheitsmaßnahmen“ wurden von der Staatsanwältin damit gerechtfertigt, dass auf dem Flyer, der für Unterstützung der Betroffenen warb und auch hier veröffentlicht wurde, ein Aufruf zu Straftaten ersichtlich ist, indem dort ein Richter mit Gegenständen beschmissen werde.

bullehinterglas
Vor den Einlasskontrollen – die Justiz versteckt sich hinter Panzerglas

Nachdem der Aktivistin schon im Vorfeld eine Pflichtverteidigung abgelehnt wurde, lehnte Richter Fischer in der Verhandlung auch den Antrag, sich von einer rechtskundigen Vertrauensperson unterstützen zu lassen, ab. Doch die Betroffene ließ sich dadurch nicht einschüchtern und führte den Prozess ohne Rechtsbeistand entschlossen und offensiv fort. Dabei stieß sie bei den etwa 30 Prozessbeobachter_innen auf Sympathie. „Ich fand es sehr ermutigend, dass sich die Betroffene nicht unterkriegen ließ. So konnte sie klar machen, dass der Widerstand gegen die Schlachtfabrik noch lange nicht vorbei ist und auch vor Gerichten keinen Halt machen wird.“, erklärt Ursula Schneider-Falk, eine Zuschauerin.

Schon von Beginn an zeigte sich die Strategie der Aktivistin, die Problematiken der Schlachtfabrik auch im Prozess zu thematisieren. So stellte sie Anträge, in denen sie Inhalte wie Tierausbeutung, Klimakatastrophe, Regenwaldrodung, und Abschiebung thematisierte und den Zusammenhang mit Kapitalismus und Herrschaft aufzeigte. Immer wieder wurde sie dabei durch Richter Fischer unterbrochen. Dazu meint Unterstützer Marius Klausmann: „Es war empörend wie Richter Fischer versuchte, die Angeklagte mundtot zu machen und dabei grundlegende Rechte der Betroffenen missachtete.“.

staatsschutz
Der zahlreich anwesende Staatsschutz vor dem Gericht

Auch in die Rolle der passiven Angeklagten wollte sich die Aktivistin nicht drängen lassen, so versuchte sie den Prozess auch nach ihren Vorstellungen mitzugestalten. „Die Strategie der offensiven Prozessführung ist es, dass sich Betroffene aus der Passivität, die ihnen vom Gericht auferzwungen wird, herauskämpfen. Ich sehe die Justiz als eine Wegbereiterin für die Schlachtfabrik und Wahrerin des Kapitalismus. Denn in beiden Fällen werden Individuen zu Objekten gemacht, die unterdrückt und entmündigt werden und am Fließband verurteilt und bestraft oder umgebracht werden. Indem Schlachtfabrikgegner_innen kriminalisiert werden, soll der Widerstand unterbunden und der grausamen Schlachtfabrik der Weg geebnet werden. Dadurch sollten wir uns nicht einschüchtern lassen!“, so die betroffene Aktivistin.

Nach etwa sieben Stunden wurde der Prozess vertagt. Die Aktivistin freute sich über die breite Unterstützung und kündigt an, auch am nächsten Prozesstag nicht klein bei zu geben: „Die große Unterstützung hat mir sehr geholfen. Sie hat mich ermutigt, auch beim nächsten Prozesstag weiterhin meine Kritik zum Ausdruck zu bringen und mich gegen diese Repression zu wehren.“

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Eine zweite Mastanlage für Sprötze? http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/16/eine-zweite-mastanlage-fuer-sproetze/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/16/eine-zweite-mastanlage-fuer-sproetze/#comments Mon, 16 Apr 2012 09:30:18 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/16/eine-zweite-mastanlage-fuer-sproetze/

Manche erinnern sich vielleicht noch an diesen kleinen Ort in der Nordheide südlich von Hamburg..
Im Sommer 2010 wurde hier der erste Brandanschlag auf einen Zulieferbetrieb für Rothkötters Europas größte „Geflügel“ Schlachtfabrik in Wietze verübt. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von einer halben Million Euro, verletzt wurden dabei weder Menschliche noch Nichtmenschliche Tiere. Zitate eines Bekenner_innen Schreibens, was mit der Forderung „Freiheit für Alle Tiere“ und den Kürzel „ALF“ (ALF steht für Animal Liberation Front) fanden eine weite Verbreitung in den Deutschen Massenmedien. (z.B.hier:) das komplette Schreiben lässt sich hier finden
Die Abgebrannte Mastanlage im Sommer 2010

Trotz 21.000 € Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter_innen,
mussten die Cops alle Ermittlungen gegen die angeblichen Täter_innen wegen Mangel an Beweisen einstellen.
Die Mastfabrik wurde durch Unterstützung in Form von Lobbyarbeit und Zuschüssen des „Niedersächsischen Landvolkes“ und der „Zentralverband der deutschen Geflügelwirtschaft“ wieder aufgebaut.
Mit einer „Gläsernen Mastanlage“ versuchte die „Geflügel“ Fleischindustrie ihren schlechten Ruf wiederherzustellen

Was angesichts des darauf folgenden Widerstands gegen Rothkötters Schlachtfabrik in Wietze und dessen Zulieferbetriebe und einer fast durchgehenden negativen Berichterstattung der Bürgerlichen Presse gegenüber Industrieller Tierhaltung, wenn überhaupt nur sehr bedingt funktioniert hat.

Nun plant „die Familie Eickhoff“ einen zweite Mastanlage zu bauen Doch es regt sich Widerstand von Seiten der Lokalen Bevölkerung. AM 14. April rief der Runde Tisch für Natur-, Umwelt- und Tierschutz Buchholz zu einer Fahrraddemo gegen den geplanten Bau der Mastanlage auf. Rund 100 Menschen folgten den Aufruf.

In Buchholz in der Nordheide (die nächst gelegene Stadt) wird im Rahmen der Critical Mast Aktionsfahrradtour vom 09. bis 15. Mai ein Camp stattfinden.

Mehr Infos zur Critikal Mast Aktionsfahrradtour findet ihr unter: Criticalmast.blogsport.de

Es wird sich zeigen, ob es bei Schweigeminuten und Klagen gegen den geplanten Bau der zweiten Mastanlage in Sprötze bleibt.

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http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/16/eine-zweite-mastanlage-fuer-sproetze/feed/
INFOVERANSTALTUNG: WIDERSTAND GEGEN DIE SCHLACHTFABRIK IN WIETZE UND PROZESS WEGEN BESETZUNG DES BAUPLATZES http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/02/infoveranstaltung-widerstand-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-prozess-wegen-besetzung-des-bauplatzes/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/02/infoveranstaltung-widerstand-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-prozess-wegen-besetzung-des-bauplatzes/#comments Mon, 02 Apr 2012 15:22:23 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/02/infoveranstaltung-widerstand-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-prozess-wegen-besetzung-des-bauplatzes/ Wann: 16.April 20 Uhr
Wo: Buntes Haus (Hannoversche Straße 30 f )

Anlass für die Infoveranstaltung ist der Prozess am 17. April um 11:30 beim Amtsgericht Celle, bei dem eine Tierbefreiungsaktivistin angeklagt ist, weil sie sich bei der Räumung des besetzten Schlachtfabrikgeländes nicht freiwillig entfernt habe.
Es soll ein kurzer Abriss zum Widerstand gegen die Schlachtfabrik und deren (geplante) Zulieferbetriebe geben.
Danach soll über mögliches Vorgehen bei Gerichtsprozessen informiert und disskutiert werden. In einem Rollenspiel können wir zudem ausprobieren welches Handeln wir als passend empfinden und Ideen für den Prozess am nächsten Tag durchspielen.

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http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/04/02/infoveranstaltung-widerstand-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-prozess-wegen-besetzung-des-bauplatzes/feed/
Vortragstour im März/April 2012 http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/03/05/vortragstour-im-maerzapril-2012-2/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/03/05/vortragstour-im-maerzapril-2012-2/#comments Sun, 04 Mar 2012 23:40:22 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/03/05/vortragstour-im-maerzapril-2012-2/ Vortragstour im März/April 2012, über Europas größte Hühnerschlachtfabrik in Wietze bei Celle.

Bild für Wietze Vortragstour

Di,06.03.2012, Magdeburg Libertäres Zentrum – Alt Salbke 144 19.00
http://squatmagdeburg.blogsport.de/

Do,08.03.2012 Königshorst, Remonte Weg 3 Seminarhaus Nr.3. 19.00

Di, 13.03.in Platenlaase, Kulturverein 19.00 Uhr

Do, 22.03.2012,Bremen Sielwallhaus, Sielwall 38, 18.30 Vokü 19.30 Vortragsstart
http://planlosbremen.de/termine/location/6/

So, 01.04. im Ökodorf Sieben Linden, 19.00

Di, 3.4.2012, Döbeln, Café Courage, Bahnhofstr. 56, 18.00
http://web-designing.de/projekt/wiki/index.php/Termine:Schlachthof_Wietze_- Hintergr%C3%BCnde_und_Widerstand

Do, 05.04.2012, Leipzig, Libelle (Kolonnadenstr. 19), 20 Uhr
http://alfred.blogsport.de

In Wietze bei Celle steht Europas größte Hühnerschlachtfabrik. Bei voller Auslastung könnten hier 7-8 Tiere pro Sekunde getötet werden, das wären dann 2,6 Millionen pro Woche. Seit der Eröffnung im August 2011 läuft die Fabrik jedoch zunächst im Teilbetrieb. Es fehlen die Zulieferbetriebe. 420 Mastanlagen für je 40.000 Hühner im Umkreis von 150 km wären nötig. Dass sich bisher erst etwa 20 Landwirte entschieden haben, 500.000€ für den Bau einer solchen Anlage zu investieren, liegt nicht zuletzt an dem beachtlichen Protest und Widerstand dagegen. Mahnwachen, Demonstrationen, Besetzungen, Brandanschläge und vieles weitere brachten das Thema in den letzten zwei Jahren immer wieder in die Medien.
In den Vorträgen geht es um das Mordsprojekt Wietzer Schlachtfabrik und seine Auswirkungen, um den Widerstand den es bisher dagegen gab und darum, wie es weitergehen kann.
Anschließend wird es noch Raum für einen Austausch und Diskussionen geben.

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http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/03/05/vortragstour-im-maerzapril-2012-2/feed/
1. Prozess wegen Wietze- Räumung http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/02/20/gerichtsprozess-gegen-tierbefreiungsaktivistin/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/02/20/gerichtsprozess-gegen-tierbefreiungsaktivistin/#comments Mon, 20 Feb 2012 16:40:48 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2012/02/20/gerichtsprozess-gegen-tierbefreiungsaktivistin/

Eckdaten
Datum: 17 April 2012
Uhrzeit: 11:30
Wo: Amtsgericht Celle/ Saal 124
Mühlenstr. 8
29221 Celle

Liebe Leute,

am 17. April 2012 will das Amtsgericht Celle eine Aktivistin bestrafen, die sich gegen die Schlachtfabrik in Wietze einsetzt.
Im Sommer 2010 war der Bauplatz für diese Hühner- Schlachtfabrik knappe drei Monate besetzt. Jetzt soll die Aktivistin blechen, weil sie diesem blutigen Plan bei der Räumung des Geländes durch die Polizei nicht freiwillig Platz gemacht habe.
Den seltsamen Betrag von 222, 63 Euro wollte sie nicht einfach bezahlen und legte deshalb Einspruch gegen den Ordnungswidrigkeitsbescheid ein. „Ich will keine Gesetze akzeptieren, die einer kapitalistischen Wertelogik folgen, bei der der Profit und Eigentum alles zählen und das Individuum, das Leben und die Bedürfnisse Einzelner nichts. Das wird hier ja ziemlich deutlich: Menschen, die gegen die Schlachtfabrik aktiv sind sollen bestraft werden, während dieses mörderischee Vorhaben ermöglicht wurde.“ So die Aktivistin.
Inzwischen ist das umstrittene Gebäude in Betrieb, allerdings nur zu einem Viertel ausgelastet. Von 420 geplanten neuen Mastanlagen existieren gerade einmal ein knappes Dutzend. Dies ist dem vielfältigen Protest zu verdanken, der von direkten Aktionen wie Sabotage über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu juristischen Wegen geht. Die Wirkung des Widerstands scheint die Akteur_innen zu schmerzen.
„Hier übernimmt der Staat seine Funktion, die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse zu wahren. Die Lebewesen und die zu ihrer Ermordung benötigten Maschinerien gelten laut Gesetz als Eigentum des Unternehmens und die Justiz sorgt dafür, dass dies auch so bleibt. Dafür soll der Widerstand durch staatliche Einrichtungen wie Justiz und Polizei gewaltsam auf ein Maß eingedämmt werden, welches diesen Zustand nicht gefährdet. Das werden wir nicht akzeptieren!“ so Nepumuk, ein Freund der Angeklagten.
Deshalb wäre ein buntes „Publikum“, das den Prozess auch gerne mitgestalten kann, wunderbar.
Die Justiz möchte Einzelne herausgreifen und mürbe machen- lassen wir das nicht einfach geschehen, sondern tragen wir unseren Widerstand gemeinsam in die Gerichtssäle!…

Eckdaten
Datum: 17 April 2012
Uhrzeit: 11:30
Wo: Amtsgericht Celle/ Saal 124
Mühlenstr. 8
29221 Celle

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