Stoppt Schlachtfabriken! http://antiindustryfarm.blogsport.de Widerstand gegen Europas größte Hühnerschlachtfabrik in Wietze und die Wiesenhof-Schlachtfabrik in Wietzen-Holte Sat, 06 Sep 2014 12:00:22 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en OVG bestätigt Baustopp in Groß Haßlow http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/09/06/ovg-bestaetigt-baustopp-in-gross-hasslow/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/09/06/ovg-bestaetigt-baustopp-in-gross-hasslow/#comments Sat, 06 Sep 2014 11:52:49 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/09/06/ovg-bestaetigt-baustopp-in-gross-hasslow/ Die Märkische Onlinezeitung berichtete gestern1:

Groß Haßlow (MZV) Die Bürgerinitiative gegen den Bau von Hähnchenmastanlagen hat einen weiteren Etappenerfolg verbuchen können. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat am Freitag die Beschwerde eines Großstallbetreibers gegen ein Verwaltungsgerichturteil abgewiesen.

Ältere Artikel über diese Mastanlage:

Informationen zu weiteren Tierfabriken, die in Ostdeutschland geplant sind, gibt es auf der Interpräsenz von Tierfabriken-Widerstand.

  1. http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1320183/ [zurück]
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Erdlingshof benötigt dringend Unterstützung http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/25/erdlingshof-benoetigt-dringend-unterstuetzung/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/25/erdlingshof-benoetigt-dringend-unterstuetzung/#comments Mon, 25 Aug 2014 17:05:29 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/25/erdlingshof-benoetigt-dringend-unterstuetzung/ Erdlingshof

Der Erdlingshof, ein Lebenshof im Bayrischen Wald, benötigt dringend Unterstützung. Nähere Infos dazu gibt’s auf seiner Facebook-Seite.

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Demonstration gegen Tierfabriken in Nienburg http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/13/demonstration-gegen-tierfabriken-in-nienburg/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/13/demonstration-gegen-tierfabriken-in-nienburg/#comments Wed, 13 Aug 2014 16:20:38 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/13/demonstration-gegen-tierfabriken-in-nienburg/
Als die Ak­ti­vist*innen nach einer 13 stün­di­gen Blo­cka­de­ak­ti­on am Schlacht­hof von Wie­sen­hof in Wiet­zen die­sen um 07.​30 Uhr ver­lie­ßen, war die Ru­he­pha­se nicht lang, bis um 10.​30 Uhr die Kund­ge­bung und um 14.​00 Uhr die De­mons­tra­ti­on in der In­nen­stadt von Nien­burg be­gann. Die Kund­ge­bung soll­te noch­mals die in und um Nien­burg herum le­ben­den Men­schen über Wie­sen­hof und das Lei­den der Tiere in des­sen Pro­duk­ti­ons-​ und Schlacht­an­la­gen in­for­mie­ren, die De­mons­tra­ti­on die Leute in die Pro­tes­te gegen den Tier­aus­beu­tungs­kon­zern ein­bin­den. Ei­ni­ge der orts­an­säs­si­gen Men­schen folg­ten dem De­mo­auf­ruf und zogen zu­sam­men mit den an­de­ren Ak­ti­vist*innen laut­stark durch den Stadt­kern. Etwa 50 De­mons­trant*innen waren es am Ende ins­ge­samt, aus ver­schie­de­nen Zu­sam­men­hän­gen kom­mend, von Tier­be­frei­ungs­grup­pen, der An­ti­fa und an­de­ren Grup­pen sowie Ein­zel­ak­ti­vist*innen. Die De­mons­tra­ti­on war be­glei­tet von kur­zen Re­de­bei­trä­gen zu den ka­ta­stro­pha­len Fol­gen von Wirt­schafts­be­trie­ben wie Wie­sen­hof auf Men­schen, Tiere und die Natur.

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Wiesenhof-Schlachthof für 13 Stunden blockiert http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/13/wiesenhof-schlachthof-fuer-13-stunden-blockiert/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/13/wiesenhof-schlachthof-fuer-13-stunden-blockiert/#comments Wed, 13 Aug 2014 16:19:25 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/13/wiesenhof-schlachthof-fuer-13-stunden-blockiert/

Wiet­zen, 08.​08.​ und 09.08. 2014 13 Stunden haben Tier­rechts­ak­ti­vis­tIn­nen die zwei Zu­fahr­ten des Wie­sen­hof-​Schlacht­hofs in Wiet­zen-​Hol­te blo­ckiert. Zwei Per­so­nen haben sich mit Bü­gel­schlös­sern an einem Tor be­fes­tigt; wei­te­re Ak­ti­vis­tIn­nen be­fin­den sich in einer Sitz­blo­cka­de am an­de­ren Ein­gang. Die Blo­cka­de be­gann am Frei­tag um 18:30 Uhr und dau­er­te bis Samstag gegen 07:30 Uhr an. Be­la­de­ne „Fleisch“-​Trans­por­ter konn­ten den Schlacht­hof nicht auf nor­ma­lem Weg ver­las­sen. Ein LKW brach durch eine Hecke neben der Zu­fahrt, um auf die Stra­ße zu ge­lan­gen. Nach Auf­lö­sung der Blo­cka­de durch die Ak­ti­vis­tIn­nen selbst haben meh­re­re Trans­por­ter das Ge­län­de ver­las­sen.

„Mit un­se­rer Ak­ti­on wol­len wir uns der in­dus­tria­li­sier­ten Tö­tung von füh­len­den In­di­vi­du­en di­rekt in den Weg stel­len“, so Lisa Clau­sen, eine be­tei­lig­te Tier­recht­le­rin. „Wir pro­tes­tie­ren zudem gegen die ge­plan­te Er­wei­te­rung der Schlacht­fa­brik, in der be­reits jetzt 140.​000 Hüh­ner pro Tag ge­walt­sam um ihr Leben ge­bracht wer­den.“

Zur Zeit fin­det ein mehr­tä­gi­ges „Ak­ti­ons­camp gegen Tier­fa­bri­ken“ im na­he­ge­le­ge­nen Asen­dorf statt, bei dem in Work­shops und Vor­trä­gen die Pro­ble­ma­tik der Tier­in­dus­trie be­leuch­tet und dis­ku­tiert wird. Es kom­men dabei tie­re­thi­sche As­pek­te eben­so wie die Um­welt-​ und Kli­ma­aus­wir­kun­gen sowie die glo­ba­len Wirt­schafts­zu­sam­men­hän­ge zur Spra­che.

„Was die Un­ter­neh­men der Fleisch-​, Milch-​ und Eier­in­dus­trie all­täg­lich tun, ist in ver­schie­dens­ten Hin­sich­ten un­er­träg­lich.“, sagt Lisa Clau­sen. „Emp­fin­den­de Le­be­we­sen wer­den zu blo­ßen Waren und Res­sour­cen ge­macht und nach einem elen­den Leben bru­tal ge­tö­tet. Ein Groß­teil der Fut­ter­mit­tel für die eu­ro­päi­schen ‚Nutz­tie­re‘ wird im glo­ba­len Süden er­zeugt, wobei Men­schen ent­rech­tet und aus­ge­beu­tet und in gro­ßem Stil die Um­welt zer­stört wird. Die Tier­hal­tung ist ein we­sent­li­cher Fak­tor der Kli­ma­er­wär­mung. Nicht zu­letzt wer­den hier­zu­lan­de Grund­was­ser und Öko­sys­te­me be­las­tet und hoch­ge­fähr­li­che Keime frei­ge­setzt. All das ge­schieht, wie in der ka­pi­ta­lis­ti­schen Wirt­schaft üb­lich, al­lein für den Pro­fit von Un­ter­neh­men.“

Be­set­zun­gen und Blo­cka­den wer­den von den Tier­recht­le­rIn­nen als ge­eig­ne­tes Mit­tel an­ge­se­hen, die „Ma­schi­ne­rie der Aus­beu­tung“ zu­min­dest zeit­wei­se zu un­ter­bre­chen. Bloße Ap­pel­le an Kon­su­men­tIn­nen seien nicht aus­rei­chend. „Na­tür­lich set­zen wir uns auch dafür ein, dass immer mehr Men­schen vegan leben und so die Tier­in­dus­trie nicht mehr fi­nan­zi­ell un­ter­stüt­zen“, so Clau­sen. „Al­ler­dings wer­den auch viele Tier­pro­duk­te be­reits für den Ex­port pro­du­ziert. Wir wol­len auch dar­auf auf­merk­sam ma­chen, dass die Mast- und Tö­tungs­fa­bri­ken hier über­all in der Nähe un­se­rer Woh­nun­gen ste­hen. Sie kön­nen nur wei­ter­be­trie­ben wer­den, so­lan­ge die Men­schen drum­her­um das zu­las­sen. Wir wol­len nicht mehr zu­schau­en.“

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Aktionscamp im Gang! http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/11/aktionscamp-im-gang/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/11/aktionscamp-im-gang/#comments Sun, 10 Aug 2014 23:00:02 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/11/aktionscamp-im-gang/ Seit dem 6. August bis zum 11. August läuft das Aktionscamp gegen Tierfabriken in Asendorf (bei Nienburg an der Weser). Manchmal gibt’s vielleicht aktuelle Informationen auf dem Campblog.

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Besetzung von Wiesenhof-Baufirma http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/07/besetzung-von-wiesenhof-baufirma/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/07/besetzung-von-wiesenhof-baufirma/#comments Thu, 07 Aug 2014 12:51:43 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/07/besetzung-von-wiesenhof-baufirma/ Tierbefreiungsaktivist_innen kritisieren Beteiligung an der Tierausbeutungsindustrie

Am heutigen Morgen haben Umwelt- und Tierbefreiungsaktivist_innen das Bürogebäude des Bauunternehmens D+S Montage GmbH in der Ernst-Abbe-Straße 4 in Stuhr-Brinkum bei Bremen besetzt.

Wir zitieren aus der Pressemitteilung:

Die Besetzung richtet sich gezielt gegen das genannte Unternehmen, um dessen Beteiligung am geplanten Neubau der Wiesenhofschlachtfabrik in Wietzen-Holte öffentlich zu thematisieren.
Zwei Aktivist_innen haben sich in den Räumen des Unternehmens angekettet und mehrere weitere halten sich in den Büroräumen auf. Darüber hinaus stehen mehrere Aktivist_innen vor dem Gebäude mit Transparenten. Die Mitarbeiter_innen des Unternehmens sind äußerst aggresiv, haben Aktivist_innen gewaltsam herumgeschubst und sie zeitweise durch Schließen des Eingangstors innerhalb des Geländes eingesperrt.

Die D+S Montage GmbH stellt zusammen mit Wiesenhof die Baupläne auf, die einen reibungslosen Ausbeutungsablauf garantieren sollen und für die Tiere letztendlich den Tod und jede Menge Leid bedeuten würden. Es sind Pläne, die vergessen oder eben ignorieren, dass Tiere fühlende Lebewesen sind.

„Nach der Erweiterung der besagten Schlachtfabrik in Holte soll es möglich sein, 250.000 Hühner pro Tag zu töten. Bisher sind es schon 140.000 Tiere pro Tag. Hier bei D+S Montage, hier in diesem Gebäude, wird mit entschieden, wo die Förderbänder laufen, wann der Kehlschnitt im Akkord Tiere tötet und wo verpackt wird. Deswegen ist es unumgänglich, dieses Unternehmen hier und jetzt an der Arbeit zu hindern,“ so eine besetzende Aktivistin.
Laut Internetpräsenz des betroffenen Bauunternehmens kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass sie bei der Planung der Tierfabrik stehen bleiben, denn in einer Art Bekenner_innenschreiben wird dort Folgendes ausgeführt: „D+S ist ein Unternehmen auf dem Gebiet der kompletten Bauausführung, von der Planung über Ausführung bis zur schlüsselfertigen Übergabe…“
Schaut man sich die Referenzen von D+S Montage an, fällt auf, dass das Unternehmen immer wieder für die Tierausbeutungsindustrie Baumaßnahmen ausführte. Knapp die Hälfte der erstellten Bauwerke bis März 2006 sind für die Fleisch- oder Milchindustrie errichtet worden. Darunter sind Büroräume für die bereits bestehende Wiesenhof-Schlachtanlage in Wietzen-Holte, eine Betriebserweiterung für Wiesenhof in Lohne und Baumaßnahmen für eine Wiesenhof-Brüterei in Rechterfeld.

Eine Besetzerin zur Aktion und D+S- Geschäftspolitik:
„Die D+S Montage GmbH zeigte in der Vergangenheit und jetzt am aktuellen Schlachthofausbau in Wietzen-Holte, dass dem Unternehmen die schrecklichen Folgen der Tierhaltung völlig egal sind. Sie arbeiten für Industrien, die systematisch Umwelt, Menschen und Tiere ausbeuten und erwirtschaften damit ihren Profit. Und solange das so bleibt, wird es, auch über die heutige Aktion hinaus, Widerstand dagegen geben.“

Die Aktivist_innen haben zusätzlich zur Aktion über soziale Netzwerke dazu aufgerufen, die Mitarbeiter_innen des besetzten Unternehmen durch Anrufe, Faxe und Mails aufzufordern, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und nicht weiter als Handlanger für immense Gewalt und Zerstörung zu fungieren.
Sie wollen die Besetzung solange aufrecht erhalten, bis die D+S Montage GmbH dem Wiesenhof-Konzern die Zusammenarbeit schriftlich aufkündigt. Bis dahin werden die Räumlichkeiten als Büro zur Vernetzung und politischen Arbeit gegen Tierfabriken genutzt.

Kein Spatenstich, kein Neubau, keine Schlüsselübergabe!
Wer Tierfabriken baut, muss mit Widerstand rechnen!

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Neues Flugblatt zur Wietze/n-Kampagne http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/06/neues-flugblatt-zur-wietzen-kampagne/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/06/neues-flugblatt-zur-wietzen-kampagne/#comments Wed, 06 Aug 2014 13:48:06 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/08/06/neues-flugblatt-zur-wietzen-kampagne/ Auf einem neuen Flugblatt vorstellt sich die Wietze/n-Kampagne. Studiert, vervielfältigt und verbreitet es nach Belieben!

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Pressemitteilung und Ankündigung http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/28/pressemitteilung-und-ankuendigung/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/28/pressemitteilung-und-ankuendigung/#comments Mon, 28 Jul 2014 15:49:09 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/28/pressemitteilung-und-ankuendigung/ Aktionscamp gegen Tierfabriken in Asendorf bei Nienburg

Vom 6. bis 10. August findet in Asendorf (Kampsheider Weg 6) bei Nienburg das diesjährige Aktionscamp gegen Tierfabriken statt. Unabhängige Tierbefreiungs- und Umweltaktivist_innen wollen damit gegen den Wiesenhof-Schlachthof und den anstehenden Ausbau in Holte/Wietzen protestieren.

Der Konzern Nienburger Geflügelfleisch GmbH – der für die Marke Wiesenhof produziert – plante ursprünglich für Anfang 2014 den Schlachthof in Holte/Wietze auszubauen, um dort statt wie bisher 140.000 zukünftig 250.000 Hühner pro Tag schlachten zu können. Momentan steht das Feld jedoch immer noch leer.

Seit Bekanntgabe der Ausbaupläne sieht sich das Unternehmen einem erheblichen Druck durch Anwohner_innen und Aktivist_innen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgesetzt. Bereits in der Vergangenheit gab es zahlreiche Aktionen gegen den Schlachthof. Beispielsweise wurden im August 2012 mehrere hundert Einwände gegen den Schlachthofausbau beim Gewerbeaufsichtsamt eingereicht, woraufhin das Genehmigungsverfahren ins Stocken geriet. Im Rahmen des Aktionscamp gegen Tierfabriken 2013 wurde der Wiesenhof-Schlachthof gar für mehrere Stunden blockiert. In der Nienburger Innenstadt fanden Straßentheater und eine Demonstration gegen Tierfabriken statt.

Auch dieses Jahr wird es wieder ein Aktionscamp gegen Tierfabriken geben. „ Das Camp richtet sich konkret gegen das Unternehmen Wiesenhof, das für höhere Profite die Unterdrückung und Tötung der Tiere bis ins Extrem steigert, Arbeiter_innen in den Schlachthallen durch Billiglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen ausbeutet, den Agrarmarkt in den weniger reichen Ländern mit seinen Exporten ruiniert und schwerwiegende ökologische Folgen billigend in kauf nimmt. Deshalb werde ich mich am diesjährigen Aktionscamp gegen Tierfabriken beteiligen.“ sagt die Aktivistin Anna.
Vom Camp ausgehend wird es u.a. eine von kreativen Aktionen begleitete Kundgebung in der Nienburger Innenstadt und eine Fahraddemo durch Holte und Wietzen geben. Neben den Aktionen stehen Vorträge, Workshops und Konzerte auf dem Programm. So stellt die Philosophin Friederike Schmitz ihr neues Buch „Tierethik“ vor und die Journalistin Hilal Sezgin wird aus ihrer Neuerscheinung „Artgerecht ist nur die Freiheit“ lesen. Unter dem Titel „Galerie des Entsetzens“ sucht der Lyriker Tobias Heiner Aktion und Kunst mit einer live-vertonten Gedichte-Lesung sowie Ausstellung vor dem Schlachthof zu verbinden.

„Alle Anwohner sind herzlich eingeladen zu unseren Veranstaltungen zu kommen und mit uns über die Thematik zu diskutieren.“ ruft der Aktivist Jens auf.

Weitere Informationen zum Camp und der Wietze/n-Kampange finden Sie unter www.antiindustryfarm.blogsport.de sowie www.aktionscampgegentierfabriken.blogsport.de.Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der email acgt@riseup.net oder per Telefon unter: 015236879720 zur Verfügung.

Programm des Aktionscamps:

Mittwoch 6. August
19.00 Uhr Tierethik – Buchvorstelung mit der Herausgeberin, Friederike Schmitz
Donnerstag 7. August
11.0Uhr Pressearbeits-und Rhetorik Workshop
19.0Uhr Vorstellung des Fleischatlasses der Heinrich Böll Stiftung
22.0Uhr Konzert am Lagerfeuer mit Faulenz*A

Freitag 8. August
10.00 Uhr Aktionsworkshop
22.00 Uhr „Galerie des Entsetzens“ – Live-vertonte Gedichtlesung und Kunstausstellung mit dem Lyriker Tobias Heiner vor der Wiesenhof Schlachtfabrik in Holte/Wietzen
Samstag 9. August
11.00 Uhr Kundgebung, Infotisch und kreative Aktionen in der Nienburger Innenstadt
14.0Uhr Demonstration gegen Tierfabriken durch Nienburg
17.0Uhr Artgerecht ist nur die Freiheit?
Lesung und Diskussion mit Hilal Sezgin im Nienburger Kulturwerk Mindener Landstraße 20

Sonntag 10. August
10.00 Uhr Workshop über bio vegane Landwirtschaft
13.00 Uhr Fahrradtour u.a. durch Holte und Wietzen
18.00 Uhr Austauschtreffen für alle die an den Widerstand gegen Tierfabriken Interessiert sind

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Aktionen auf den Aktions Camp gegen Tierfabriken http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/27/aktionen-auf-den-aktionscampgegentierfabriken/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/27/aktionen-auf-den-aktionscampgegentierfabriken/#comments Sun, 27 Jul 2014 15:05:31 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/27/aktionen-auf-den-aktionscampgegentierfabriken/ Frei­tag, 8. Au­gust
von 20.​00 Uhr bis 01.​00 Uhr: Mahn­wa­che für die Schlie­ßung der Wie­sen­hof-​Schlacht­fa­brik in Hol­te-​Wiet­zenD­a­bei ab 22.​00 Uhr: „Ga­le­rie des Ent­set­zens“ – live Per­for­mance und Kunst­aus­stel­lung mit dem Mu­si­ker und Ly­ri­ker To­bi­as Hai­ner.

Sams­tag, 9. Au­gust
11.​00 bis 14.​00 Uhr: Krea­ti­ve Kund­ge­bung und In­fo­tisch gegen Tier­fa­bri­ken auf der Lan­ge­stra­ße/Ecke We­ser­stra­ße in der Nien­bur­ger In­nen­stadt.

Die Kund­ge­bung wird um 14.​00 Uhr in eine De­mons­tra­ti­on gegen Tier­fa­bri­ken über­ge­hen, die durch die Nien­bur­ger In­nen­stadt di­rekt zum Kul­tur­werk geht. Dort fin­det um 17.​00 Uhr die Le­sung mit Hilal Sez­kin statt.

Sonn­tag, 10. Au­gust
13.​00 Uhr: Fahr­rad­tour zur Auf­klä­rung der Be­völ­ke­rung über Wie­sen­hof und das da­hin­ter ste­hen­de Sys­tem.
Die Fahr­rad­tour star­tet im Camp und wird u.a. in den Orten Sie­den­burg, Holte und Wiet­zen hal­ten, wo wir Ge­sprä­che und an­de­re Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den An­woh­ner_in­nen su­chen wer­den.

Mit der Mahn­wa­che, der Kund­ge­bung, der De­mons­tra­ti­on und der Fahr­rad­tour wol­len wir viele Zei­chen set­zen: Gegen die Wie­sen­hof-​Schlacht­fa­brik in Wiet­zen-​Hol­te, gegen ihren Aus­bau, aber auch gegen alle an­de­ren Tier­fa­bri­ken und eine Ge­sell­schaft, die sie mög­lich macht.

Hin­ter­grund:
Ei­gent­lich woll­te Wie­sen­hof An­fang die­sen Jah­res den Schlacht­hof­neu­bau in Wiet­zen-​Hol­te fer­tig­stel­len. In der neuen Fa­brik könn­ten dann täg­lich 250 000 Hüh­ner ge­tö­tet wer­den, statt wie bis­her 140 000. Doch viele Ein­wen­dun­gen und ein bis heute an­dau­ern­des Kla­ge­ver­fah­ren konn­ten ihnen bis­her ein Strich durch die Rech­nung ma­chen. Ein sehr güns­ti­ger Zeit­punkt also, den Druck mit die­ser De­mons­tra­ti­on und vie­len wei­te­ren Ak­tio­nen zu er­hö­hen – auf dass Wie­sen­hof nicht nur den Aus­bau ab­sa­gen, son­dern auch die kom­plet­te Schlacht­fa­brik schlie­ßen muss!

Wie­sen­hof steht immer noch ex­em­pla­risch für eine Ge­sell­schafts­ord­nung und ein Sys­tem,
- in dem Tiere aus­ge­beu­tet, ent­frem­det, ge­tö­tet und zur Ware ge­macht wer­den,
- in dem Men­schen ge­zwun­gen wer­den ihre Ar­beits­kraft zu ver­kau­fen, um auf Kos­ten ihrer Ge­sund­heit und ihren Be­dürf­nis­sen für Nied­rig­löh­ne zu schuf­ten,
- in dem Tiere und Men­schen mit mul­ti­re­sis­ten­ten Kei­men und Pes­ti­zi­den krank ge­macht wer­den, weil ihre Ge­sund­heit und ihr Leben we­ni­ger Wert ist als der Pro­fit der Kon­zer­ne
- in dem Men­schen Land weg­ge­nom­men wird, das sie zum leben brau­chen, um Fut­ter­mit­tel für die Tier­fa­bri­ken an­zu­bau­en
- in dem die Um­welt zer­stört wird
- in dem Men­schen Bau­pro­jek­te vor die Tür ge­setzt be­kom­men, die ihr Leben be­ein­träch­ti­gen und die sie nicht wol­len.

Kommt zahl­reich und zeigt auch ihr euren Pro­test, bunt und laut,
krea­tiv und ent­schlos­sen, sub­ver­siv und di­rekt!
Für eine So­li­da­ri­sche Ge­sell­schaft!
Für die Be­frei­ung von Mensch und Tier!

Mehr Infos unter: aktionscampgegentierfabriken.blogsport.de

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Rothkötters Mastanlagenkomplex in Groß Haßlow vorerst gestoppt http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/04/rothkoetters-mastanlagenkomplex-in-gross-hasslow-vorerst-gestoppt/ http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/04/rothkoetters-mastanlagenkomplex-in-gross-hasslow-vorerst-gestoppt/#comments Fri, 04 Jul 2014 19:30:05 +0000 antiindustryfarm Allgemein http://antiindustryfarm.blogsport.de/2014/07/04/rothkoetters-mastanlagenkomplex-in-gross-hasslow-vorerst-gestoppt/ Diese freudige Nachricht erreichte heute Aktive der Wietze/n-Kampagne. Offenbar hat Rothkötter bei seinen Plänen Mastanlagen zu finden mal wieder nicht mit den Widerstand gerechnet …

Es folgt eine Pressemitteilung des NABU-Pressedienstes Brandenburg

04.07.2014

Verwaltungsgericht gibt NABU Recht

Hähnchenmastanlage Groß Haßlow vorerst gestoppt

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat in einem Eilbeschluss vom 4.7.2014 dem Antrag des NABU Brandenburg auf vorläufige Untersagung der Bauarbeiten an der Hähnchenmastanlage Groß Haßlow stattgegeben. Das VG Potsdam äußert Zweifel daran, dass die ursprüngliche Genehmigung für die Hähnchenmastanlage mit 380.000 Tierplätzen in Groß Haßlow noch Bestand hat, da die Geltungsdauer der Genehmigung abgelaufen ist und die Verlängerung der Genehmigung vom NABU angegriffen worden ist.

Die Behörde, das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, sowie der Hähnchenmäster können gegen den Beschluss des VG Potsdam Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg einlegen. Die Entscheidung des VG Potsdam ist also nicht abschließend.

Der NABU war in diesem Verfahren tatkräftig von der Bürgerinitiative „Wittstock Contra Industriehuhn“ unterstützt worden. Die Bürgerinitiative hatte sich inhaltlich intensiv in das Verfahren eingearbeitet und es entsprechend begleitet und finanziert. NABU-Landesvorsitzender Friedhelm Schmitz-Jersch: „Herzlichen Glückwunsch an die Mitstreiter der Bürgerinitiative. Ohne deren großes Engagement wäre dieser vorläufige Erfolg nicht möglich gewesen.“

Zum Hintergrund:

Das LUGV Brandenburg hatte die Hähnchenmastanlage Groß Haßlow im November 2012 genehmigt. In dem Genehmigungsbescheid ist festgelegt, dass innerhalb eines Jahres mit dem Bau begonnen werden muss, anderenfalls erlischt die Genehmigung. Nachdem die Genehmigung ergangen worden war, hatte der Hähnchenmäster eine Änderung der Genehmigung beantragt. Dieses Änderungsverfahren war zum Zeitpunkt des Ablaufs der einjährigen Geltungsdauer der Genehmigung noch nicht abgeschlossen. Der Hähnchenmäster hatte daher eine Verlängerung der Geltungsdauer der ursprünglichen Genehmigung beim LUGV beantragt. Das LUGV hat die Genehmigung dann auch verlängert, allerdings erst fünf Monate nach dem Antrag des Hähnchenmästers.

Der NABU hat in dem Verfahren die Auffassung vertreten, dass diese Verlängerung der Geltungsdauer der Genehmigung rechtswidrig ist, weil ein Grund für die Verlängerung der Genehmigung, wie ihn das Gesetz verlangt, nicht vorliegt. Der Hähnchenmäster hatte die Fristverlängerung ausschließlich damit begründet, dass er von dem einen Haltungsverfahren, das genehmigt worden war, auf ein anderes Haltungsverfahren aus wirtschaftlichen Gründen umstellen wollte. Solche rein wirtschaftlichen Überlegungen reichen nach Ansicht des NABU nicht aus. Hinzu kommt, dass sich auch die rechtlichen Umstände in der Zwischenzeit geändert haben. Nach heutigem Recht wäre die Anlage an diesem Standort nicht mehr genehmigungsfähig.

Das Verwaltungsgericht Potsdam ist der Ansicht, dass die Klage des NABU Brandenburg gegen den Bescheid mit dem die Geltungsdauer der Genehmigung verlängert wurde, zumindest nicht offensichtlich aussichtslos ist. In einem solchen Fall ist dann festzustellen, dass die Klage aufschiebende Wirkung hat und deshalb nicht weiter gebaut werden darf.

Sofern das LUGV bzw. der Hähnchenmäster in die zweite Instanz gehen, wird es für den Weiterbau der Anlage auf die Entscheidung des OVG Berlin-Brandenburg ankommen. Bestätigt das OVG die Entstehung des VG Potsdam, so darf bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens nicht gebaut werden. Ein derartiges Hauptsacheverfahren dauert in der Regel, wenn es durch zwei Instanzen geführt wird, drei Jahre.

Bekommt der NABU auch im Hauptsacheverfahren recht, dürfte dies das endgültige Aus für die Anlage bedeuten, da es im letzten Jahr eine Rechtsänderung gab, wonach solche Anlage nur noch gebaut werden dürfen, wenn die Kommune dafür einen Bebauungsplan aufstellt.

Für Rückfragen:

Rechtsanwalt Peter Kremer, 0172 – 6464425
BI „Wittstock Contra Industriehuhn“, Andrea Stelmeckel, 0152 – 0506196600
NABU Brandenburg, Friedhelm Schmitz-Jersch, 0171 – 3667469

Mehr zu den Hintergründen des geplanten Mastanlagenkomplexes findet ihr in diesem Text den wir am 30. April diesen Jahres veröffentlichten.

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