Dieser Blog wird nicht weiter betreut. Neue Website: kampagne-gegen-tierfabriken.info.


Wieder gibt es schwere Vorwürfe gegen Wiesenhof


Quelle: soko-tierschutz.org

Ein Recharcheteam von Soko-Tierschutz e.V. veröffentlichten am 20.8.13 Videomaterial aus Putenmastbetrieben von Wiesenhof. In den Aufnahmen ist u.a. zu sehen wie Menschen von Wiesenhofs Fangkolonnen die Puten beim „ausstallen“ der Anlagen brutal treten und werfen.

Die Rechercheaufnahmen findest du auf der Homepage von Soko-Tierschutz

Hier ein Beitrag von Report Mainz

Hier ein NDR Bericht

Dutzende Bauern blockieren Braker Futtermittelhafen

„Fast 40 Menschen haben aus Protest gegen Soja-Importe die Zufahrt zum Braker Futtermittelhafen mit einem Trecker versperrt.
Mit der spontanen Protestaktion am Dienstagmittag wollte die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft mit einem Bündnis aus Verbrauchern und Landwirten ein Zeichen gegen die industrielle Massentierhaltung setzen. Auch ein Bauer aus Brasilien hat während der Demonstration gesprochen. „Wir fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Doch Soja-Importe sind der Schmierstoff für die Massentierhaltung“, sagte Organisatorin Annemarie Volling.“

Quelle: focus

Tierschutzbund kuschelt mit der Fleischindustrie – Proteste beim Greentunes-Festival in München

Bericht von Ariwa e.V:

28.07.2013: Beim Greentunes-Festival am heutigen Sonntag in der Münchener Muffathalle drehte sich alles um „vegane, vegetarische und fleischreduzierte Ernährung“. Um 13 Uhr luden die Veranstalter zu einer Podiumsdiskussion über das neue „Tierschutzlabel“ des Deutschen Tierschutzbundes (DTB). Als im Vorfeld auch ein Vertreter von Animal Rights Watch zu der Diskussion eingeladen werden sollte, drohte DTB-Präsident Thomas Schröder offenbar mit der Absage der Runde.

Tierrechtler von ARIWA und anderen Organisationen ließen es sich aber nicht nehmen, aus dem Publikum heraus kritische Fragen zu stellen. Einige Tierrechtlerinnen und Tierrechtler aus München protestierten mit Schildern, Zwischenrufen und einem Plakat, auf dem das Motto des Festivals „Friends, not just food“ mit durchgestrichenem Wort „just“ zu lesen war. (mehr…)

Demo-Aufruf gegen die Norla 2013

Demo-Aufruf gegen die Norla 2013
7. September 2013, ab 11 Uhr, Messegelände Am Kamp 15 — 17, Rendsburg

Nachdem erstmals 2011 mit einem Aktionstag gegen Propaganda der
Tierausbeutungsindustrie auf der „Norla“ (Norddeutsche
Landwirtschaftliche Fachausstellung) vorgegangen wurde, rufen wir als
Teil der Tierbefreiungsbewegung mit einer Demonstration sowie weiteren
kreativen Aktionen in diesem Jahr zu erneutem Protest auf. Wir wollen
deutlich machen, dass die Haltung und Nutzung von Tieren für die
Nahrungsmittelproduktion und ähnliche Zwecke immer mit nicht zu
rechtfertigender Gewalt einhergeht, und das die tiernutzende Industrie
ihren Profit nicht mehr ungestört und ohne Widerstand erwirtschaften kann. (mehr…)

Freispruch für Tierbefreiungsaktivisten in Lüneburg

Kurz vorweg

Dem Tierbefreiungsaktivisten Karl-C. wurde vorgeworfen, am 23.05.2012 mit anderen Aktivist_innen eine sogenannte Anhörung zum geplanten Neubau von zwei Mastanlagen im Kreis Celle „gestört“ und der Aufforderungen den Saal zu verlassen nicht Folge geleistet zu haben. Richterin Precht vom Amtsgericht Celle verurteilte ihn zu 20 Tagessätzen. Gegen dieses Urteil legte Karl-C. Und die Staatsanwaltschaft Berufung ein. So das die selbe Verhandlung vor dem Landgericht in Lüneburg nochmal verhandelt wurde. Hier kam es zu einem Freispruch.

Der Oberstaatsanwalt Vogel forderte u. a. mit der Begründung, dass die Interessen der Wirtschaft gewahrt werden müssten, eine Strafe von 40 Tagessätzen à zehn Euro für den wegen Hausfriedensbruchs angeklagten Tierbefreiungsaktivisten. Der Angeklagte und seine Laienverteidigerin forderten in einem juristischen Plädoyer einen Freispruch und trugen zusätzlich ein politisches Plädoyer für die Befreiung von Mensch und Tier und die damit einhergehende Abschaffung von Staat und Kapitalismus vor.

Richter Bendtsen ließ verkünden, dass er nicht bereit sei, sich mit seiner Rolle in diesem System auseinander zu setzen, und auch die Idee einer befreiten Gesellschaft stieß bei ihm auf wenig Anklang. Er stimmte aber der juristischen Argumentation der Verteidigung zu, dass hier kein Hausfriedensbruch vorliege, und sprach den Angeklagten frei. (mehr…)

Radio Flora interviewt Karl zum Aktionscamp

In der gestrigen Sendung von Culture Courage auf Radio Flora gab es einen Beitrag zum Aktionscamp gegen Tierfabriken. Darin enthalten ist ein Interview mit dem beteiligten Aktivisten Karl über das Camp an sich, die Bockade der Fleischtransporter und seine Festnahme während einer Aktion in Nienburg.

Den zirka sechsminütigen Beitrag könnt ihr euch hier als MP3-Datei runterladen und anhören.

Reclaim Power Tour meets Wietze (2.- 4. 8. 2013)

Einladung zum Austausch und zur Vernetzung

Die Reclaim Power Tour radelt im Sommer quer durch Deutschland und besucht dabei Orte aktueller Energiekämpfe: die Klimacamps an den Braunkohletagebauen in Ost und West, Initiativen gegen Fracking, Anti-Atom-Gruppen. Die Tour will aktive Gruppen miteinander vernetzen, mit dem Ziel, sie zu einer breiten Bewegung für eine ökologische und bedürfnis-orientierte Energieversorgung zusammenzuschließen. Wir möchten auf der Tour nicht nur die Frage stellen, wo unsere Energie herkommt, sondern auch, für was sie verwendet wird. Darum halten wir auch an Orten, an denen Ressourcen im großen Stil verschwendet: zum Beispiel beim Gefechtsübungszentrum in der Altmark oder an Rothkötters Hühner Schlachtfabrik in Wietze. Denn dieser Ort steht für uns beispielhaft für die Perversität eines Wirtschaftssystems, das Tier, Mensch und Natur ausbeutet und dem Profit unterordnet. Die industrielle Landwirtschaft hängt am Tropf der fossilen Energien. Tierhaltung ist durch den hohen futtermittelbedingten Flächenbedarf verantwortlich für Waldrodungen und Grünlandumbruch weltweit. Sie ist daher eine der Haupttriebkräfte für die globale Erwärmung – und unvereinbar mit UNSEREM Begriff von „Energiewende“. (mehr…)

Hausfriedensbruch gegen Tierbefreiungsaktivisten wird vertagt.

Der Berufungsprozess gegen Karl-C. endete am Donnerstag nach 6 Stunden mit einer Vertagung auf kommenden Dienstag (9.30 Uhr). Dem Angeklagten wird vorgeworfen im Mai letzten Jahres mit fünf weiteren Aktivist_innen einen Erörterungstermin, zur Genehmigung einer neuen Mastanlage, im Celler Landrat gestört zu haben. Weil er mittels eines Transparentes und lauten Rufen gegen Tierhaltung und Umweltzerstörung die Veranstaltung gestört haben soll und nach Aufforderung den Saal nicht verlassen habe, verurteilte ihn Richterin Precht am Amtsgericht Celle zu 20 Tagessätzen. Vor der Urteilsverkündung warf sie den unverteidigten Angeklagten aus seinem Prozess. (mehr…)

Demo geen Tierfabriken in Nienburg und Holte/Wietzen

Letzten Samtagvormittag ging es vom Camp gegen Tierfabriken mit Fahrrädern und Autos richtung Nienburg zur Demonstration gegen Schlachtfabriken. Etwa 50 Teilnehmer_innen zogen ab 12.30 Uhr mit Transparenten, Schildern und Megaphonen durch die Nienburger Innenstadt. Mit Parolen gegen Tierausbeutung und Redebeiträgen an zwei Kundgebungsorten in der Stadt wurden die Bewohner_innen Nienburgs auf das Anliegen der Demonstration aufmerksam gemacht.
Als die Demonstration gegen 14 Uhr am Bahnhof, dem Abschlussort der Demo ankam, wurde spontan eine Eildemonstration gegen die Überwachung der Polizei angemeldet und der Demonstrationszug zog erneut in die Nienburger Innenstadt. Bereits nach der Hälfte der angemeldeten Strecke wurde die Demo aufgelöst und einige Menschen zogen mit Transparenten und Sprüche rufend durch die Haupteinkauftraße Nienburgs.
Anschließend ging es direkt weiter zur Schlachtfabrik in Holte, wo es eine Kundgebung gegen den Ausbau der Schlachtfabrik gab. Auch hier waren ca. 50 Teilnehmer_innen vor Ort, die lautstark ihren Protest gegen Wiesenhof und die Ausbeutung der Tiere als Ware kundtaten.
Am Abend gab es dann noch Vokü auf dem Camp und anschließend ein Lagerfeuerkonzert vom Faulenza.

Hausfriedensbruchprozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Lüneburg

am 18.07.2013 09.30 Uhr
Im Saal 012
Landgericht Lüneburg

Dem Tierbefreiungsaktivisten Karl-C. wird vorgeworfen, am 23.05.2012 mit anderen Aktivist_innen eine sogenannte Anhörung zum geplanten Neubau von zwei Mastanlagen im Kreis Celle „gestört“ und Aufforderungen den Saal zu verlassen nicht Folge geleistet zu haben.
Hier der Aktionsbericht:

Gegen die Vorverurteilung durch einen Strafbefehl in Höhe von 10 Tagessätzen legte er Widerspruch ein.

Am 23.03.2013 konnte Richterin Precht das Urteil von 20 Tagessätzen gegen Karl-C. Nur sprechen nachdem sie ihn raus werfen ließ. Prozessbericht findet ihr hier:

Die Staatsanwaltschaft und der Aktivist legten Berufung gegen dieses Urteil ein. Nun muss der Fall vor den Landgericht in Lüneburg erneut verhandelt werden.
Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen. Ihr seid alle eingeladen euch an dem Spektakel zu beteiligen …

Aktionen vor während und nach der Verhandlung sind gern gesehen.

Für eine Welt ohne Knäste, Tierausbeutung und strukturelle Diskriminierung.
Für ein herrschaftsfreies Leben für alle!

Mehr Infos über die Kampagne gegen die Megaschlachtfabriken in Wietze und Wietzen unter: antiindustryfarm.blogsport.de

Alle wieder frei…

Nachdem vor einigen Stunden die Aktivti_innen von den LKWs durch Kletterbullen unter Amtshilfe der Feuerwehr geräumt wurden und in die Gefangenensammelstelle nach Nienburg gebracht wurden, sind nun alle Aktivisit_innen wieder frei.
Morgen werdet ihr hier auf dem Blog auch Fotoeindrücke der Aktion finden

Tierbefreiungsaktivisten blockieren Schlachtfabrik in Wietzen/Holte

Foto von vor Ort

Tierbefreiungsaktivisten blockieren Schlachtfabrik in Wietzen

Wietzen/Holte – Seit heute Vormittag blockieren Tierbefreiungs- und Umweltaktivist_innen drei Fleischtransporter vor der Schlachtfabrik in Holte/Wietzen. Einige Aktivist_innen sitzen auf dem Dach des Transporters.
Die betroffene Schlachtfabrik soll plangemäß bis 2014 ausgebaut werden, wodurch die Anzahl der getöteten Tiere pro Tag von 140.000 auf 250.000 gesteigert werden würde.

Am Vormittag haben ca. 10 Aktivist_innen auf dem Zufahrtsweg zur Schlachtfabrik von Wiesenhof in Holte eine Blockade errichtet. Drei Aktivist_innen befinden sich auf den Dächern von drei Fleischtransporters, vier weitere Blockieren mit Transparenten die Straße. Eine Räumung steht derzeit noch nicht an.

„Im Einzelnen fordere ich die Schließung der Schlachtfabrik. Im großen Ganzen sehe ich diese Aktion als Teil einer Bewegung gegen den Kapitalismus und sein lebensverachtendes Ausbeutungsverhältnis. Im Kapitalismus werden Tiere zu Ware gemacht – damit verschwindet das Bewusstsein darüber, dass sich hinter Tierprodukten Individuen befinden, die gefangen gehalten und getötet wurden“, begründet Kirsten L., eine der Aktivistinnen, die Blockade. „Betriebe wie dieser stehen für die totale Ausbeutung anderer Tiere und der Umwelt durch den Menschen“, erklärt sie weiter. (mehr…)

Riesiges Polizeiaufgebot schützt Schlachtfabrik

– Pressemitteilung vom Bündnis für Tierbefreiung -

Wietze (Celle) – Auf dem Weg zur Rothkötter-Schlachtfabrik in
Wietze wurden heute morgen ca. 30 Personen von der Polizei von
6 bis 10 Uhr festgehalten und durchsucht. Dabei stellten sie
Transparente und Blockademittel sicher. Eingesetzt wurden
insgesamt drei Hundertschaften der Polizei.

Die Aktivist*innen hatten Transparente mit Aufschriften wie
„Rothkötters Schlachtfabrik abschaffen – Tierausbeutung
beenden“ und „Rothkötter macht mit: Zerstörung von Mensch,
Tier und Natur im Akkord“ sowie Fässer und ein Dreibein
(Tripod) zum Blockieren dabei. „Dieser Schlachthof macht fast
allen das Leben schwer und das Sterben einfacher“ so Anna,
eine der Aktivist*innen. (mehr…)

13.07. Demo gegen Tierfabriken in Nienburg und Wietzen

- Wiesenhofs Schlachtfabrik in Wietzen schließen -
– Demonstration Für für die Befreiung von Mensch und Tier -

Samstag 13.07.:
12.30 – Demo in Nienburg (Treffpunkt: Am Kirchplatz)
16.00 – Kundgebung vor der Schlachtfabrik in Wietzen/Holte
20.00 – Vokü und Konzert mit dem politischen Punkiedermacher Faulenza im Camp in Balge

Am Samstag, den 13.7. ab 12.30 Uhr wollen wir mit einer Demonstration zunächst in Nienburg gemeinsam unsere Wut gegen Wiesenhofs Schlachtfabrik in Wietzen und allen alle anderen Tierfabriken auf die Straße tragen. Anschließend geht es mit Fahrrädern und Bus zum Ort des Geschehens nach Wietzen/Holte, wo wir ab 16.00Uhr vor den Toren der Schlachtfabrik unseren unserem Widerstand Ausdruck verleihen. (mehr…)

„Sag Nein zu Milch“-Kampagne seit dem 1.6.2013

Am 1. Juni ist der von der Milchlobby eingeführte „Tag der Milch“ und in der Zeit um den 1. Juni herum wird die Milchlobby besonders viel Energie in Öffentlichkeits- und Medienarbeit investieren, um Milch als gesundes, unproblematisches Lebensmittel zu präsentieren. Lasst uns in der Aktionswoche vom 1. bis 8. Juni 2013 eine Gegenstimme bilden! In verschiedenen Städten werden in dieser Zeit dezentrale Aktionen durchgeführt werden, die von regionaler und bundesweiter Pressearbeit begleitet werden. (mehr…)

Aktionscamp gegen Tierfabriken

Vom 11. – 16. Juli im Kreis Nienburg.

„Wenn es noch mehr Ärger gibt, dann macht mein Chef in Visbek den Laden hier komplett dicht“, so Bodenburg (Wietzens Wiesenhof-Geschäftsführer) im Hickhack um den Standort Wietzen, den er selbst als sein „Lebenswerk“ betrachtet.“ (1)

Wir, ein Zusammenhang von unabhängigen Umwelt- und Tierbefreiungsaktiven, organisieren vom 11. – 16. Juli diesen Jahres ein einwöchiges Aktionscamp gegen die Schlacht- und Tierfabriken im allgemeinen. Das Camp soll als Plattform für möglichst vielfältige und kreative Aktionen dienen. Um einen langfristigen Druck gegenüber den Konzern Wiesenhof aufzubauen und ihn zu der Schließung der Schlachtfabrik zu bewegen.
(mehr…)

Soliparty 1.6.2013 im Fischladen Berlin

Mit Vokü und Vortrag über den Widerstand gegen die Geflügelschlachtfabriken in Wietze + Wietzen und deren Mastanlagen.
Inhalt sind dabei sowohl vergangene Aktionen, als auch der aktuelle Stand der Schlachtfabriken und zukünftige Handlungsspielräume.
Die Soli-Kohle wird in zukünftige Aktionen investiert, aber ebenso für alte Repressionskosten verwendet.

Weitere Infos auf:
antiindustryfarm.blogsport.de //klingklang.blogsport.de //

1.06.13, ab19.00 im Fischladen – Rigaer Str.83 – Berlin – nähe U5 Samariterstr

19:00 :Vortrag Wietze/n

21:00 :vegane Vokü

21:30 :purple7 (dnstep)

23:00 :frequenzsuppe (techhouse, tekkno)

01:00 :Transmitter (techno/minimal)

03:00 :Mogli Tagtraumbomben (Mashups, Electricplayground)

Keine Leidmesse – nirgendwo!

Vom 4. bis 9. Mai 2013 findet die Internationale Fleischerei-Fachausstellung (IFFA) in den Hallen der Messe Frankfurt statt. Seit 1949 präsentiert die fleischwirtschaftliche Industrie im Rahmen dieser Ausstellung ihre neuesten Techniken und Produkte, um Tiere „sachgerecht“ zu töten und die daraus gewonnenen Leichenteile weiterzuverarbeiten. Die IFFA versteht sich als internationale Leitmesse unter Anwesenheit aller Marktführer und betont den ausgeprägten Innovationsgrad und die Effizienz der vorgestellten Produkte und Lösungen. (mehr…)

Aus Wietze wird Wietze/n

»„Wenn es noch mehr Ärger gibt, dann macht mein Chef in Visbek den Laden hier komplett dicht“, so [Wiesenhof-Geschäftsführer Gerhard; Ergänzung] Bo­denburg im Hickhack um den Standort Wietzen, den er selbst als sein „Lebenswerk“ betrachtet.« Link

Wiesenhof, Wietzen, Wietze – wie???

Der Konzern Wiesenhof will bis 2014 seine Schlachtfabrik in Wietzen im Kreis Nienburg vergrö­ßern und die Schlachtkapazität von täglich 140.000 Masthühnern auf bis zu 250.000 Tiere stei­gern. Doch im September letzten Jahres machten rund 1.300 Einwendungen, die beim Gewerbe­aufsichtsamt Hannover eingingen, diesem Vorhaben vorerst einen Strich durch die Rechnung, so­dass das Genehmigungsverfahren sich nun auf unbe­stimmte Zeit in die Länge zieht. Zudem läuft mindestens ein Klageverfahren von Anwohner_innen beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg. (mehr…)

Video von der Schlachtfabrikblockade in Bogen

Schlachtfabrikblockade in Bogen (Bayern)

Ein Statement vom Aktionsbündnis „Mastanlagen
Widerstand“ zu der Schlachtfabrikblockade in Bogen.

Neue Infos zum Aktionsbündins:

Sieben Aktivist_innen und zwei Dutzend Unterstützer_innen des Aktionsbündnisses MASTANLAGEN WIDERSTAND haben am vergangenen Samstag die Zu- und Ausfahrten der Schlachtfabrik in Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) für 6 Stunden blockiert, um ein Zeichen gegen das tägliche Leiden der Tiere
für den Fleischkonsum zu setzen.

Das Aktionsbündnis will den Bau weiterer Mastanlagen und damit Zulieferbetrieben für die Schlachtfabrik direkt verhindern. Die Schlachtfabrik mit dem Namen „Donauthal Geflügelspezialitäten“
gehört zum größten Geflügelkonzern Deutschlands, Wiesenhof. Die Blockade der Schlachtfabrikgegner_innen zielte darauf ab, den Betrieb des Unternehmens vor Ort zu stören und aufzuhalten – vier der Aktivist_innen waren an jeweils zwei Eingangstoren an Betonfässer gekettet und konnten sich nach eigenen Angaben nicht selbst befreien. Zwei Aktivist_innen waren mit Bügleschlössern an ein weiteres Tor gekettet. Eine weitere Aktivistin befand sich in mehreren Metern Höhe auf einem Tripod – einem Metalldreibein – direkt vor dem Hauptzufahrtstor der Schlachtfabrik und hat angegeben, dort nicht mehr freiwillig herunter zu kommen, um gegen das Leid und den Tod der Tiere zu
protestieren. (mehr…)

Offener Brief (mit Antwort) an journalistisch mangelhafte und diffamierende Redaktion von CelleHeute.de

Die folgende Mail wurde als Reaktion auf den Artikel „Vandalen ‚entglasen‘ Scheiben des Bauamtes“ und auf vorherigen Mailverkehr an die Redaktion des Nachrichtenportals CelleHeute.de geschickt. Sie soll hier zusammen mit der Antwort der Redaktion dokumentiert werden, um öffentlich zu machen, wie journalistisch mangelhaft und diffamierend dort vorgegangen wird.

Mail von Tierhaltungsgegner*innen vom 26.1.2013 an CelleHeute:

Kommentar zu „Vandalen ‚entglasen‘ Scheiben des Bauamtes“

In Anbetracht der Aussagen und besonders der Arroganz Ihrer letzten Emails
an uns ist Ihre gestrige Veröffentlichung bemerkenswert. (mehr…)

„bis alle frei sind!“ – Celler Bauamt entglast

Das folgende Schreiben wurde heute auf www.linksunten.indymedia.org veröffentlicht.

in der nacht vom 24.01.13 auf den 25.01.13 haben wir das bauamt in celle entglast und mit schwarzer farbe den spruch „bis alle frei sind!“ hinterlassen. diese aktion wurde durchgeführt um unsere wut über die im celler bauamt genehmigten mastanlagen, sowie über die kriminalisierung von tierbefreiungsaktivist_innen von seiten dieser behörde auszudrücken. (mehr…)

Richterin Precht lässt Urteil gegen Tierbefreiungsaktivisten durchprügeln.


Der zweite Prozesstag begann ähnlich wie der erste mit doppelter Eingangskontrolle, die gemeinschaftlich von Richterin Precht und Amtsgericht Direktor Günter Busche angeordnet wurden.

Karl-C. stieg in die Verhandlung mit einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin ein. Gründe dafür waren ihre Beschneidung der Öffentlichkeit durch diskriminierende und eklige Einlasskontrollen.
Auszug aus dem Antrag: “ Das es sich hierbei nicht nur um willkürliche Entscheidungen und ekelhaftes Gebahren seitens der Justizwachmeister_innen handelt, belegt der Aushang zu den Sicherheitbestimmungen. Die Kontrollen dienen der Abschreckung und Verunsicherung des Publikums und machen somit ein faires Verfahren unmöglich. Das Gericht versucht dadurch seine absolute Macht, auch über die intimsten Körperbereiche der Zuhörer_innen und Angeklagten zu demonstrieren und dadurch Widerstände zu unterdrücken.“
Es folgten weitere Anträge, die, wie der Vertreter der Staatsanwalt in seiner Stellungnahme feststellte, die tiefgehende Verachtung des Angeklagten gegenüber der Justiz beinhalteten. Als ob Richterin Precht mit ihren Justizwachmeister_innen diese Verachtung gegenüber ihrer Institution noch einmal unter den Anwesenden verfestigen wollte, folgte dieser Aussage eine „Prügelorgie“, in der die Justizwachtmeister_innen 6 Prozessbeobachter_innen aus dem Saal prügelten, weil diese sich nicht von ihr den Mund verbieten lassen wollten. (mehr…)

Prozessbericht vom ersten Verhandlungstag:

Nächster Termin:
23.01.2013
09.00 Uhr
Saal 144, Amtsgericht Celle

Wie bei Prozessen am Amtsgericht Celle, zu denen öffentlich aufgerufen wird, sie kritisch zu beobachten, üblich, mussten alle Prozessbeobachter_innen auf Anordnung des Gerichts vor Betreten des Gerichtssaals eine doppelte Leibesvisitation durch Justizwachtmeister_innen über sich ergehen lassen.

Eingeleitet wurde die Verhandlung mit einigen Anträgen, in denen Karl-C. seine Ablehnung gegenüber der Justiz, die Menschen bestraft und kriminalisiert um die herrschenden Verhältnisse, in denen Profitinteressen über die Bedürfnisse von Menschen und anderen Tieren gestellt werden, zu wahren. Desweiteren wurde folgende Solidaritätsbekundung mit der Aktivistin Isabelle Jahnke verlesen, die derzeit im Gefängnis sitzt, da sie im Sommer 2009 an der sogenannten Boehringer-Besetzung beteiligt gewesen sein soll.: (mehr…)

Protest von Tierbefreiungsaktivist_innen im Celler Bauamt

alsdfh

Pressemitteilung, 15. Januar 2013

Dieselbe Behörde, die im Landkreis Celle Mastanlagen für die Schlachtfabrik in Wietze genehmigt, unterdrückt den Widerstand gegen die Tierhaltungsindustrie, indem sie Aktivist_innen kriminalisiert.
Deshalb haben heute Vormittag mehrere Tierbefreiungsaktivist_innen in einem Büro des Amtes für Wirtschaftsförderung, Bauen und Kreisentwicklung in Celle protestiert. Sie verklebten Fotos von Hühnern, die das Leid in Mastanlagen dokumentieren. Zudem verteilten sie im Gebäude tausende kleine Zettel mit Botschaften wie z. B. „Hier wird lebenslange Gefangenschaft genehmigt“, „Hier wird Widerstand bestraft“ und „Tiere wollen leben“. (mehr…)

„Hausfriedensbruch“-Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Celle


Künstler: Hartmut Kiewert Quelle: linksunten.indymedia.org

am 16.01.2013 09 Uhr
Im Saal 144
Amtsgericht Celle

Angesetzter Folgetermin: 23.01.2013 09.00 Uhr

Dem Tierbefreiungsaktivisten Karl-C. wird vorgeworfen, am 23.05.2012 mit anderen Aktivist_innen eine sogenannte Anhörung zum geplanten Neubau von zwei Mastanlagen im Kreis Celle „gestört“ und Aufforderungen den Saal zu verlassen nicht Folge geleistet zu haben.
Hier der Aktionsbericht:

Gegen die Vorverurteilung durch einen Strafbefehl in Höhe von 10 Tagessätzen legte er Widerspruch ein, so dass darüber nun öffentlich verhandelt wird.

Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen. Ihr seid alle eingeladen euch an dem Spektakel zu beteiligen …

Aktionen vor während und nach der Verhandlung sind gern gesehen.

Für eine Welt ohne Knäste, Tierausbeutung und strukturelle Diskriminierung.
Für ein herrschaftsfreies Leben für alle!

Falls ihr Schlafplätze in Celle benötigt, meldet euch doch unter: criticalmast@riseup.net

Mehr Berichte zu u.a. Aktionen während der „Criticalmast Aktionsfahrradtour“ findet ihr unter criticalmast.blogsport.de

Der politische Hintergrund: (mehr…)

„Brandanschlag Hähnchenmast“

Folgender Beitrag erschien am 2. Dezember auf Liksunten.indymedia.org:

„Wir haben in der Nacht zum 22. November eine zwischen zwei Mastperioden leerstehende Hähnchenmastanlage in Klein Fullen in Brand gesetzt.

Im Kapitalismus ist fast alles eine Ware. Der Tauschwert einer Sache bestimmt was erbracht werden muss, um etwas zu bekommen. Wer was braucht, um zufrieden leben zu können, ist unwichtig.

Manche Menschen können viele Dinge als ihr Eigentum in Beschlag nehmen, die sie nicht benutzen, obwohl die dann anderen fehlen. Dinge werden nicht produziert wenn die, die sie brauchen, kein Geld haben. Wenn Dinge nicht mehr gut verkauft werden können, werden sie oft zerstört, obwohl sie gebraucht würden. Bei unrentabel hohem Angebot wird z.B. Getreide verbrannt, damit die Preise nicht sinken.

Auch Tiere werden zur Ware gemacht. „Nutztiere“ können mit minimalen Kosten am Leben erhalten und ausgebeutet werden: Maximaler Profit aus einem Lebewesen, das keinen Widerstand leisten kann. Bei der Fleischproduktion schafft erst der Tod der Tiere den Mehrwert. Bei anderen Tierprodukten ist er die ökonomische Konsequenz, sobald die Existenz von z.B. Milchkühen oder Legehennen nicht mehr maximal rentabel ist. Menschen und Tiere weden ausgebeutet und getötet. Das ist auf keinen Fall gleichsetzbar, aber in beiden Fällen abzulehnen.

Wir setzen nicht auf verbalen Austausch. Dieser ist wichtig, aber nicht genug. Die gegenwärtigen Verhältnisse sind viel destruktiver als es Brandstiftung an Sachen je sein könnte. Die Verhältnisse sind extrem miserabel für die meisten Lebewesen und müssen radikal bekämpft werden. Egal wie gut sich der Sozialstaat darstellen mag, wie viele Quadratzentimeter einem Huhn oder Schwein zur Verfügung stehen. Es ändert nichts daran, dass in den Lebewesen an sich nichts als ihr Nutzen zur Schaffung von Mehrwert gesehen wird. In der Anlage werden Hühner für Rothkötter gemästet. Rothkötter und Wiesenhof sind die größten Geflügelfleischkonzerne Deutschlands.

Es gibt noch viel mehr Anlagen, in denen Tiere gehalten werden.“

Presseerklärung der Tierbefreier e.V.: Brandanschlag auf Hühnermastanlage in Meppen

Am 22.11.2012 brannten in Meppen in einer Hühnermastanlage drei leerstehende Hallen komplett aus. Der Schaden wird von der Polizei mit mehr als einer Million Euro angegeben. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und die „Niedersächsische Geflügelwirtschaft“ vermutet die Täter in Kreisen, die sie als militante Tierschützer bezeichnet.

Obwohl es bisher keine Bekennung zu einem Brandanschlag gibt, könnten sie damit durchaus Recht haben. (mehr…)

Eine Gegendarstellung zur Herrschenden Medienberichterstattung

Feige Anschläge und Sachliche Dialoge.

In den frühen Morgenstunden brannten drei Mastanlagen bis auf ihre Grundmauern nieder.
Über die Gründe lässt sich momentan nur spekulieren aber schenkt mensch den Berichten von Betreibern der Anlagen, Polizei und der Feuerwehr glauben dann sieht es wohl so aus, als ob Menschen diese Fabriken angezündet hätten. Was sie dazu veranlasste lässt sich ebenfalls nur spekulieren. Fakt ist, dass es hin und wieder Brände in Mastanlagen gibt. Oft ergaben Ermittlungen der Polizei, dass es sich dabei um Unfälle handelte bei denen auch oft Tiere ums leben kamen. Paradoxerweise gingen hier -wie auch bei Unfällen von Tiertransportern- Diskurse von Betroffenheit durch die Bürgerlichen Meiden. Betroffen von der Nachricht das irgendwo 1000 Schweine sterben? (mehr…)