***alles zur Spitzel Enttarnung findet ihr hier***

Mit der Bereitschaft einzelner Menschen, sich für die Befreiung von Tieren aus dem derzeitigen Unterdrückungsverhältnis und gegen die (industrielle) Tierhaltung mit all ihren, auch aus ökologischer und sozialer Sicht, verheerenden Konsequenzen einzusetzen, steigt auch die Repression gegen diese Bewegung. So beschäftigt sich die europäische Polizeibehörde Europol zunehmend mit „Tierrechtsextremismus“ und beschloss beispielsweise im Juli 2012 in einer eigens zu diesem Thema einberufenen Konferenz, dass europäische Mitgliedsstaaten im Kampf gegen „gewalttätige Tierrechtsextremisten“ enger zusammenarbeiten sollten. Dass neben der europäischen Justizbehörde Eurojust auch Repräsentanten wirtschaftlicher Unternehmen vertreten waren, zeigt dass repressive Maßnahmen vor allem auch wirtschaftliche Interessen schützen sollen, welche für die Beteiligten offensichtlich über dem Interesse aller Lebewesen an einem unversehrten Leben stehen.

Auch beim Betrachten der Repressionen im Kontext mit dem Widerstand gegen die Megaschlachtfabrik in Wietze zeichnet sich ab, dass die Staatsorgane die Tierbefreiungsbewegung derzeit verstärkt durch Repressionen zu unterdrücken versuchen. So werden einzelne Menschen willkürlich bestimmter Straftaten beschuldigt (s. z.B. Unterpunkt Sprötze) und so Exempel statuiert, welche wohl dazu dienen sollen, Menschen einzuschüchtern und die Bewegung zu schwächen.

Unten auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die bereits konkret laufenden Repressionen gegen Aktivist_innen des Wietze-Widerstands. Es ist gut möglich, dass neben den hier aufgelisteten Fällen derzeit noch weitere Ermittlungsverfahren laufen, von denen die Betroffenen noch nichts wissen. Da auch das bisherige Vorgehen von Polizei und Staatsanwaltschaft willkürlich und, wenn‘s ums Konstruieren von Tatvorwürfen geht, ziemlich kreativ erscheint, darf mensch wohl gespannt sein, was da noch alles auf wen-auch-immer zukommt.
Teilweise sind durch diese Repressionen bereits Kosten entstanden, des Weiteren werden wohl noch hohe Kosten auf die Aktivist_innen zu kommen. So kann es zu einigen Gerichtsverfahren kommen, des Weiteren müssen evtl. Bußgelder oder Geldstrafen gezahlt werden.
Unterstützung kann den Aktivist_innen in vielen Formen entgegengebracht werden, z.B.:

- Soli-Aktionen, -Bekundungen, etc.
- Unterstützung bei den Gerichtsverhandlungen (die Termine werden frühestmöglich auf diesem Blog bekanntgegeben)
- Geldspenden (s. Kontakt &Unterstützung)
- … (seid kreativ :) )