Derzeit soll eine Aktivistin ein Bußgeld von ca. 800€ abbezahlen, wegen einer von der Mahnwache in Buchholz ausgehenden Straßentheateraktion.

Nähere Infos zum Hergang:
Anfang Mai fand im Bürgerpark in Buchholz eine Mahnwache gegen die geplante Hähnchen-Mastanlage in Sprötze statt. Die Mastanlage soll unter anderem als Zulieferbetrieb für den im September eröffnete Geflügel-Schlachtfabrik Wietze dienen.

Einige Aktivist_innen begaben sich in die Buchholzer Innenstadt um in einem Theaterstück dazustellen, welchen Ablauf ein Masthähnchen durchlaufen und über sich ergehen lassen muss, bis es im Supermarkt landet.

Mit Kreide und Kreativität stellten sie dieses dar. Dieses Schauspiel versuchten einige Polizist_innen zu unterbinden. Obwohl kein Strafbestand vorlag wollten sie die Personalien der Künster_innen überprüfen. Da sich eine Aktivistin bis zum Schluß weigerte denn Repressionen zu folgen und ihre Personalien nicht angab, wurde sie mit zur Wache genommen und von dort aus, ohne Angaben an fragende in die Gesa Seevetal gebracht wurde. Dort musste die Aktivistin 4 Stunden verbringen.

Keine zwei Wochen später folgte der Bussgeldbeschluss, der 300€ betrug. Die Aktivistin legte Einspruch ein und so kam zu einer höchst repressiven Gerichtsverhandlung in Tostedt bei Hamburg, deren Richter_in nur eines zum Ziel hatte (wie immer) schnell den Prozess durchziehen und hoch zu verurteilen. Das Urteil: 500€ und natürlich auch bezahlen der Gerichtsverhandlung.