Für den 21. November hatte eine Tierbefreiungs- und Umweltsaktivistin aus dem Widerstand gegen die Schlachtfabrik in Wietze eine Ladung zur erkennungsdienstlichen (ED-) Behandlung in die Polizeistation Braunschweig bekommen. Die Vorladung wurde von der Polizei Lüchow-Dannenberg in Auftrag gegeben. Anlass sind die Ermittlungsverfahren wegen
- „Behinderung eines Gefangenentransports“
- „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“
bei der Besetzung einer Mastanlage in Teplingen (siehe www.stopteplingen.blogsport.de) Juni 2011. Begründet wird die Abnahme von Fingerabdrücken und Fotos aber damit, dass sie in der Vergangenheit oft politisch aufgefallen ist (auch mit dem laufenden Verfahren wegen einer anderen Wietze-Mastanlagen-Besetzung in Groß Munzel (siehe stopmunzelmast.blogsport.de) wird argumentiert) sowie, dass die ED-Behandlung präventiv wirken soll.