Einige Menschen, deren Personalien bei von der Besetzung ausgehenden Aktionen oder bei der Räumung aufgenommen wurden, erhielten in den Monaten darauf Post von Polizei und Staatsanwaltschaft. Es liefen Ermittlungsverfahren zu verschiedenen Tatvorwürfen, unter Anderem:
- (Schwerer) Hausfriedensbruch
- Nötigung
- Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
- Landfriedensbruch
- Grobe Ungehörigkeit
- Ordnungswidrigkeit: Verstoß gegen das Versammlungsgesetz

Dabei scheinen die Vorwürfe den Beschuldigten willkürlich zugeordnet worden zu sein. Menschen, deren Personalien im gleichen Kontext festgestellt wurden, wurden unterschiedlicher Taten beschuldigt.
Mittlerweile sind die meisten Verfahren gegen sie eingestellt. Lediglich eine Verurteilung wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz hat es gegeben.